Archive for the ‘Ausstellungen’ Category

Hinweis: Feindbilder – Forschung – Faszination. 60 Jahre Schweizerische Osteuropabibliothek. Ausstellung in Bern

Oktober 22, 2018

Vernissage am 29.10.2018

Hier die Ankündigung der Organisator_innen:

Die «Schweizerische Osteuropabibliothek» blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Im Kalten Krieg als Werkzeug zur Erforschung des kommunistischen Ostens gegründet, ist sie heute als Teil der Universitätsbibliothek Bern eine moderne Lehr- und Forschungsbibliothek. Ihre vielfältigen Bestände und Sammlungen dokumentieren nicht nur die Umbrüche und Entwicklungen im östlichen Europa, sondern sind auch ein Stück Schweizer Zeit- und Forschungsgeschichte.

Ausstellung:

30.10.2018 – 24. März 2019
Gewölbekeller, Bibliothek Münstergasse
Münstergasse 61, Bern, 1. UG
Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 8 bis 21 Uhr Sa: 8 bis 17 Uhr | So: 9 bis 17 Uhr
Eintritt frei

Rahmenprogramm: (more…)

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Veranstaltungshinweis: The Artist as Institution. The Unique Archive of Moscow Conceptualism 1978-2014. Ausstellungseröffnung

Februar 8, 2018

Collected, published and presented by Vadim Zakharov
in a co-llaboratory with the Humboldt-University of Berlin

Vadim Zakharov ist ein bedeutender Vertreter des Moskauer Konzeptualismus, der zugleich einer der wichtigsten Archivare dieser in der inoffiziellen Sphäre der spätsowjetischen Kultur entstandenen Kunst- und Literaturrichtung ist. In einer Situation, in der die inoffizielle Literatur und Kunst keine Möglichkeiten der Institutionalisierung, der Etablierung und Kanonisierung hatte, hat Vadim Zakharov schon früh (seit den 1980er Jahren) die Rolle einer dieses instutionelle Vakuum kompensierenden „Institution“ übernommen. Auch in Deutschland, wo Zakharov seit langem lebt, hat er diese Rolle beibehalten und so auch zur Vermittlung und Etablierung des Moskauer Konzeptualismus im Ausland beigetragen. Zum 25-jährigen Jubiläum seiner selbstherausgegebenen (Samizdat) Zeitschrift Pastor hat Vadim Zakharov gemeinsam mit Studierenden der HU aus den Beständen seines persönlichen Archivs eine Ausstellung konzipiert und gestaltet, die nun für einen Monat in Berlin zu sehen sein wird.

Eröffnung: Samstag, 10. Februar 2018  von 18.00 bis 22.00 Uhr
Ausstellung: 10. Februar 2018 – 10. März 2018

Vadim Zakharov FREEHOME
Eisenacherstr 103A
10781 Berlin Schöneberg

Anmeldung per Email unbedingt erforderlich:
vadimzakharov [at] gmx.net

Vortrag + Vernissage: Praktiken historischer Aufarbeitung – Wissenschaftlich-künstlerische Collagen zur sowjetischen Geschichte

Dezember 8, 2017

Vortrag von Ivan Kulnev zur Eröffnung seiner Ausstellung „Das sowjetische Experiment“ (100 Jahre Oktoberrevolution und 80. Jahrestag des Großen Terrors in der UdSSR  in Collagen aus zeitgenössischem und historischem Bild- und Textmaterial)

Montag, 11. Dezember 2017, 18:00 Uhr
Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstraße 65, 10117 Berlin, 5. OG


Hier der Ankündigungstext der Organisator_innen:

Die Ausstellung „Das sowjetische Experiment“ des russischen Historikers und Künstlers Ivan Kulnev (M.A.) kombiniert die Praxis der historische Analyse mit einer künstlerisch-ästhetischen Präsentation. Kulnev regt mit seinen Collagen einen Diskurs über die Entstehung, den Verlauf und das Scheitern des „sowjetischen Experiments“ an. Hierzu trug er im Rahmen seiner wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Sowjetunion sowie ihrer Vor- und Nachgeschichte zum Teil erstmals Zeitungsausschnitte, Texte, Bilder, Fotografien und Filmstills aus Archiven zusammen, die er in Collagen neu arrangiert. Der Betrachter soll sich anhand einer Vielzahl von visuellen und textuellen Quellen historisch verorten, um die Zusammenhänge der jeweiligen Zeit besser verstehen und Schlussfolgerungen für die Gegenwart und Zukunft ziehen zu können. (more…)

