Autor-Archiv

novinki-Party zum 7-jährigen Jubiläum!

Januar 25, 2013

Das Online-Magazin novinki.de wird 7 und das möchten wir mit Ihnen feiern!

+ + + novinki-Party + + +

Lesung: Jaroslav Rudiš (Prag/Berlin)
Musik: Henrik Zeabird (Hamburg/Amsterdam)
Kunst: Nastasia Louveau (Berlin)

Am 6. Februar 2013 ab 20 Uhr,
Bar Babette, Karl-Marx-Allee 36, 10178 Berlin
U5 Schillingstraße, Glaskubus gegenüber dem Kino International

Alle Interessent_innen sind herzlich eingeladen!

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Jaroslav Rudiš (*1972), Autor der Romane Der Himmel unter Berlin (2002), Grand Hotel (2006) und Die Stille in Prag (2007). Zusammen mit dem Zeichner Jaromír 99 hat er die erfolgreiche Comictrilogie Alois Nebel verfasst, die 2011 verfilmt wurde. Momentan lebt und arbeitet er in Berlin, wo er die Siegfried-Unseld-Gastprofessur am Institut für Slawistik der HU Berlin inne hat. Lesung um 20 Uhr.

Geboren in Amsterdam an der nordischen See, wandert die Band Henrik Zeabird auf leisen Klängen durch die Straßen. Akkordeon, Gitarre, Mandoline, Pauke, Stimme, Stimme, Stimme. Konzert ab 21 Uhr.

Die Bilder von Nastasia Louveau sind novinki-Leser_innen bereits vertraut, da sie seit 2010 regelmäßig Illustrationen für die Zeitschrift und ihren Blog gestaltet. Es werden sowohl novinki-Zeichnungen als auch weitere Portraits ausgestellt.

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Goldbach im Goldrausch?! Eine Ausstellung

November 2, 2012

Im Rahmen ihres Studiums am Osteuropa-Institut der FU Berlin hat eine Gruppe von engagierten Studentinnen eine Kunstausstellung über die Frage des Umweltbewusstseins in Rumänien am Beispiel des Falls Rosia Montana organisiert.

Die Ausstellung wird am 16. November 2012 in der Galerie Prima Center in Berlin, Wedding eröffnet. Mehr über das Projekt erfahren Sie im Flyer unten und auf folgendem Blog:  http://goldbachimgoldrausch.wordpress.com/

novinki-Lesung am 30. Oktober 2012

Oktober 23, 2012

Der Dichter Dmitrij Strocev (Minsk) liest aus seinem neuen Gedichtband vor und diskutiert über die Lage der russischsprachigen Literatur im postsowjetischen Raum im Allgemeinen und in Weißrussland im Besonderen. Nach der Lesung auf Russisch findet eine von Yaraslava Ananka und Heinrich Kirschbaum moderierte Diskussion auf Russisch und Deutsch statt.

Die Lesung findet

am Dienstag, 30. Oktober 2012
um 20.00 Uhr
am Institut für Slawistik der HU Berlin
Dorotheenstr. 65, 10117 Berlin-Mitte
in Raum 5.57

statt.

Dmitrij Strocev, der in den späten 1980er Jahren als Verfechter neofuturistisch-transmentaler Dichtung erfolgreich debütierte, sucht in seinem neuesten Buch mit dem sprechenden Titel Gazeta (Zeitung) seinen ungebrochenen Willen zum poetischen Experiment mit der sozialen Aussage zu verbinden: Im Zentrum seiner dichterischen Reflexion stehen nun diverse Formen der mental-ideologischen und physischen Gewalt seitens des Staates, der orthodoxen Kirche und der immer xenophober werdenden Gesellschaften in Belarus und Russland.

Dmitrij Strocev (geb. 1963), einer der führenden Dichter der russischsprachigen Gegenwartslyrik, Vertreter der so genannten „Minsker Schule“, Meister der Deklamationskunst und Kurator des Moskauer Festivals der Stimmenverse (Festival’ golosovogo sticha) ist Autor von fünf in mehrere Sprachen übersetzten Gedichtbänden und Laureat der renommierten Russkaja Premija (2008) für die beste russischsprachige Lyrik außerhalb Russlands, Mitglied des weißrussischen P.E.N.

Gibt es eine osteuropäische Literatur? Podiumsdiskussion am 28. Juni

Juni 20, 2012

Das Etikett „Osteuropäische Literatur“ wird all jenen Autorinnen und Autoren verpasst, die östlich von Berlin schreiben. Aber ist der gigantische geografische Raum mit seiner Vielzahl an Ländern und Sprachen nicht viel zu heterogen, um noch sinnvoll als Einheit gefasst zu werden? Woran denken diejenigen, die von einer „osteuropäischen“ Literatur sprechen und warum tun sie das überhaupt?

