Hinweis: Lachen über die Grenze. Ein Interview

Juni 12, 2018 by

Wo befindet sich eigentlich Europa? novinki-Redakteurin Sylvia Sasse hat für die Online-Zeitschrift Geschichte der Gegenwart mit den Kurator_innen der Ausstellung Die Grenze gesprochen, die dieser und ähnlichen Fragen nachgeht:

Mit Frisurkopftüchern, subversiven Tapeten, einer utopischen Karaokebox oder einem mit Skype-Protokollen beschrifteten Hochzeitskleid denken KünstlerInnen zwischen Europa und Asien darüber nach, was uns eigentlich verbindet und was uns trennt. Ein Gespräch mit Inke Arns und Thibaut de Ruyter.

Wie empfehlen wärmstens die Lektüre dieses interessanten Interviews.

Inke Arns und Thibaut de Ruyter haben gerade die achte Station ihrer Ausstel­lung „Die Grenze“ in Jeka­te­r­in­burg eröffnet. Jeka­te­r­in­burg liegt am Ural, jenem Gebirge, das Europa von Asien trennt. Aber auch wegen oder trotz dieser Grenze ist Russ­land hinter dem Ural nicht plötz­lich weniger euro­pä­isch oder mehr asia­tisch. Wo also endet Europa, wo beginnt Asien? Diese Frage haben die Kura­to­rInnen und Künst­le­rInnen aus Geor­gien, Arme­nien, Aser­bai­dschan, Tadschi­ki­stan, der Ukraine, Weiß­russ­land, Russ­land, Kasach­stan, Usbe­ki­stan, Kirgi­sien, Estland, Deutsch­land und der Türkei gestellt und sowohl komi­sche als auch kriti­sche Antworten bekommen.

Hier gelangen Sie zum kompletten Interview in Geschichte der Gegenwart.

Advertisements

Veranstaltungshinweis: Energy Humanities East. Energie- und Ressourcen-Diskurse in der (post-)sowjetischen Kultur

Juni 11, 2018 by

Tagung | 24. – 26. Juni 2018 | Berlin

Sämtliche Vorträge und Diskussionen finden im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin (Unter den Linden 6, Raum 2249a) statt.

Den Auftakt der Tagung bildet die Revue Petro Noir, eine künstlerisch-wissenschaftliche Mehrkanalinstallation mit Filmschnipseln, Bildern und Sounds of Oil, dazu Gesprächen mit Expert*innen und Tagungsteilnehmer*innen — am 24. Juni 2018 um 19 Uhr im Kino Arsenal (Potsdamer Straße 2).

Weitere Informationen gibt es auf der Website zur Tagung: energyhumanities-east.org

Dort finden Sie zum Beispiel das ausführliche Tagungsprogramm.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter*innen: Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Tschechische Poesie in Bewegung und VERSschmuggel – Překladiště

Mai 18, 2018 by

Am 30.05.2018 finden beim 19. poesiefestival berlin gleich zwei Veranstaltungen mit tschechischen Dichter_innen statt.

Ort: Akademie der Künste (Hanseatenweg 10, 10557 Berlin)

Hier die Ankündigungstexte der Veranstalter_innen: Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Lesung und Gespräch mit Łukasz Jarosz

Mai 18, 2018 by

Schon bald ist es wieder Zeit für die nächste Lesung im Rahmen der Reihe LiteraturPOLSKA vom Polnischen Institut Berlin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität. Diesmal zu Gast ist Łukasz Jarosz .

29.05.2018 | 19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Geschwister-Scholl-Str. 1-3, 10117 Berlin
Eintritt: frei

Kurator: Artur Szlosarek
Moderation: Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski
Dolmetscher: Tomasz Olszówka
Schirmherrschaft: Prof. Dr. Alfrun Kliems und Prof. Dr. Michał Mrugalski

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Łukasz Jarosz (geb. 1978) ist Lyriker, Musiker und Liedermacher. Er spielt Schlagzeug und singt in mehreren Bands. Seine Gedichte fangen auf besondere Weise die Erfahrungen eines Individuums ein – eines Menschen, der nicht IST, sondern erst WIRD, der ständig in Bewegung ist und ununterbrochen zwischen den Welten der Lebenden und der Toten pendelt. Seit seinem literarischen Debüt 2006 veröffentlichte er mehrere Gedichtbände, u. a. „Pełna krew” (Das volle Blut, 2012), „Świat fizyczny” (Physische Welt, 2014) und „Stopień pokrewieństwa” (Verwandtschaftsgrad, 2017), für die er u. a. mit dem renommierten Wisława-Szymborska-Preis (2013) ausgezeichnet und für den wichtigsten polnischen Literaturpreis „Nike“ nominiert wurde. Seine Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt und in literarischen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. 2015 erschien in Italien unter dem Titel „La forza delle cose“ eine dreisprachige Auswahl seiner Gedichte in Übersetzung von Alessandro Amenta (Italienisch) und Antonia Lloyd-Jones (Englisch). Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Parataxe-Lesung mit Ekaterina Vassilieva und Salah Yousif