Veranstaltungshinweis: „Art Without Death“ – Ausstellung und Konferenz im HKW Berlin

August 20, 2017

Art Without Death: Russischer Kosmismus

Ausstellung│01.09. – 03.10.2017
Ausstellungseröffnung│31.08.2017, 19h
täglich (außer Di) 11 – 19h
Eintritt: 7│5 EUR (Mo + U16 frei)

Konferenz│01. + 02.09.2017
Eintritt frei
Anmeldung erbeten: cosmism@hkw.de
Ausstellung geöffnet bis 22h

im HKW│Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin, 030 – 397 870

kuratiert von Boris Groys

Das Programm finden Sie hier. (more…)

Veranstaltungshinweis: 6. Belarus Salon „Perspektive Poesie“

März 28, 2017

Podiumsdiskussion:
„Warten auf Godot? Literarische Ausblicke in Belarus“
Mit: Pavel Antipov  (Minsk) | Alexey Strelnicov (Minsk) | Thomas Weiler (Leipzig)

Performance:
„Mova X“  – Experimentelles Theater Golova-Naga (Minsk)

Vernissage:
„Вершаява // Lyrische Begegnungen“ (Minsk/Berlin)

Wann: Samstag, 01. April 2017 | 18:00 Uhr
Wo: Neue Nachbarschaft // Moabit | Beusselstraße 26 | 10553 Berlin

Hier die Ankündigung der Veranstalter*innen:

Der 6. Belarus Salon „Perspektive Poesie“ lädt zu einem Panorama moderner belarussischer Poesie. Die Veranstaltung beleuchtet kontroverse Perspektiven auf die Zukunft der belarussischen Lyrik und macht Poesie durch experimentelles Theater und eine Ausstellung von Gedichtillustrationen erlebbar. (more…)

Ausstellung + Vernissage: Gedächtnislabyrinth SOLOVKI – Indizien, Spuren, Stimmen

Januar 18, 2017

Am 23. Januar 2017 findet ab 18.00 Uhr die Vernissage der Projektausstellung Gedächtnislabyrinth SOLOVKI – Indizien, Spuren, Stimmen in den Räumen des Instituts für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Ort: Dorotheenstraße 65, 10117 Berlin, 5. OG.
Die Ausstellung kann dann bis zum 24.05.2017 besichtigt werden. Führungen nach Vereinbarung!

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Hier der Ankündigungstext der Organisator_innen:

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Studienprojekts, das im Rahmen eines Seminars zur Sowjetkultur und deren gedächtnispolitischer Aufarbeitung sowie einer Sommerschule auf den Solovki – einer Inselgruppe im Weißen Meer mit einem der bedeutendsten Klöster Russlands, das lange Zeit als Gefängnis und Verbannungsort für oppositionelle Intellektuelle fungierte – entstand. Die Studierendengruppe begab sich vor Ort auf die Suche nach dem individuellen und kollektiven Gedächtnis der Siedlungsbewohner_innen sowie nach den verschiedenen Strategien erinnerungspolitischer Maßnahmen auf den Inseln. Die Ausstellung stellt nun einen Versuch dar, den Besucher_innen ein vielschichtiges Bild des Ortes zu präsentieren, welches der Widersprüchlichkeit seiner Geschichte und den Versuchen ihrer symbolischen Konzeptualisierung gerecht wird.

Und hier finden Sie den Flyer zur Ausstellung mit weiteren Informationen.

Hinweis auf die Lesung mit Ekaterina Vassilieva am 14.10.2016 in Berlin

Oktober 4, 2016

Romanvorstellung und Lesung

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Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Die in Berlin lebende russische Schriftstellerin Ekaterina Vassilieva stellt im Rahmen der Finissage der Ausstellung Musen – Fetische – Hybride von Genia Chef und Victoria Rosenman ihren Roman Der Schlaf des Hermaphroditos (2015) vor und liest Fragmente in deutscher Übersetzung.

Der Roman Der Schlaf des Hermaphroditos erzählt die Geschichte eines Paares, dessen Identität zwischen der russischen und der deutschen Kultur verortet ist. Die „hybride“ Struktur des Textes öffnet sich dabei einer Reihe von Motiven, die bis in die Entstehungszeit der Psychoanalyse reichen und einen vielschichtigen Kommentar über die Befindlichkeit des modernen Subjekts abgeben.

