Archive for the ‘Lesungen’ Category

Veranstaltungshinweis: Ostpol Berlin. Symposium und multilinguale Lesung

November 20, 2017

Parataxe Symposium II:
Mittel- & osteuropäische Autor*innen in Berlin

Donnerstag, 23. November 2017
im Literarischen Colloquium Berlin (Am Sandwerder 5, 14109 Berlin)

Ganztägiges Symposium ab 10.30 Uhr
Öffentliche Abendveranstaltung mit Iunona Guruli, Orsolya Kalasz, Julia Kissina um 20 Uhr


Hier die Ankündigung der Veranstalter*innen:

Im Rahmen des Projektes »PARATAXE – die internationalen Literaturszenen Berlins« widmen wir uns in einem ganztägigen Symposium am 23. November 2017 ab 10.30h den mittel- und osteuropäischen Literaturszenen Berlins. Die Protagonisten der mittel- und osteuropäischen Literaturszenen Berlins gehören spätestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts zum festen Bestandteil der literarischen Konstellationen dieser Stadt. Für Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Nabokov, Zwetajewa, Gombrowicz oder Kertész war Berlin zum Teil Durchgangsstation, zum Teil Sehnsuchtsort, das Motiv der Freiheit spielte dabei stets eine entscheidende Rolle. Die Paneldiskussionen des Symposiums betreiben Feldforschungen in Geschichte und vor allem in der Gegenwart, am Abend präsentieren wir drei herausragende Autorinnenstimmen von heute: Iunona Guruli, Orsolya Kalasz und Julia Kissina. (more…)

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Veranstaltungshinweis: Buchpräsentation und Installation – „Pferdesuppe“ von Vladimir Sorokin und Yaroslav Schwarzstein

November 12, 2017

Mit Vladimir Sorokin, Yaroslav Schwarzstein und Dorothea Trottenberg

14.11.2014 | 20.00 Uhr
LiteraturHaus Berlin (Fasanenstraße 23 | 10719 Berlin)
Eintritt: 5,- / 3,- €

Hier die Ankündigung des Verlags:

Nach dem Urlaub am Schwarzen Meer mit Freunden, fährt Olja zurück nach Moskau. Im Zugrestaurant lernt sie einen Mann kennen, den fasziniert, wie sie isst. Noch bevor die Fahrt zu Ende ist, schließen die beiden einen Deal ab und Merkwürdiges geschieht. In der Novelle schaut Vladimir Sorokin mit der ihm eigenen Art auf die letzten Tage der Sowjetunion. Der Künstler Yaroslav Schwarzstein hat eine besondere Beziehung zum Schaffen des Literaten; Voraussetzung dafür, dass Bild und Text in »Pferdesuppe« eine Symbiose bilden.

Aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg. Frisch erschienen  im ciconia ciconia Verlag.

Hier geht es zur Veranstaltungsankündigung vom LiteraturHaus.

Veranstaltungshinweis: Tagung „Helden unserer Zeit?“ in Tutzing

November 12, 2017

1. – 3.12.2017 | Evangelische Akademie Tutzing

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Die Welt ist aus den Fugen. Viele Menschen sehnen sich nach Sicherheit und Klarheit. In Zeiten des Populismus und der Konflikte stehen Helden wieder hoch im Kurs. Reaktivierung historischer Vorbilder, Konstruktion neuer Helden, deren Funktion und Instrumentalisierung in Kriegs- und Krisenzeiten – darum geht es.

Mit dabei sind der Kultursoziologe Ulrich Bröckling, der Träger des Deutschen Buchpreises 2015 Frank Witzel, der ukrainische Autor Serhij Zhadan, die Trägerin des Deutschen und des Schweizer Buchpreises 2010 Melinda Nadj Abonji, Osteuropaexpert*innen Tanja Penter und Jan Claas Behrends, der langjährige SPIEGEL-Korrespondent in Moskau Christian Neef sowie Kateryna Mishchenko, Victor Martinovich, Alissa Ganiejewa, Volha Hapeeva, Claudia Dathe, Katharina Raabe, Zaal Andronikashvili, Giorgi Maisuradze, Olesya Khromeychuk, Vasyl Cherepanyn u.a. (more…)

Vortragsreihe: „Revolution revisited II … und zwei Buchvorstellungen“

November 1, 2017

Die Vortragsreihe WISSENSCHAFTLiteratur am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin ist dieses Semester noch einmal dem Revolutionsjubiläum gewidmet.

Sie beginnt heute um 18 Uhr mit einem Vortrag von Zaal Andronikashvili (ZfL Berlin) unter dem Titel Rosa Mai vs. roter Oktober. Demokratischer Sozialismus in Georgien als eine Alternative zur Diktatur des Proletariats.

Im Rahmen der Reihe finden im Dezember 2017 außerdem Lesungen von Andrej Kurkov und Vladimir Sorokin statt.


