Posts Tagged ‘novinki’

Antrittsvorlesung von Juri Andruchowytsch am 14. Mai 2014 in Berlin

Mai 1, 2014

Das Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin und der Suhrkamp Verlag– in Kooperation mit dem Collegium Hungaricum – laden ein:

zur Antrittsvorlesung
von Juri Andruchowytsch (Siegfried-Unseld-Gastprofessor an der Humboldt-Universität im Sommersemester 2014):

„Taras Ševčenko auf der Kiever Barrikade. 1814-2014: Zur Aktualität eines 200jährigen Mythos“

Zeit: Mittwoch, 14. Mai 2014, 18.00 Uhr
Ort: Collegium Hungaricum Berlin, Dorotheenstraße 12, Berlin-Mitte

Porträt von Juri Andruchowytsch, Künstlerin: Nastasia Louveau

Der 1960 in Stanislau (heute Iwano-Frankiwsk, Ukraine) geborene Autor gehört zu den weltweit bekanntesten Vertretern der ukrainischen Gegenwartsliteratur. Er betrat die Bühne der literarischen Öffentlichkeit in den 1980er Jahren als Mitglied der avant gardistischen Künstlergruppe Bu-Ba-Bu. Nationale und internationale Berühmtheit erlangte er mit seinen seit den frühen 1990er Jahren erschienenen Romanen, wie z.B. „Rekreation“ (1992), „Moscoviada“ (1993), „Perversion“ (1996), „Zwölf Ringe“ (2003) oder „Geheimnis“ (2007), die allesamt in mehrere europäische Sprachen übersetzt worden sind. Zusammen mit zahlreichen Essays wie „Das letzte Territorium“, „Mein Europa“ (mit dem polnischen Autor Andrzej Stasiuk) oder „Engel und Dämonen der Peripherie“, in denen der Autor ein Konzept der „Geopoetik“ entwickelt, tragen sie wesentlich dazu bei, Mittel-Ost-Europa, das über Jahrzehnte an der Grenze des Kalten Krieges ein quasi vergessenes Niemandsland war, kulturell und literarisch neu zu definieren und damit wiederzubeleben. Andruchowytsch wird der Professur einen wichtigen, nicht zuletzt auch geopolitischen Akzent verleihen, der im Zusammenhang mit der momentanen politischen Situation der Ukraine zwischen EU und Russland besondere Aktualität erhält.

 

Lesung und Podiumsdiskussion mit José Manuel Prieto am 18.2. in Berlin

Januar 30, 2014

Am 18.2.2014 sind alle Interessierten herzlich zu einer Lesung und Podiumsdiskussion mit José Manuel Prieto eingeladen, die vom Instituto Cervantes in Kooperation mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD, dem Suhrkamp Verlag, der Humboldt-Universität zu Berlin und novinki veranstaltet wird.

Beginn: 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Instituto Cervantes, Rosenstraße 18, 10178 Berlin (Nähe S-Bhf. Hackescher Markt)
Moderation der Podiumsdiskussion: Prof. Dieter
Ingenschay, Prof. Susanne Frank

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José Manuel Prieto:
Geb. 1962 in Havanna. Seine Romane und Prosastücke, von denen einige auch ins Deutsche übersetzt sind, wie „Liwadija“ (2004), „Rex“ (2008) oder „Die kubanische Revolution oder wie erkläre ich sie meinem Taxifahrer“ (2008), setzen sich intensiv mit dem Erbe auseinander, das die sowjetische Welt ihrer Einflusssphäre hinterlassen hat. Nicht untypisch für einen kubanischen Bildungsweg, verbrachte Prieto 14 Jahre (1980-1994), anfangs zum Studium, in der Sowjetunion (genauer: in Sibirien), wo er auch das Ende „des Imperiums“ miterlebte. Zugleich stehen Prietos Romane in einem intensiven Dialog mit der großen russischen Literatur, als deren Übersetzer (Anna Achmatova, Vladimir Majakovskij, Vladimir Nabokov, Andrej Platonov, Josif Brodskij u.a.) er in der spanischsprachigen Welt einen Namen hat. 2013/14 lebt er als Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD für ein Jahr in der Stadt.

novinki-Lesung von Igor‘ Sid am 11.12. in Berlin

Dezember 4, 2013

Am 11.12.2013 findet wieder eine novinki-Lesung statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Diesmal von und mit Igor‘ Sid.

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Sid, Igor‘: Geb. 1963 in Dschankoj auf der Krim. Schriftsteller, Essayist, konzeptioneller Kurator, reflektierender Reisender, Naturforscher, Dichter, Gründer des Krim-Klubs (nach eigenen Angaben „konzentrierte Lebensform der zeitgenössischen künstlerischen Kultur“). Als Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft hat er das Konzept der Geopoetik kreativ entfaltet und nutzt es als Aktivist beim Branding verschiedener Regionen wie z.B. Cheljabinsk.

Lesung und Diskussion auf Russisch und Deutsch.