Zeit: 14. Oktober 2016 um 19:30 Uhr
Ort: FreshEggsGallery, Auguststraße 82, 10117 Berlin

Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Hinweis: Havel-Prigov-Ausstellung in Prag

Juni 8, 2016

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Havel – Prigov und die tschechische experimentelle Poesie

Dauer der Ausstellung: 17. Juni – 30. Oktober 2016
Ausstellungsort: Letohrádek Hvězda, obora Hvězda, Praha 6 – Liboc

Kuratoren: Sabine Hänsgen, Tomáš Glanc, Petr Kotyk (PNP)

Die Ausstellungseröffnung findet am 16. Juni 2016 um 18:00 Uhr statt. Danach ist die Ausstellung täglich außer montags von 10:00 bis 18:00 Uhr zu sehen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Aus der Ankündigung der Organisator_innen:

Texts, Pictures, Objects, Performances in Art Practices from the 1960s to the 1990s: The intention of the exhibition is to introduce, for the first time in Bohemia, the artistic personality of Dmitri Prigov, by means of comparing his work with Havel’s Anticodes and examples of Czech experimental poetics. (more…)

Hinweis auf die Ausstellung: Hero Mother – Contemporary Art by Post-Communist Women. Rethinking Heroism.

Mai 19, 2016

Ausstellung vom 14. Mai – 12. Juni 2016

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Kuratorinnen:
Bojana Pejić & Rachel Rits-Volloch

Mit Beiträgen von:
Marina Abramović // Maja Bajević // Yael Bartana // Marina Belikova // Tania Bruguera // Anetta Mona Chișa & Lucia Tkačova // Danica Dakić // Nezaket Ekici // Fang Lu // else (Twin) Gabriel // Gluklya/Natalya Pershina-Yakimanskaya // Stefanie Gromes & Katrin Hafemann // Sanja Iveković // Elżbieta Jabłońska // Zuzanna Janin // Adela Jušić // Elena Kovylina // Katarzyna Kozyra // Almagul Menlibayeva // Tanja Muravskaja // Hajnal Németh // Ilona Németh // Nguyen Trinh Thi // Sasha Pirogova // Selma Selman // Milica Tomić // Anna-Stina Treumund // Mariana Vassileva // Anastasia Vepreva

Ort:
Studio 1 & MOMENTUM Gallery
Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, Berlin Kreuzberg

Mehr Infos zur Ausstellung (bisher nur in englischer Sprache) gibt es hier.

Hinweis auf die Ausstellung „little resistance, little pathology“ im Kunsthaus Tapir, Berlin

März 30, 2016

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„little resistance, little pathology“

vom 9. bis 30. April 2016

zeigt das Бükü – Büro für kulturelle Übersetzungen in einer gemeinsamen Ausstellung widerständige Kunst von Orsi Horváth (Leipzig) und Alexander Povzner (Moskau) im

| Kunstraum Tapir | Weserstraße 11 | Berlin-Friedrichshain |
| Do – Fr 17.00 – 20.00 Uhr und nach Verabredung |
| Ausstellungseröffnung am 8. April 2016 um 19:00 Uhr |

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Was die Kunst widerständig und revolutionär macht, ist nicht unbedingt die Flexibilität, sich jedem politischen oder gesellschaftlichen Missstand zuzuwenden und die Schlagzeilen aus den Medien in die Sprache der zeitgenössischen Kunst zu übersetzen. Laut Jacques Rancière ist die Widerständigkeit der Kunst in der sinnlichen Erfahrung zu finden, die sich im Spannungsfeld zwischen dem Gemeinsamen und dem Individuellen, dem Spezifischen und dem Ordinären konstituiert.

Die Duoausstellung „little resistance, little pathology“ mit Arbeiten von Orsi Horváth und Alexander Povzner widmet sich den subjektiven Widerstandstaktiken und subversiven Aussagen der beiden KünstlerInnen, die sich sowohl auf die großen Zusammenhänge als auch auf Alltagsbeobachtungen beziehen. Mit ihren Skulpturen aus fragilen Materialien – ungebranntem Ton (Horváth) und Gips (Povzner) − verschaffen sie sich ein Bewusstsein über sich selbst innerhalb der gesellschaftlichen und politischen Prozesse.