April 25, 2018 by

28.04.2018 | 20.00 Uhr
ORi | Friedelstraße 8, 12047 Berlin
Eintritt: 5 Euro / ermäßigt 3 Euro

Hier die Ankündigung der Veranstalter*innen:

In welchen Sprachen schreibt Berlin? Berliner Autor*innen, die in anderen Sprachen als Deutsch schreiben, lädt PARATAXE regelmäßig und an wechselnden Orten zu Gespräch, Lesung und neuen Übersetzungen ein. Am 28. April präsentieren wir Salah Yousif und Ekaterina Vassilieva. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Lesung und Gespräch mit Magdalena Tulli

April 23, 2018 by

Morgen findet die nächste Lesung im Rahmen der Reihe LiteraturPOLSKA vom Polnischen Institut Berlin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität statt!

24.04.2018 | 19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Geschwister-Scholl-Str. 1-3, 10117 Berlin
Eintritt: frei

Kurator: Artur Szlosarek
Moderation: Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski
Dolmetscher: Tomasz Olszówka
Schirmherrschaft: Prof. Dr. Alfrun Kliems und Prof. Dr. Michał Mrugalski

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Magdalena Tulli (geb. 1955 in Warschau) ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie veröffentlichte bisher die Bücher „Sny i kamienie“ (1995, dt. „Träume und Steine“ von Bettina Eberspächer, 1998), „W czerwieni“ (1998, dt. „In Rot“ von Esther Kinsky, 2000), „Tryby“ (2003, Dt. „Getriebe“ von Esther Kinsky, 2008), „Skaza“ (2006, Dt. „Dieses Mal“ von Esther Kinsky, 2010), „Włoskie szpilki“ (Italienische Pumps, 2011 & 2017), „Szum“ (Rauschen, 2014), „Ten i tamten las“ (Dieser und jener Wald, 2017) und „Jaka piękna iluzja. W rozmowie z Justyną Dąbrowską“ (Was für eine schöne Illusion. Im Gespräch mit Justyna Dąbrowska, 2017) sowie gemeinsam mit Sergiusz Kowalski „Zamiast procesu: raport o mowie nienawiści“ (Anstatt eines Prozesses: Rapport über die Sprache des Hasses, 2003) und unter dem Pseudonym Marek Nocny „Kontroler snów“ (Der Traumkontrolleur, 2007). Darüber hinaus übersetzte Tulli Werke u.a. von Fleur Jaeggy, Italo Calvino und Marcel Proust.
Tulli wurde mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert, u.a. dem Kościelski-Preis, dem Gryfia-Literaturpreis, dem Literaturpreis der Stadt Gdynia, dem Julian-Tuwim-Literaturpreis und dem Samuel-Bogumil-Linde-Preis. Außerdem war sie mehrmals für den renommiertesten polnischen Literaturpreis „Nike“, den International IMPAC Dublin Literary Award und den Best Translated Book Award (USA) nominiert. Sie lebt in Warschau. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Gespräch über Rachela Auerbach und ihre Schriften aus dem Warschauer Ghetto

April 16, 2018 by

Gespräch mit Karolina Szymaniak und Jan T. Gross

Eine Veranstaltung im Buchbund (Sanderstraße 8 | 12047 Berlin)

26.04.2018 | 19:00 Uhr
Polnisch mit Simultandolmetschung ins Deutsche
Eintritt: 4 €

Um Voranmeldung wird gebeten unter: info[at]buchbund.de.
Bitte geben Sie auch an, ob Sie eine Übersetzung aus dem Polnischen brauchen.

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

„​R​achel Auerbach​s Schriften aus ihrer Zeit im Warschauer Ghetto überdauerten in Emanuel Ringelblums Untergrundarchiv. Sie sind ein außergewöhnliches Zeugnis, bilden sie doch unterschiedliche Blickwinkel ab: Auerbach schreibt als Autorin und leidenschaftliche Anhängerin der jüdischen Kultur, deren unaufhaltsame Vernichtung sie mitansehen muss; sie schreibt als Mitarbeiterin Ringelblums, die Abhandlungen verfasst und Materialien für ihn zusammenträgt; und schließlich schreibt sie als Leiterin der Ghettoküche, die Lebensmittel organisiert und Teller mit Suppe füllt. ​

Auerbach​ rang mit der Unmöglichkeit einer Schilderung der Ghetto-Erfahrung. Doch es scheint, als habe sie eine Methode zur Überwindung dieser Unmöglichkeit gefunden: die makabre Groteske, die dem Tagebuch der Autorin ihren Stempel aufdrückt​. Jenes Tagebuch – zweifellos eines der wichtigsten Holocaustdokumente – führte Auerbach auf Polnisch, ihren Abschiedsbrief hingegen setzte sie auf Jiddisch auf, war sie doch in beiden Sprachen zu Hause.“ Jacek Leociak  [Hier geht es zum vollständigen polnischsprachigen Text von Jacek Leociak zu Auerbachs Schriften.]

