Archive for the ‘Debatten’ Category

Veranstaltungshinweis: Leningrader Blockade. Tragödie und Mythos. Ein multiperspektivisches Theaterprojekt.

August 28, 2017

67 Geschichten aus 871 Tagen der Blokada

Foto: Teatr Pokoleniy

Dokumentartheater von Elena Gremina
Regie: Eberhard Köhler

Eine Gemeinschaftsproduktion von Drama Panorama e. V. (Berlin) und Teatr Pokoleniy (Sankt Petersburg).

Premiere am 8.9.2017 um 20.00 Uhr im Theater unterm Dach (Danziger Straße 101, 10405 Berlin). Weitere Aufführungen am 9. und 10.9.2017 – jeweils um 20.00 Uhr.

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

Die Leningrader Blockade, während der die deutsche Wehrmacht vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 die ganze Stadt fast vollständig von allen Versorgungswegen abgeschnitten hat, ist in Russland ein Heldenmythos. Die fast 1,1 Millionen Toten dieser Blockade gehören in Deutschland jedoch zu den eher weniger beachteten Opfern des Nationalsozialismus. Hier wird deutlich, dass es unterschiedliche Narrative von Geschichte gibt; dass aus unterschiedlichen Beweggründen auf Erinnerungsräume zugegriffen wird.

Grundlage des Theaterprojektes sind historische Materialien aus der NS- und der Sowjetzeit. Diese gesammelten Dokumente werden von Elena Gremina – einer der führenden russischen Autorinnen und Begründerin des russischen Dokumentartheaters – zu einem Theaterstück verdichtet, das von russischen und deutschen Künstler*innen auf der Bühne umgesetzt wird. Aus sowohl originalen wie auch fiktiven Texten zum Mythos der Leningrader Blockade entsteht eine multimediale Performance, in der auch persönliche und familiäre Erfahrungen aller am Projekt Beteiligten einfließen. (more…)

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Veranstaltungshinweis: Gespräch mit Michał Olszewski

Juni 15, 2017

Im buch|bund findet morgen das zweite Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe Res Polonica statt.

16.06.2017 | 19:00 Uhr
Sanderstrasse 8 | 12047 Berlin
Eintritt: frei

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Der zweite Gast der Veranstaltungsreihe „Res Polonica“ ist Michał Olszewski (1977), Journalist, Schriftsteller und Autor verschiedener Bücher, u.a. „Do Amsterdamu“, „Najlepsze buty na swiecie“, „Upal“. Er schreibt vorrangig über den öffentlichen Raum in Polen, Ökologie und den gesellschaflichen Wandel nach 1989.

Polen ist in den Reportagen Michał Olszewskis ein doppeltes Land: unter der Oberfläche einer kleinen Stabilisierung und des alltäglichen Lebens finden hochdramatische Ereignisse statt. (more…)

Veranstaltungshinweis: 6. Belarus Salon „Perspektive Poesie“

März 28, 2017

Podiumsdiskussion:
„Warten auf Godot? Literarische Ausblicke in Belarus“
Mit: Pavel Antipov  (Minsk) | Alexey Strelnicov (Minsk) | Thomas Weiler (Leipzig)

Performance:
„Mova X“  – Experimentelles Theater Golova-Naga (Minsk)

Vernissage:
„Вершаява // Lyrische Begegnungen“ (Minsk/Berlin)

Wann: Samstag, 01. April 2017 | 18:00 Uhr
Wo: Neue Nachbarschaft // Moabit | Beusselstraße 26 | 10553 Berlin

Hier die Ankündigung der Veranstalter*innen:

Der 6. Belarus Salon „Perspektive Poesie“ lädt zu einem Panorama moderner belarussischer Poesie. Die Veranstaltung beleuchtet kontroverse Perspektiven auf die Zukunft der belarussischen Lyrik und macht Poesie durch experimentelles Theater und eine Ausstellung von Gedichtillustrationen erlebbar. (more…)

Hinweis: goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films

März 15, 2017

Das goEast-Filmfestival  findet dieses Jahr vom 26.04.-20.05. statt – wie immer in Wiesbaden.

©goEast

Ab Anfang April wird das vollständige Festivalprogramm auf der Website von goEast zu finden sein.

Besonders hinweisen möchten wir dieses Jahr auf das goEast-Symposium Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. Hier geht es zum Ankündigungsflyer des Symposiums.

