Archive for the ‘Filme’ Category

Hinweis: Südosteuropäisches Filmfestival

Mai 17, 2017

Vom 25.-26. Mai 2017 findet zum zweiten Mal das South East European Filmfestival (SEEFF) in Berlin statt. Ein Blick in das Programm lohnt sich.

Hier geht es zur Website des Festivals.

Hinweis: goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films

März 15, 2017

Das goEast-Filmfestival  findet dieses Jahr vom 26.04.-20.05. statt – wie immer in Wiesbaden.

©goEast

Ab Anfang April wird das vollständige Festivalprogramm auf der Website von goEast zu finden sein.

Besonders hinweisen möchten wir dieses Jahr auf das goEast-Symposium Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. Hier geht es zum Ankündigungsflyer des Symposiums.

Für Studierende der Humboldt-Universität gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer studentischen Exkursion kostenlose Akkreditierungen für das Festival zu bekommen. Bei Interesse bitte an <mortennissen [at] hotmail.de> wenden.

Hinweis: CHAMISSOS SCHATTEN im Kino Arsenal ab 15.01.2017

Januar 11, 2017
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Karte der Beringsee von 1868

Alle, die Ulrike Ottingers künstlerisch-dokumentarische Filmexpedition auf den Spuren Adelbert von Chamissos „in Siebenmeilenstiefeln“ durch die Beringsee (unglaublich schöne und stille 709 Minuten!) nicht längst gesehen haben, können das jetzt im Kino Arsenal nachholen:

So 15.1., 18.30h
CHAMISSOS SCHATTEN – KAPITEL 1: ALASKA UND DIE ALEUTISCHEN INSELN   Ulrike Ottinger, Deutschland 2016   OmE 190‘

So 22.1., 18.30h
CHAMISSOS SCHATTEN – KAPITEL 2, TEIL 1: TSCHUKOTKA   Ulrike Ottinger   Deutschland 2016   OmE 192‘

Fr 27.1., 19.30h
CHAMISSOS SCHATTEN – KAPITEL 2, TEIL 2: TSCHUKOTKA UND DIE WRANGELINSEL   Ulrike Ottinger   Deutschland 2016   OmE 153‘

So 29.1., 18.30h, zu Gast: Ulrike Ottinger
CHAMISSOS SCHATTEN – KAPITEL 3: KAMTSCHATKA UND DIE BERINGINSEL   Ulrike Ottinger   Deutschland 2016   OmE 174‘

Das beeindruckende Zeugnis einer dreimonatigen Reise im Sommer 2014 nach Alaska, Kamtschatka, Tschukotka und zur Wrangelinsel im Nordpolarmeer entführt den Zuschauer in eine fast irreal anmutende Welt, in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in eins zu fallen scheinen. Der Held von Ottingers „wundersamer Geschichte“ ist zweifellos die Natur – das schier unendliche Meer, die vielfältigen Landschaften, die Tiere und Pflanzen. Nur der Mensch bleibt in dieser entlegenen Region eine zwiespältige Erscheinung: (more…)

Veranstaltungshinweis: Russischer Filmabend „Kalina Krasnaja“ am 19.12.2016

Dezember 16, 2016

Film und Gespräch

01c.inddKalina Krasnaja (UdSSR 1974)
Drehbuch/Regie: Wassili Schukschin

Gespräch mit der Hauptdarstellerin Lidija Fedossejewa-Schukschina und der Filmhistorikerin Prof. Dr. Oksana Bulgakowa

19.12.2016, 17:30 Uhr

Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur, Friedrichstraße 176-179, 10117 Berlin

Sprache: deutsch

Einführung und Moderation:
Paul Werner Wagner

Eine Veranstaltung der Friedrich-Wolf-Gesellschaft und der Tageszeitung „neues deutschland“ in Kooperation mit dem Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur und Go East Generationen e.V. und Unterstützung von GAZPROM Germania GmbH.

Hinweis: Russische Filmwoche in Berlin 2016

November 11, 2016

Russische Filmwoche in Berlin vom 23. bis 28. November 2016

rfw-berlin-2016Reine Kunst
 | Dawletjarow
Paradies | Kontschalowski
Dunkle Wasser | Karimow
Einsatz auf die Liebe | Michalkow
Die Erlösung | Wyrypajew
Über die Liebe | Melikjan
Verklärung | Woronetskaja, Sergin
Wachschutz | Proschkin
Eisbrecher | Chomeriki
Kickplatz | Bordukow

Alle Filme werden insg. 2–3 Mal im Filmtheater am Friedrichshain und dem Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur gezeigt (OmdU/OmeU). Das vollständige Programm gibt es hier. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Russischen Filmwoche in Berlin. (more…)

Veranstaltungshinweis: „Ein Sechstel der Erde“ am 02.09.2016 im Kino Krokodil, Berlin

August 31, 2016

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Am 2. September 2016 um 20 Uhr
zeigt das Kino Krokodil, Greifenhagener Straße 32, 10437 Berlin
am präparierten Flügel live begleitet von Jürgen Kurz

Dziga Vertovs berühmten „Werbefilm“ über die UdSSR: Šestaja čast’ mira (SU 1926, 35mm, 70 min, stumm). Anders als der Titel vermuten läßt, ist und will der Film weitaus mehr sein als bloße Propaganda: Er ist sowohl Zeugnis dеs ambitionierten Filmschaffens der noch jungen Sowjetunion als auch Ausdruck der Lust seines Regisseurs am künstlerisch-technischen Experiment. Vertov selbst hat in einem Interview für die Zeitung Kino im August 1926 gesagt:

“A Sixth Part of the World is more than a film, than what we have got used to understanding by the word ‘film’. Whether it is a newsreel, a comedy, an artistic hit-film, A Sixth Part of the World is somewhere beyond the boundaries of these definitions; it is already the next stage after the concept of ‘cinema’ itself … Our slogan is: All citizens of the Union of the Soviet Socialist Republics from 10 to 100 years old must see this work. By the tenth anniversary of October there must not be a single Tungus who has not seen A Sixth Part of the World” (aus: Vertov’s World von Nina Power, 2010).