Programm: (more…)

Veranstaltungshinweis: an hohen feiertagen und im stau. Eine performative Lesung mit Lucija Stupica und Tone Škrjanec

Oktober 29, 2017

31.10.2017 | 19.00 Uhr
Literaturhaus Lettrétage | Mehringdamm 61, 10961 Berlin
Eintritt: 5 Euro (erm. 4 Euro)

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Lucija Stupica und Tone Škrjanec: zwei außerordentliche poetische Stimmen aus Slowenien lesen ihre Poesie, neuübersetzt und begleitet mit Musik und Film.

Lucija Stupica erhielt 2010 den deutschen Hubert Burda Preis für osteuropäische Lyrik und 2014 den schwedischen Klas de Vylder Preis für Literatur. Sie ist Autorin zahlreicher interdisziplinären künstlerischen Projekte.

Tone Škrjanec wurde im Mai 2017 mit dem slowenischen nationalen Poesie-Preis „čaša nesmrtnosti“ für sein hervorragendes Opus ausgezeichnet. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände und Alben mit Poesie und Musik.

Eine Veranstaltung von Periskop e.V., in Zusammenarbeit mit dem Lettrétage und dem slovenischen Schriftstellerverband Društvo slovenskih pisateljev, unterstützt von der Slovenian Book Agency.

Weitere Informationen und Arbeitsproben der beiden Dichter_innen finden Sie in der ausführlichen Veranstaltungsankündigung auf der Website von Periskop.

Veranstaltungshinweis: Buchvorstellung von Wir Strebermigranten mit Emilia Smechowski

Oktober 2, 2017

Eine weitere Veranstaltung in der deutsch-polnischen Buchhandlung Buchbund (Sanderstrasse 8, 12047 Berlin): Im Gespräch mit Nina Mueller stellt Emilia Smechowski ihr frisch erschienenes Buch Wir Strebermigranten vor.

06.10.2017 | 19:00 Uhr | Eintritt: 4 €

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Emilia war noch Emilka, als ihre Eltern mit ihr losfuhren – raus aus dem grauen Polen, nach Westberlin! Das war 1988. Nur ein Jahr später hatte sie einen neuen Namen, ein neues Land, eine neue Sprache: Sie war jetzt Deutsche, alles Polnische war unerwünscht. Wenn die neuen Kollegen der Eltern zum Essen kamen, gab es nicht etwa Piroggen, sondern Mozzarella und Tomate. Und als Emilia ein Deutschdiktat mit zwei Fehlern nach Hause brachte, war ihre Mutter entsetzt: Was war schiefgelaufen? Ergreifend erzählt Emilia Smechowski die persönliche Geschichte einer kollektiven Erfahrung: eine Geschichte von Scham und verbissenem Aufstiegswillen, von Befreiung und Selbstbehauptung. (more…)

Veranstaltungshinweis: „Was heißt Glück?“ – Gespräch mit Paweł Piotr Reszka

September 19, 2017

Hier weisen wir auch schon auf das nächste Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe Res Polonica im buch|bund hin: „Was heißt Glück?“ mit Paweł Piotr Reszka.

22.09.2017 | 19:00 Uhr | Eintritt: frei
Sanderstrasse 8 | 12047 Berlin

Das Gespräch wird auf Polnisch geführt und simultan ins Deutsche gedolmetscht.

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Was heißt Glück? Paweł Piotr Reszka hat versucht, eine Antwort auf diese Frage zu finden. In zwölf Reportagen erzählt er u.a. von einer Jungfrau, die sich von Jesus hat verführen lassen, von einer totalen Sexsperre in Lublin, von verschämten Gerechten, von heimlichen Organspendern, vom Teufel beim Nachmittagsunterricht, von einer Umgewöhnung von homo nach hetero … Ein Polen voller Wunder, doch durch und durch real.

Paweł Piotr Reszka (1977) ist Journalist bei der Lubliner Gazeta Wyborcza. Er war zweimal in der Kategorie Pressereportage für den Grand-Press-Journalismuspr eis nominiert. Für sein Buch „Der Teufel und die Tafel Schokolade“ erhielt er 2016 den Kapuściński-Preis. (more…)

Veranstaltungshinweis: „Bauen, Planen, Wohnen.“ Gespräch mit Filip Springer über sein neuestes Buch Miasto Archipelag

September 13, 2017

Diesen Samstag findet im buch|bund das vierte Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe Res Polonica statt. Diesmal zu Gast ist Filip Springer.

16.09.2017 | 19:00 Uhr
Sanderstrasse 8 | 12047 Berlin
Eintritt: frei

Das Gespräch wird auf Polnisch geführt und simultan ins Deutsche gedolmetscht.