Für Studierende der Humboldt-Universität gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer studentischen Exkursion kostenlose Akkreditierungen für das Festival zu bekommen. Bei Interesse bitte an <mortennissen [at] hotmail.de> wenden.

Veranstaltungshinweis: Open Continent – Closed Nations. Herausforderungen und Perspektiven für Theaterfestivals in Osteuropa

Februar 2, 2017

Podiumsdiskussion mit:

  • Selma Spahić (Künstlerische Direktorin, MESS Festival, Bosnien und Herzegowina)
  • Ivan Medenica (Künstlerischer Direktor, BITEF Festival, Serbien, tbc)
  • Katrin Hrusanova (Executive Director, ACT Festival, Bulgarien, tbc)
  • Tomáš Froyda (ehem. Künstlerischer Direktor, DIVADLO Festival, Tschechien)

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Freitag, 24. Februar, 20:00 Uhr

Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Freier Eintritt

Anmeldung unter:
passage23@iti-germany.de

Die Diskussion findet in englischer Sprache statt.

 

 

 

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Theaterfestivals können mit ihrem vielfältigen Programm als Barometer für aktuelle Entwicklungen in Politik, Kultur und Gesellschaft angesehen werden. Sie konfrontieren das Publikum mit einer intensiven Auswahl zeitgenössischen Theaters und müssen sich gleichzeitig mit den Gesetzen des Marktes auseinandersetzen.

An diesem Abend werden wir die Situation der Theaterfestivals mit europäischen Festivalmacher*innen diskutieren und blicken unter anderem auf folgende Fragen: Was erzählen Theaterfestivals über den Zustand der Europäischen Idee? Insbesondere in Osteuropa sind es Theaterfestivals, die zu einer lebendigen Theaterlandschaft beitragen – doch welche Perspektive bieten diese Festivals auf die Entwicklungen von Theater und dessen Rolle in der Gesellschaft? Und wie werden sie im Westen wahrgenommen?

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts Passage 23°E Theatre and Theatricality from the Baltic to the Aegean des Internationales Theaterinstitut Deutschland.

Hier finden Sie die Veranstaltungsankündigung als pdf – auf Deutsch und auf Englisch.

 

Hinweis: Utopie und Gewalt – Werk und Wirkung des Schriftstellers Andrej Platonow (1899-1951)

November 9, 2016

platonovKonferenz
Konzert
Filme
Autorengespräche
Publikation

Datum:
29.11.–17.01.2017

Ort:
Berlin

Sprache(n):
Deutsch, Englisch und Russisch

Veranstalterin:
Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde

Die Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Programmheft der DGO.


Hier die Ankündigung der Veranstalterin:

Die Oktoberrevolution von 1917 bildete den Ausgangspunkt für einen utopischen Gesellschaftsentwurf, der in die Entfesselung politischer und gesellschaftlicher Gewalt mündete. Die Grundlagen für die staatliche Diktatur und die systemimmanente Gewalt wurden Ende der 1920er Jahre gelegt. Dazu gehören der erste Fünfjahresplan, die gewaltsame Industrialisierung des Landes, die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft und die Vernichtung der vermeintlichen Kulaken.

Der sowjetische Schriftsteller Andrej Platonow (1899–1951) gilt als literarischer Chronist und unbestechlicher Beobachter dieser Entwicklungen. Sein Werk spiegelt die Atmosphäre einer Epoche wider, die von Utopien und Prophezeiungen einer künftigen neuen Welt geprägt war. Nachdem er den Zorn Stalins erregt hatte, konnten seine bedeutendsten Romane, Tschewengur (1927–28) und Die Baugrube (1930) zu seinen Lebzeiten nicht mehr erscheinen. Erst Ende der achtziger Jahre, mit dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion, setzte seine Wiederentdeckung ein. Joseph Brodsky stellte ihn auf eine Stufe mit Joyce, Musil und Kafka. (more…)

Veranstaltungshinweis: BERLIN.BEREGA – Präsentation und Diskussion am 15.06.2016

Juni 9, 2016

Berlin_BeregaPräsentation & Diskussion & Lesung

Anläßlich der zweiten Ausgabe stellt sich Berlins neue russischsprachige Literaturzeitschrift BERLIN.BEREGA am Institut für Slawistik vor und der Diskussion:

Zeit: 15. Juni 2016, 16:00 Uhr
Ort: Dorotheenstraße 65, 5. Stock, Raum 5.57

Diskussionsthema: „Überschreiten der Grenzen der Muttersprache: Recht, Notwendigkeit oder Chance?“

An der Veranstaltung nehmen auch zwei Autoren teil: Ekaterina Vassilieva und Dmitry Vachedin. Beide stammen aus Leningrad und leben seit über 10 Jahren in Deutschland. Ekaterina Vassilieva und Dmitry Vachedin schreiben und sprechen sowohl Russisch als auch Deutsch.

