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Zwischen Schönheit und Verfall: Eine Reise ans Schwarze Meer

November 9, 2014

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Ukraine, Rumänien, Bulgarien, Türkei. So unterschiedlich diese Staaten sind, etwas verbindet sie alle: Das Schwarze Meer. Florian Bachmeier und Ramin Mazur reisen mit ihren Fotografien an seine Küste und bringen uns zwei ganz unterschiedliche Perspektiven auf die Region, ihre Probleme und ihre Schönheit mit. Dass der große Spagat zwischen den Sonnenstränden Bulgariens, aktuellen politischen Konflikten auf der Krim sowie alltäglichem Leben gelingt, ist auch dieser Doppelperspektive zu verdanken.

Wer die Ausstellung gern besuchen möchte, kann das noch bis zum 14. November, Montag bis Freitag, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr im Bulgarischen Kulturzentrum Berlin. Das liegt in der Leipziger Straße 114 und mit dem Fahrrad nur 10 min vom Institut für Slawistik entfernt.

Ein Abstecher in der Mittagspause lohnt sich also!

Weitere Informationen zur Ausstellung findet ihr außerdem hier:

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Must poetry be national?

Juni 16, 2014

Eugene Ostahevsky war zu Gast an der Humboldt-Universität. Im Seminar vertonte, diskutierte und illustrierte der Dozent und Dichter die Frage: „Must poetry be national?“ Katharina Schwab und Felicitas Claus haben sich die wichtigsten Antworten in Erinnerung gerufen und sich zu ihren Eindrücken ausgetauscht. Ein Vortragsprotokoll der anderen Art.

Must poetry be national? © Foto: Felicitas Claus

Must poetry be national? © Foto: Felicitas Claus

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Must poetry be national?

Mai 31, 2014

Eugene Ostahevsky ist Russe, Amerikaner und jetzt – Deutscher. Er wurde in der Sowjetunion geboren und wuchs in den USA auf. Er hat zwei Muttersprachen und ist bekannt dafür, als Dichter mit deren Unterschiedlichkeit zu spielen. Seit vergangenem Jahr lebt er als Gastkünstler des DAAD in Berlin.

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Must poetry be national? Foto: ©Felicitas Claus

Es ist also höchste Zeit, ihn zu fragen, ob Dichtung an eine Sprache und Nation gebunden sein muss. Der Slawist Dr. Tomáš Glanc hat ihn deshalb zu einem Gastvortrag an die HU Berlin eingeladen.

  • Wann: Mittwoch, 04.06. 2014, 10-12 Uhr
  • Wo: Dorotheenstraße 24, Raum 1605 (gegenüber der ehemaligen Zeltmensa oder HU Süd)

Jede_r Interessierte (auch Nicht-Slawist) ist herzlich willkommen!

Diejenigen, die den Künstler noch nicht kennen, finden auf youtube eine Lesung des Dichters zum Nachhören. Deutschlandradio stellt Eugene Ostashevsky und seine Dichtung etwas kürzer vor.


Der Gastvortrag ist Teil des Seminars „Dichtung intermedial, transnational, performativ. Die zeitgenössische russische und (ost)europäische Poesie und das Erbe D.A. Prigovs“, geleitet von Herrn Dr. Tomáš Glanc. 

Musik ist kein Text…

Mai 28, 2014

…dieser Befund lockte letzten Mittwoch eine Handvoll Musikenthusiast_innen in die Humboldt-Universität zu Berlin – dem Sommertag und blauen Himmel zum Trotz. Wer es wegen der Sonne nicht zum Gastvortrag des Komponisten Boris Filanovskij geschafft hat, findet hier die wichtigsten Punkte zum Nachlesen. Zusammengefasst hat sie Felicitas Claus.

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Boris Filanovskij bei seinem Gastvortrag am 21.05.2014 an der HU Berlin © Tomáš Glanc

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Musik ist kein Text

Mai 18, 2014

… behauptet Boris Filanovskij. Was sich hinter dieser einfachen Feststellung verbirgt, könnt Ihr am kommenden Mittwoch erfahren: Dann wird der zeitgenössische Komponist einen Gastvortrag an der Humboldt-Universität zu Berlin halten. Außerdem soll es darum gehen, was seine Musik mit der russischen Avantgarde und mit Dimitrij A. Prigov verbindet. Jeder, der Interesse hat, ist herzlich willkommen!


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Boris Filanovskij. Foto: Ⓒ Tomáš Glanc

Wann: Mittwoch, 21.05.2014,  10-12 Uhr
Wo: Dorotheenstraße 24, Raum 1605 (also gegenüber der ehemaligen Zeltmensa oder HU Süd)

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei.


Wer sich im Vorhinein über die Biographie und das Werk Filanovskijs belesen möchte, dem sei seine offizielle Homepage empfohlen, nebst einem Interview in russischer Sprache. Oder hört euch seine Performance zusammen mit Ejsenštejn an!