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

„Für sein neuestes Buch hat Filip Springer ganz Polen bereist, um das heutige Leben in den Städten, die bei der Verwaltungsreform von 1999 ihren Status als Woiwodschaftshauptstädte verloren haben, einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei erfuhr er manches über deren Geschichte, führte Gespräche mit Einwohnern, traf die verschiedensten Menschen – Unternehmer, Künstler, politische Aktivisten, Lehrer –, ging in Werkstätten und Cafés, sah sich verfallene Fabriken und florierende Firmen an. Er fragte seine Gesprächspartner, worauf sie stolz sind in ihrer Stadt, worüber sie sich freuen, was sie ändern würden. Das Buch enthüllt ein uneindeutiges, schwer greifbares Bild von Polen – einem Polen, wo alles möglich ist und nichts sich so verhält, wie es scheinen möchte. Einige der Sorgen und Hoffnungen, die Springers Befragte äußerten, sind allen Menschen in Polen gemeinsam – ob sie nun in Klein- oder in Großstädten leben.“ (Karakter Verlag)

Filip Springer, Reporter und Fotograf, Autor mehrerer Bücher zum Thema Raum und Architektur. (more…)

Veranstaltungshinweis: Lesung von Alexander Skidan

August 25, 2017

Im Gespräch mit Tillmann Severin

Freitag, 08. September 2017, 20:00 Uhr
Literaturhaus Lettrétage (Mehringdamm 61, 10961 Berlin)

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Russisch statt und wird gedolmetscht.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

© Simonovsky

Der Lyriker, Essayist, Kritiker und Übersetzer Alexander Skidan gehört zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen russischen Kulturszene. Für Kulturwissenschaftler Michail Jampolski ist Skidan „eine einzigartige Erscheinung in der zeitgenössischen russischen Literatur. Er vereint die Rationalität eines scharfsinnigen Analytikers und unparteiischen Kritikers mit einem feinen Gespür für das Poetische.“ Seine Prosa und Lyrik wurde mit den bedeutendsten russischen Literaturpreisen ausgezeichnet, so auch dem Andrei-Bely-Preis. Seine Gedichtbände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Autor Norbert Niemann schreibt: „Skidans Lyrik versteht sich als Kommentar zur postsowjetischen Wirklichkeit […] Er beobachtet einen gesellschaftlichen Prozess zunehmender sozialer und ideologischer Verwerfungen, bei dem sich alte und neue politische und religiöse Systeme vermischen, ineinander schieben, verkeilen. […] Was Alexander Skidan interessiert, ist die ‚linguistische spur des realen‘.“ In der Lettrétage spricht der LCB-Stipendiat mit Schriftsteller und Übersetzer Tillmann Severin und liest aus seinem Werk.

Alexander Skidan, geboren 1965 in Leningrad, lebt derzeit in St. Petersburg, Russland.

Hier finden Sie die Veranstaltungsankündigung der Lettrétage und des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB).

Veranstaltungshinweis: Eugene Ostashevsky und »Der Pirat, der von Pi den Wert nicht kennt«

Mai 29, 2017

Buchpremiere

Eugene Ostashevsky in Lesung und Gespräch mit Uljana Wolf
Moderation: Daniela Seel

| 1. Juni 2017 | 20:00 Uhr |
| daadgalerie_studio | Oranienstraße 161 | 10969 Berlin |

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

Foto: Krzysztof Zielinski

Eugene Ostashevskys »Der Pirat, der von Pi den Wert nicht kennt« (dt. von Monika Rinck und Uljana Wolf) ist eine Art Roman in Gedichten über Verständigungsschwierigkeiten zwischen Piraten und Papageien. Was vor acht Jahren als Kinderreim begann, hat sich zu einer Untersuchung heutiger und historischer Bedeutungen der Begriffe »Pirat« und »Papagei« ausgewachsen. Urheberrecht, kapitalistische Ideologie, Tierintelligenz, Cartesische Philosophie, kolonialistische Ethnografie, Erstkontakt-Narrative und insbesondere Berichte über Piraten und Papageien aus der Renaissance und frühen Neuzeit kommen vor. Im Grunde geht es aber schlicht darum, wie es ist, mit jemandem zu reden, und ob dieser jemand überhaupt jemand ist. Und weil Pirat und Papagei auf einer einsamen Insel stranden und einen Streit darüber beginnen, ob sie sich mit Indigenen, so es sie dort gäbe, verständigen könnten, geht es auch um Immigration. Und weil für Papageien Englisch offensichtlich nicht als Muttersprache gelten kann, geht es auch um Zweitsprachengebrauch. Das Piratenenglisch wiederum ist von fremden Einsprengseln wie von seiner eigenen lausigen Geschichte ramponiert und kontaminiert, ahmt Texte aus dem 16. und 17. Jahrhundert nach und raubkopiert daraus. Selbst im Besitz zweier Sprachen (des Russischen der sowjetischen Kindheit und des amerikanischen Englisch seit der Emigration der Familie nach New York), weiß Eugene Ostashevsky um die Möglichkeiten und Unzulänglichkeiten von Sprache nur zu gut. »Der Pirat, der von Pi der Wert nicht kennt«, unlängst bei kookbooks in der Reihe Lyrik erschienen, entstand in weiten Teilen während Eugene Ostashevskys BKP-Jahr 2013/14 in Berlin.

Eintritt frei