Aus dem Programm der Veranstalter_innen:

Die Sowjetunion umfasste ein Sechstel der Landfläche der Erde und darauf verweist auch der Filmtitel. Vertovs geradezu mystischer Glaube an die Schöpfungsgewalt der Filmsprache kennt keine Hindernisse, Entfernungen und zeitlichen Grenzen. So verbindet ŠESTAJA ČAST’ MIRA Bilder der europäischen und asiatischen Teile der UdSSR zu einem ‚Gesang der Welt‘ sowie zu einem großen gleichberechtigten Miteinander verschiedenster Menschen. (more…)

Hinweis: SEEFF – Südosteuropäisches Filmfestival

Mai 19, 2016

droppedImage_3Vom 26.-29. Mai 2016 findet in Berlin das South East European Filmfestival (SEEFF) statt. Gezeigt werden 16 Filme aus 15 Ländern – im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums und in der Humboldt-Universität.

Weitere Infos, z.B. das ausführliche Programm des Festivals, gibt es auf der Festival-Homepage.

Veranstaltungshinweis: Eisensteins „Beshin lug“ am 20.05.2016 im Kino Krokodil

Mai 18, 2016

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Ein Muss für alle Eisenstein-Fans: Die Fotofilm-Rekonstruktion von Sergej Eisensteins nach Fertigstellung erst verbotenem und dann im Krieg verloren gegangenem Film Beshin lug (SU 1936, 30 min, 35 mm, stumm) mit Livemusikbegleitung durch Grit Blaßkiewitz und Cordula Heth (Geige) sowie Ulrich Miller (Schlagzeug/Akkordeon)

am 20. Mai 2016 um 20:30 Uhr
im Kino Krokodil – Filme aus Russland und Osteuropa
Greifenhagener Straße 32, 10437 Berlin

Eintritt an der Kinokasse erfragen: T 030.44 04 92 98 (ab 19:00 Uhr)

Aus dem Programm der Veranstalter_innen:

Der nach einem Motiv Turgenjews benannte Film erzählt die Geschichte des kleinen Stepoks, dessen Mutter vom betrunkenen Vater erschlagen wurde. Auf das Schwerste verletzt fühlt sich der Junge von allen familiären Verpflichtungen entbunden und gibt die konterrevolutionären Pläne des Alten preis. Dafür wird er vom Vater erschossen. Eisensteins Film weist deutliche Bezüge zum Sujet des biblischen Isaakopfers auf. Er wurde wegen „formalistischer“ Tendenzen von Stalin verboten und ging im Zweiten Weltkrieg verloren. Aus von Pera Moiseewna (Ataschewa) versteckten einzelnen Bildern, gelang es eine beeindruckende Fassung zu rekonstruieren. (more…)

Hinweis: goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films

März 23, 2016

Auch dieses Jahr findet in Wiesbaden wieder das goEast-Filmfestival statt, diesmal vom 20.-26. April 2016.

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Hier geht es zur Festival-Homepage mit dem ausführlichen Programm und weiteren Infos auf Deutsch und Englisch.

Hinweis: „The Revolution that wasn’t“. Russische Dokumentarfilme 1991-2015 im Arsenal, Berlin.

März 22, 2016

In der Zeit vom 01. bis 30. April 2016 zeigt das Kino Arsenal (Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin) 21 russische Dokumentarfilme, die nach dem Zerfall der Sowjetunion entstanden sind. Begleitet wird die Filmreihe durch zahlreiche Einführungen von Barbara Wurm, Georg Witte, Bert Rebhandl, Ekaterina Tewes und Aleida Assmann. Das vollständige Programm finden Sie in dieser Ankündigung weiter unten oder auf der Website des Kinos.

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MUZCHINA V DOME ILI GRAZHDANIE CAIN V STRANE BOLSHEVIKOV, 1995

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Seit dem Konflikt in der Ukraine und dem Krieg in Syrien steht Russland im Mittelpunkt vieler Diskussionen. Dass die Realität in Russland komplexer ist als Fernsehreportagen oder Meinungsumfragen dies abbilden, ist hierzulande nur zu ahnen, denn filmische Innenansichten gelangen kaum nach Deutschland. Ein von Tatiana Kirianova kuratiertes umfangreiches Programm mit zahlreichen Gästen nimmt das 25-jährige Bestehen der Russischen Föderation zum Anlass, diese Lücke mit einer Auswahl unabhängiger russischer Dokumentarfilme zu schließen.

Gezeigt werden zum einen frühe dokumentarische Arbeiten renommierter Filmemacher 
wie Alexander Sokurov, Sergei Dvortsevoy und Sergei Loznitsa, die heute als preisgekrönte Spielfilmregisseure international bekannt sind. Ergänzt werden diese durch Werke einer jüngeren Generation unabhängiger Filmemacher_innen wie Pavel Kostomarov, Olga Privolnova und Alina Rudnitskaya, die einen persönlichen und oft kritischen Blick auf die Entwicklungen im Land werfen. (more…)