Archive for the ‘Vorträge’ Category

Hinweis auf die Tagung Potemkinsche Dörfer der Idylle mit einer Lesung von Al’herd Bacharėvič

November 8, 2016

Vom 1.-3. Dezember 2016 findet an der Universität Potsdam die Fachtagung Potemkinsche Dörfer der Idylle. Imaginationen und Imitationen des Ruralen statt.

Literarisch eröffnet wird die Tagung durch eine Lesung und Diskussion mit dem belarussischen Schriftsteller Al’herd Bacharėvič und seinem Übersetzer Thomas Weiler in der Kulturbrauerei in Berlin.

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Hier finden Sie das vollständige Tagungsprogramm.

Und hier weitere Informationen der Veranstalter_innen zur Lesung mit Al’herd Bacharėvič und Thomas Weiler: (more…)

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KÖRPER, GEDÄCHTNIS, LITERATUR IN (POST-)TOTALITÄREN KULTUREN

September 28, 2016

Tagung vom 5. bis 7. Oktober 2016

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im ZfL, Schützenstr. 18, 10117 Berlin, 3. Etage, Trajekte-Tagungsraum

Die Tagung Körper, Gedächtnis, Literatur in (post-)totalitären Kulturen ist eine Kooperation zwischen dem ZfL, dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin und der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien der Freien Universität Berlin.

Organisiert von Susi K. Frank (HU) und Franziska Thun-Hohenstein (ZfL).

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm der Veranstalter_innen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Hinweis auf die DGO-Fachtagung „Russland und/als Eurasien“, 07.-09.10.2016 in Berlin

August 24, 2016

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Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde lädt alle Interessierten herzlich zur diesjährigen Tagung der Fachgruppe Slavistik vom 7. bis 9. Oktober 2016 in Berlin ein. Die Tagung wird geleitet von Prof. Dr. Birgit Menzel (Mainz-Germersheim) und Prof. Dr. Christine Engel (Innsbruck). Tagungsort ist die Europäische Akademie Berlin, Bismarckallee 46/48, 14193 Berlin.

Aus der Ankündigung der Veranstalter_innen:

Seit den 1990er Jahren hat eine intensive reale und symbolische Aneignung des eurasischen Raums eingesetzt. Sie erfolgt sowohl von Russland als auch vonseiten anderer Großmächte, und ist primär der Marktexpansion sowie geopolitischen und geostrategischen Interessen in einer neuen multipolaren Weltordnung geschuldet. Auch die Osteuropaforschung, die den postsowjetischen Raum jenseits des Ural bis dahin weitgehend ignoriert bzw. als Peripherie behandelt hat, reagiert auf diese Entwicklungen und bezieht nunmehr auch die Region Zentralasien ein. Die bisherigen Forschungsarbeiten zum Raum Eurasien haben sich allerdings in erster Linie auf politik- und sozialwissenschaftliche sowie auf historisch-geographische Fragestellungen konzentriert.

Die 18. Arbeitstagung der Fachgruppe Slavistik wendet sich nunmehr explizit der Frage nach den verschiedenen kulturellen Modellierungen sowohl in Russland als auch in den zentralasiatischen Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu. Neben den ideologischen Positionen nehmen sie Fragen der Ästhetik und der Sprachtheorie, Beispiele aus Literatur und Musik sowie philosophische, mythische und religiös-spirituelle Ideen und Konzepte in den Blick.

Hier finden Sie Einzelheiten zu Tagungsverlauf und Anmeldung (bis 09. September bei der DGO per eMail office@dgo-onlin.de oder telefonisch 030. 21 47 84 14). Es wird eine Tagungsgebühr erhoben.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch, Englisch und Russisch (mit Verdolmetschung der deutschen Beiträge ins Englische).

Vortrag von Irina Paperno

Juni 21, 2016

Das Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin lädt alle Interessierten recht herzlich zum Vortrag von Irina Paperno ein. Das Thema des Vortrags:

“Двойное варварство Гитлера и Сталина”:
on Olga Freidenberg and her notes of the Leningrad blockade

Irina Paperno ist Professorin am Institut für Slawische Sprachen und Literaturen der University of California, Berkeley. Sie lehrt u.a. russische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, russische und europäische Kultur- und Geistesgeschichte, Literatur- und Kulturtheorie. Ihr Forschungsinteresse gilt vor allem dem Zusammenhang von Erzählung und Bewußtsein, Psychoanalyse und Literatur, Selbstkonzepten und Subjektivität sowie der Analyse von Ego-Dokumenten wie Tagebüchern, Memoiren und Briefen. Aktuell arbeitet Paperno an einer Tolstoj-Biographie.