Die Lesung beginnt um 18.00 Uhr und findet am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität statt: Dorotheenstraße 65, Raum 5.42, Berlin-Mitte.

novinki-Lesung von Eugene Ostashevsky am 27.11.2013 in Berlin

November 20, 2013

novinki lädt alle Interessierten herzlich zu einer Lesung ein:

Eugene Ostashewsky:
Zwischen den Sprachen: übersetzen und dichten

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Ostashevsky, Eugene (New York City):

Geb. 1968 in Sankt-Petersburg, 1979 mit der Familie nach New York City ausgewandert, wo er heute noch lebt. Eugene Ostashevsky ist Dichter, Denker, Übersetzer und Professor an der New York University. Er ist der Autor der Gedichtbände The Life and Opinions of DJ Spinoza (2008) und Iterature (2005) sowie der Herausgeber von OBERIU: An Anthology of Russian Absurdism (2006), dem ersten Band, der Schriften von A. Vvedenskij und befreundeten Autoren in englischer Übersetzung versammelt.


Wann & wo?

am Mittwoch, den 27.11.2013 ab 18.00 Uhr
am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstraße 65, 10117 Berlin,
5. Etage, Raum 5.57.

Vortrag, Lesung und Diskussion auf Russisch und Englisch.

novinki-Party zum 7-jährigen Jubiläum!

Januar 25, 2013

Das Online-Magazin novinki.de wird 7 und das möchten wir mit Ihnen feiern!

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Lesung: Jaroslav Rudiš (Prag/Berlin)
Musik: Henrik Zeabird (Hamburg/Amsterdam)
Kunst: Nastasia Louveau (Berlin)

Am 6. Februar 2013 ab 20 Uhr,
Bar Babette, Karl-Marx-Allee 36, 10178 Berlin
U5 Schillingstraße, Glaskubus gegenüber dem Kino International

Alle Interessent_innen sind herzlich eingeladen!

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Jaroslav Rudiš (*1972), Autor der Romane Der Himmel unter Berlin (2002), Grand Hotel (2006) und Die Stille in Prag (2007). Zusammen mit dem Zeichner Jaromír 99 hat er die erfolgreiche Comictrilogie Alois Nebel verfasst, die 2011 verfilmt wurde. Momentan lebt und arbeitet er in Berlin, wo er die Siegfried-Unseld-Gastprofessur am Institut für Slawistik der HU Berlin inne hat. Lesung um 20 Uhr.

Geboren in Amsterdam an der nordischen See, wandert die Band Henrik Zeabird auf leisen Klängen durch die Straßen. Akkordeon, Gitarre, Mandoline, Pauke, Stimme, Stimme, Stimme. Konzert ab 21 Uhr.

Die Bilder von Nastasia Louveau sind novinki-Leser_innen bereits vertraut, da sie seit 2010 regelmäßig Illustrationen für die Zeitschrift und ihren Blog gestaltet. Es werden sowohl novinki-Zeichnungen als auch weitere Portraits ausgestellt.

Gibt es eine osteuropäische Literatur? Podiumsdiskussion am 28. Juni

Juni 20, 2012

Das Etikett „Osteuropäische Literatur“ wird all jenen Autorinnen und Autoren verpasst, die östlich von Berlin schreiben. Aber ist der gigantische geografische Raum mit seiner Vielzahl an Ländern und Sprachen nicht viel zu heterogen, um noch sinnvoll als Einheit gefasst zu werden? Woran denken diejenigen, die von einer „osteuropäischen“ Literatur sprechen und warum tun sie das überhaupt?

Die in Berlin lebende russische Autorin und Künstlerin Julia Kissina, der bulgarische Autor Georgi Gospodinov und der tschechische
Literaturwissenschaftler Tomáš Glanc sprechen über die Literaturen aus dem östlichen Europa. Das Gespräch wird von Katharina Raabe moderiert.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen

am Donnerstag, 28. Juni 2012
um 18.30 Uhr
in die Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstr. 97 (in der Kulturbrauerei)

20:30 Uhr: Public Screening des EM-Halbfinales

novinki.de lädt alle Interessierten zum Public Screening des Halbfinales der Fußballeuropameisterschaft in Polen und der Ukraine im Anschluss an die Podiumsdiskussion ein.

novinki-Preis

Juli 5, 2010

Ihr Lieblingsautor findet zu wenig Beachtung in der deutschsprachigen Literaturszene?
Sie möchten einen Autor mal aus einer anderen Perspektive darstellen?
Oder Sie kennen einen ’neuen‘ Autor, den auch andere kennen lernen sollten?

novinki schreibt auch in diesem Jahr wieder einen Wettbewerb aus: gekürt wird das beste Autorenportrait über AutorInnen aus Ost-, Mittel- und Südosteuropa.

Der 1. Platz ist mit 400 Euro dotiert (zusätzlich gibt es einen Sonderpreis von 250 Euro). Einsendungen bis zum 30. Oktober 2010 an redaktion@novinki.de. Mehr Informationen im Flyer.