Zusammen mit dem Herausgeber von BERLIN.BEREGA Grigorij Arosev freuen sich die Autoren auf ein Gespräch über ihre Erfahrungen, die sie beim Überschreiten der Grenzen gemacht haben, sowie generell über „Zweisprachigkeit in der Literatur“. Beide Autoren werden auch aus ihren Werken vorlesen. 

Die Diskussion und Teile der Lesung finden auf Deutsch statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Hinweis auf die Ausstellung „BALAGAN!!!“, 14.11.-23.12.2015 in Berlin

November 6, 2015

BALAGAN!!! Zeitgenössische Kunst aus der früheren Sowjetunion und anderen mythischen Orten

Neben zahlreichen Musik-, Theater- und Performance-Produktionen aus Island und Skandinavien zeigt das diesjährige 6. NORDWIND Festival erstmals auch einige der neuesten Theaterarbeiten aus Russland. In Figures of Silence präsentiert und erläutert der russische Aktionskünstler Pjotr Pawlenski seine Arbeit und diskutiert mit Philipp Ruch/Fabian Scheidler über die Situation politisch engagierter Kunst in Russland und Deutschland. David Elliott hat eigens für dieses Festival die Ausstellung BALAGAN!!! konzipiert und kuratiert.

Dauer des Festivals und der Ausstellung:
14. November bis 23. Dezember 2015

Ausstellungsorte:
Stiftung Brandenburger Tor im Max Liebermann Haus
Kühlhaus am Gleisdreieck
MOMENTUM im Kunstquartier Bethanien

Hier die Information des Kurators:
15.09.14.Balagan.poem

„Balagan!!!“ sagt man auf Russisch, um eine Farce zu beschreiben, das gottloseste aller Durcheinander – und das voller Begeisterung. Der Ausdruck bezeichnet aber auch eine in mittelalterlichen Mysterienspielen und Puppentheater verwurzelte künstlerische Strategie, die die Unbeständigkeit der Gegenwart mit einem brennenden Begehren nach einem neuen, hoffentlich besseren Leben zusammenbringt.

Die Ausstellung mit über 150 Arbeiten von 74 Künstlern aus 14 Länden des ehemaligen Ostblocks wird an drei verschiedenen Orten in Berlin gezeigt: Kühlhaus, Brandenburger Tor Stiftung im Max Liebermann Haus und MOMENTUM im Kunstquartier Bethanien. (more…)

Veranstaltungshinweis: „Damen, Ritter und Feministinnen“ — Gespräch mit Sławomira Walczewska

Oktober 5, 2015

Gespräch & Buchvorstellung

am 23.10.2015 um 19.00 Uhr
im Buchbund in Berlin-Neukölln (Sanderstraße 8)

Katharina Kinga Kowalski im Gespräch mit Sławomira Walczewska anlässlich des Erscheinens ihres Buches „Damen, Ritter und Feministinnen“ in deutscher Sprache

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Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Woher kommt die polnische Frauenbewegung und wo steht sie heute? Sławomira Walczewska schildert in ihrem streitbaren Essay Geschichte und Gegenwart der Frauenemanzipation in Polen, von den Vorreiterinnen des 19. Jahrhunderts bis zu den sehr kontroversen Ergebnissen der sozialistischen „Gleichberechtigung“ der Geschlechter und den Veränderungen nach dem demokratischen Umbruch.

Ihr für den wichtigsten polnischen Literaturpreis „Nike“ nominiertes Buch gehört in Polen heute schon zu den modernen Klassikern der feministischen Literatur.

Für die deutsche Fassung wurde der Text aktualisiert, ergänzt sowie mit einer Einleitung von Claudia Kraft und Sigrid Metz-Göckel versehen. (more…)

Hinweis auf die Konferenz „Narrative und Zeugnisse der Shoah in Ostmitteleuropa“

Januar 26, 2015

Konferenz des Fachgebiets Ungarische Literatur und Kultur der Humboldt-Universität zu Berlin

5./6. Februar 2015

Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Hauptgebäude, 1. Etage, Raum 2103

Programm: (more…)