Ort: Institut für Slawistik, Dorotheenstraße 65, 5. Stock, Raum 5.57
Zeit: 22. Juni 2016, 18:00 Uhr c.t.

Antrittsvorlesung von Eugene Ostashevsky

Mai 26, 2016

Das Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin und der Suhrkamp Verlag laden in Kooperation mit dem Collegium Hungaricum Berlin zur Antrittsvorlesung von

Eugene Ostashevsky

als Siegfried-Unseld-Gastprofessor ein. Das Thema der Antritts-vorlesung lautet:

Poetry and Multilingualism

Many nations today represent themselves as places of mixing of people of different cultural and linguistic backgrounds, the result being a less language-centered concept of nationality. Yet where does this leave poets? Can one imagine a scenario where the work of a poet is not devoted to one clearly delimited language, or even, given the large-scale migrations that characterize the world today, one clearly defined nationality? What would a poetry of language contact be like, a poetry that employs multiple languages and that, further­more, does so translingually in that it hybridizes rather than purifies? Who would the poet speak for, if anyone?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Ort: Collegium Hungaricum, Dorotheenstr. 12, 10117 Berlin
Zeit: 31. Mai 2016, 18.00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungshinweis: „Kunst angesichts der extremen Gewalt (Warschauer Ghetto)“

März 19, 2016

Vortrag von Prof. Dr. Magdalena Marszałek
(Universität Potsdam)

Mittwoch, 23. März 2016, 18.00 Uhr
Deutsches Historisches Museum
Auditorium

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Karl Robert Bodek und Kurt Conrad Löw, Ein Frühling, 1941 (Ausschnitt)

Hier die Vortragsankündigung:

Liederabend im Ghetto, im Versteck geschriebene Gedichte, auf Papierfetzen im Lager angefertigte Zeichnungen: Die vielfältigen künstlerischen Aktivitäten unter den Umständen extremer Verfolgung und Gewalt sind Ausdruck einer besonderen existenziellen Relevanz, die künstlerische Tätigkeit in lebensbedrohenden Krisensituationen einnimmt bzw. einnehmen kann. Der Vortrag geht den unterschiedlichen existenziellen Aspekten der „Kunst aus dem Holocaust“ nach, zu denen nicht zuletzt der selbst auferlegte Auftrag der Zeugenschaft gehört. Im Mittelpunkt stehen künstlerische Aktivitäten und Artefakte aus dem Warschauer Ghetto.

Hier geht es zur Veranstaltungsankündigung auf der Website des DHM.

Veranstaltungshinweis: Constructing Eastern Europe – The Ukrainian Donbas am 16.03.2016

März 14, 2016

Hier die Ankündigung und Einladung der Veranstalter_innen:

The Ukrainian Donbas – The War and its Aftermath
am 16. März 2016 um 18:00 Uhr
im Forum Transregionale Studien, Wallotstraße 14, 14193 Berlin.

BBUI Lecture Series 2016Seit fast zwei Jahren befindet sich der Donbas im Osten der Ukraine im Kriegszustand. Die Journalistin Nataliya Gumenyuk berichtet über die Kriegshandlungen und gibt eine Einschätzung der Folgen dieses Krieges für die Region und seine Bevölkerung sowie für die Zukunft des ukrainischen Staates.

Nataliya Gumenyuk ist freie Journalistin mit einem besonderen Fokus auf außenpolitische Themen und die Berichterstattung aus Konfliktgebieten. Sie berichtete u.a. ausführlich über die Entwicklungen in der arabischen Welt nach dem Arabischen Frühling und über die Protestbewegung auf dem Majdan sowie die politischen und militärischen Entwicklungen auf der Krim und im Donbas. Im Jahr 2015 veröffentlichte sie das Buch „Maidan Tahrir. In Search of a Lost Revolution“, in dem sie beide Revolutionen vergleicht und soziale sowie globale Zusammenhänge untersucht. Nataliya Gumenyuk ist Gastwissenschaftlerin der Berlin-Brandenburg Ukraine Initiative des Forums Transregionale Studien.

Das Gespräch moderiert Volker Weichsel, Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e. V. / Zeitschrift OSTEUROPA. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

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Hinweis: „Becoming Cosmic“ – Boris Groys im ZfL Berlin, 18.11.2015

November 15, 2015

Der Mittwochsvortrag im ZfL Berlin.