Rachela Auerbach (Rokhl Auerbakh) (18. Dezember 1903 – 31. Mai 1976) war eine polnisch-jüdische Schriftstellerin, Essayistin, Historikerin, Holocaust-Gelehrte und Überlende des Holocaust. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Über die Kolyma – Straße der Knochen

April 10, 2018 by

Präsentation des Buches Über die Kolyma mit Texten von Warlam Schalamow

Sequenzen aus dem Dokumentarfilm KOLYMA – Straße der Knochen von Stanisław Mucha

Gespräch mit Franziska Thun-Hohenstein, Gabriele Leupold und Stanisław Mucha
Moderation: Volker Weichsel
Lesung: Frank Weigand

12.04.2018 | 19.30 Uhr
LCB – Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5, 14109 Berlin
Eintritt 8.- / 5.- Euro

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

»An welcher Grenze kommt das Menschliche abhanden? Wie von alldem erzählen?«, fragt Warlam Schalamow auf den ersten Seiten von »Über die Kolyma«. Der Band versammelt erstmals übersetzte, autobiografische Texte des »Chronisten der Menschheitsverbrechen im Gulag« (NZZ), die sein Ringen um Selbsterkenntnis zeigen und unmittelbar an dem teilhaben lassen, was er während seiner vierzehnjährigen Strafgefangenschaft in der Kolyma- Region erlebte. Neben der Herausgeberin des Buches, Franziska Thun-Hohenstein, und Schalamows Übersetzerin Gabriele Leupold spricht an diesem Abend Stanisław Mucha mit dem OSTEUROPA-Redakteur Volker Weichsel über die 2.000 Kilometer lange Trasse im tiefsten Nordosten Sibiriens, die einst verschiedene Lager verband. In seinem Dokumentarfilm »KOLYMA – Straße der Knochen« kreuzt der Regisseur die Wege der Lebenden, der Dagebliebenen und -geborenen und zeigt, inwiefern die Gegenwart Vergangenes überschreiben kann. Der Film ist mit Unterstützung des Grenzgänger- Programms realisiert worden und wird in Ausschnitten gezeigt.

Eine Veranstaltung des LCB mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Hier geht es zur Veranstaltungsankündigung und zur Beschreibung des Buches Über die Kolyma von Matthes & Seitz.

Veranstaltungshinweis: Lesung und Gespräch mit Andrzej Sosnowski

März 25, 2018 by

Eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Reihe LiteraturPOLSKA vom Polnischen Institut Berlin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin.

27.03.2018 | 19.00 Uhr
Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Geschwister-Scholl-Str. 1-3, 10117 Berlin
Eintritt: frei

Gedichte in deutscher Übersetzung von Inez Okulska und Gerhard Gnauck

Moderation: Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski
Dolmetscher: Tomasz Olszówka
Kurator: Artur Szlosarek
Schirmherrschaft: Prof. Dr. Alfrun Kliems und Prof. Dr. Michał Mrugalski

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

© Wiacek

Andrzej Sosnowski (geb. 1959 in Warschau) ist Dichter, Übersetzer, Essayist. Er hat über ein Dutzend Gedichtbände veröffentlicht, darunter „Życie na Korei“ (Leben in Korea, 1992), „Stancje“ (Pension, 1997), „Zoom“ (2000), „Taxi“ (2003), „Gdzie koniec tęczy nie dotyka ziemi“ (Wo das Ende des Regenbogens die Erde nicht berührt, 2005) „Poems“ (2010) und „Dom ran“ (Haus der Wunden, 2015) sowie den Prosaband „Konwój. Opera“ (Konvoi. Oper, 1999). Im vergangenen Jahr erschienen sein Langpoem „Trawers“ (Traverse) sowie eine große Auswahl von Gedichten mit dem Titel „Zmienia to postać legendarnych rzeczy“ (Dies verändert die Gestalt legendärer Dinge). Darüber hinaus übersetzte Sosnowski Werke u. a. von John Ashbery, Jane Bowles, John Cage und Henry Green ins Polnische. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Pralinen vom roten Stern. Lesungen mit Oleksandr Irvanec‘

März 5, 2018 by

Im März 2018 ist Oleksandr Irvanec‘ [Irvanez] mit seinem Buch Pralinen vom roten Stern (Orig.: Riwne/Rowno) auf Deutschlandtour. Lesungen gibt es u.a. in Berlin und Hamburg.

Kurzbeschreibung des Romans von den Hamburger Veranstalter_innen:

Der Roman ist eine satirische Antiutopie mit ernstem Hintergrund – die westukrainische Stadt Riwne findet sich nach einem Putsch in der „Sozialistischen Ukrainischen Volksrepublik“ wieder und verdankt es einem Zufall, dass eine Hälfte – ganz gleich Westberlin – zu einer Art Insel in fremdem Staatsgebiet geworden und durch eine Mauer vom anderen Teil getrennt ist. Von hier bricht der Held unserer Geschichte einer Einladung folgend in den Ostteil auf, ohne zu ahnen, welch kafkaeskes Abenteuer ihm bevor steht.

Termine: Den Rest des Beitrags lesen »