Der Philosoph, Kunstkritiker und Medientheoretiker Boris Groys spricht über die menschliche Existenz zwischen Chaos und Kosmos in der Rezeption russischer Denker, Dichter und Künstler um die Jahrhundertwende: Becoming Cosmic.

Quelle: School of Visual Arts

Quelle: School of Visual Arts

am 18. November 2015 um 19:00 Uhr
im ZfL, Schützenstraße 18, 10117 Berlin, Raum 308

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Über den Vortrag
aus der Ankündigung der Veranstalter_innen:

During modernity we have become accustomed to understanding human beings as determined by the social milieu in which they live, as knots in informational networks, as organisms dependent on their environment. But Earth is not isolated in the Cosmos. It relies on processes that take place in cosmic space—on black matter, waves and particles, star explosions, and galactic collapses. In the 19th century, Friedrich Nietzsche was already describing our material world, of which the human being is only a part, as the setting for the eternal battle between Apollonian and Dionysian forces or, in other words, between Cosmos and Chaos. There are only two ways of reacting to this battle: either an ecstatic embrace of Chaos or an attempt to control the Cosmos and secure its victory over Chaos. Russian thinkers, poets, and artists from the end of 19th and the beginning of 20th centuries were theorizing and conceptualizing both approaches, at a time when Russia was on the verge of a revolution that would plunge the whole country into total chaos. (more…)

Veranstaltungshinweise: „Feminismus in Transformationsgesellschaften“ / „Feminist Stories of Migration“

November 13, 2015

Im Rahmen der Reihe Feminist Stories: Strategien der Wieder/Aneignung finden im Dezember in Berlin zwei Veranstaltungen mit Bezug zum ehemaligen Jugoslawien statt:

Unter der Überschrift Feminismus in Transformationsgesellschaften analysiert Marina Gržinić am 15.12.2015 anhand von Exzerpten ihrer Video-Arbeiten die Transformationen der post-jugoslawischen Gesellschaft aus einer queer-feministischen Perspektive. Und am 8.12.2015 gibt es ein Screening des Films GUESTures/GOSTIkulacije, der auf Migrationsgeschichten in Berlin lebender Frauen aus dem ehemaligen Jugoslawien basiert – in Anwesenheit der Regisseurin Margareta Kern.

Beide Veranstaltungen sind auf Englisch und finden in der Vierten Welt statt (Zentrum Kreuzberg am Kottbusser Tor, Galerie 1. OG, Zugang über die Außentreppe in der Adalbertstraße 96, bei Voranmeldung auch per Rollstuhl erreichbar).

Hier die Veranstaltungsankündigungen der Organisator_innen: (more…)

Hinweis auf die internationale Konferenz „After Memory“, 06.-08.11.2015 in Berlin

Oktober 30, 2015

Im Rahmen des ZfL-Projektes „Ost-westliche Affektkulturen“ findet vom 6. bis 8. November 2015 im Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin eine internationale Konferenz statt, die der sich verändernden Rolle der osteuropäischen Literaturen bei der Gestaltung der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg nachgeht:

After Memory. Conflicting Claims to World War Two in Contemporary Eastern European Literatures.

Organisiert wird die Konferenz von Matthias Schwartz (ZfL, Berlin), Nina Weller (GS-OSES, München) und Heike Winkel (Peter Szondi-Institut, Berlin).

Veranstaltungsort: ZfL, Schützenstraße 18, 10117 Berlin, 3. Etage

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

morfina.JPG-f5851a1bThe conference enquires into the fundamental shifts in the literary representations of World War II which have taken place in East-European literatures in the last decades. 70 years after the end of the war, the breakdown of state socialism in its specific instantiations and the vanishing of the generation of witnesses are causing massive changes in modes of remembrance. In Eastern Europe today, cultural memory is both post-socialist and post-memorial. This coincides with increased pluralisation and diversity in the region. Conflicting claims to an authoritative representation of World War II dispute the former hegemonic narratives of remembrance. At the same time literature has gradually lost its role as a key genre of collective and individual memory, as other, mostly visual media, have become more important—and not just in Eastern Europe.

The conference takes these observations as a starting point to explore literature’s changing role in shaping the memory of World War II in a comparative perspective. The conference panels discuss fictional representations of formerly marginalized or forgotten histories, constructions of traumatic, heroic or transnational histories as well as poetic devices, narrative strategies and affective models which form our understanding of the past.

Programm: (more…)