Die in Berlin lebende russische Autorin und Künstlerin Julia Kissina, der bulgarische Autor Georgi Gospodinov und der tschechische
Literaturwissenschaftler Tomáš Glanc sprechen über die Literaturen aus dem östlichen Europa. Das Gespräch wird von Katharina Raabe moderiert.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen

am Donnerstag, 28. Juni 2012
um 18.30 Uhr
in die Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstr. 97 (in der Kulturbrauerei)

20:30 Uhr: Public Screening des EM-Halbfinales

novinki.de lädt alle Interessierten zum Public Screening des Halbfinales der Fußballeuropameisterschaft in Polen und der Ukraine im Anschluss an die Podiumsdiskussion ein.

Jurij Murašov forscht und spricht über Vegeta

Mai 17, 2012

Jurij Murašov forscht und spricht über Vegeta

Jurij Murašov bei dem Workshop des Netzwerks Media and Memoria zum Thema „Europe and the Balkans“, Mai 2012, Brač (Kroatien)

Auf meinem persönlichen Blog werden in den kommenden Tagen noch mehr Zeichnungen zu sehen sein, die ich als Dokumentation der Veranstaltung, als sogenannte „Proceedings of the Media and Memoria Workshop“ veröffentlichen werde.

„Ausgehen“ von Barbi Marković – Einladung zur Lesung

Januar 3, 2012

Barbi Marković liest am Dienstag, 7. Februar 2012 auf Deutsch und Serbisch aus ihrem ‚Plagiat‘-Roman Izlaženje / Ausgehen (dt. 2009, Suhrkamp). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die deutschsprachige Popliteratur der Gegenwart kommt aus Belgrad. Dort machte Barbara Markovic, Germanistin, Clubberin und Thomas-Bernhard-Fan, an dessen klassischer Erzählung Gehen unlängst eine überraschende Entdeckung: Überführte sie einzelne Sätze nicht nur aus dem Deutschen ins Serbische, sondern zugleich aus der Entsetzlichkeit von Bernhards Wien in die Entsetzlichkeit des Belgrader Nachkriegs-Nachtlebens, fügten sie sich unversehens – so spielerisch wie gnadenlos – zu einem völlig neuen und doch völlig Bernhardschen Remix: Aus Gehen wird Ausgehen, aus der Katastrophe im rustenschacherschen Hosenladen ein Social Suicide auf einem Plastikman-Konzert und aus der Irrenanstalt Steinhof der finale Rückzug vor die Glotze – Satz für Satz mit der kaskadenhaften Donnerwucht des Originals. Obwohl formal strengste Konzept- und Appropriationskunst, liest sich Ausgehen gleichzeitig so realistisch, dass man Wien, Berlin oder New York genauso darin wiederfinden kann wie die Belgrader Szene.

Barbi Marković, geboren 1980 in Belgrad, studierte Germanistik in
Belgrad und Wien. Sie war als Lektorin für den Verlag Rende tätig.
Gegenwärtig ist sie Stadtschreiberin in Graz und schreibt einen
literarischen Stadtplan.

Am Dienstag, 7. Februar 2012 um 18 Uhr c.t.
an der Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstraße 65, 10117 Berlin
im Hörsaal 5.57

„An den unbekannten Helden“ – eine Lesung von SRETEN

Oktober 31, 2011

Das Institut für Slawistik der HU und der Dittrich-Verlag laden ein:

Sreten Ugričić, SRETEN genannt, liest am 10. November 2011 auf Deutsch und Serbisch aus seinem Roman An den unbekannten Helden / Neznanom junaku.

In dieser Anti-Utopie entmythologisiert SRETEN das Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajevo, das hundert Jahre lang in Serbien bejubelt wurde. Der Autor entlarvt eine repressive, vom Virus des Nationalismus zersetzte Gesellschaft. Die Hauptfigur des Romans ist der ›unbekannte Held‹, der sich nicht, wie im Mythos, für sein Vaterland aufopfert, sondern seinen eigenen Mythos zu entlarven versucht. SRETENs Roman ist eine provokative Allegorie auf Serbien, die aber auch auf andere Staaten übertragen werden kann.

Das anschließende Gespräch mit SRETEN wird moderiert von Mirko Schwanitz und Miranda Jakiša.

Sreten Ugričić nennt sich SRETEN und lebt in Belgrad. Der 1961 in Jugoslawien geborene Romancier, Essayist, Konzeptkünstler, Astronom und Philosoph ist Autor einer Sammlung von Kurzgeschichten und drei Romanen. Ugričić ist Mitglied des serbischen P.E.N. und Leiter der Serbischen Nationalbibliothek.

Am Donnerstag, 10. November 2011
um 18 c.t. Uhr
an der Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin
im Hörsaal 1.101 

Diese Veranstaltung wird unterstützt durch das Institut für Slawistik der HU Berlin und den Dittrich-Verlags.

Jugopracht. Eine Denkmalreihe (6/10)

Juni 25, 2011

Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges, ?, ?

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Wer über Informationen zu diesem Denkmal verfügt, melde sich! Ich konnte weder den Künstler/Architekten noch das Jahr der Fertigstellung ausfindig machen.

Jugopracht. Eine Denkmalreihe (5/10)

Juni 9, 2011

"Tri pesnice" (Drei Fäuste), Ivan Sabolić, 1963

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Jugopracht. Eine Denkmalreihe (4/10)

Juni 2, 2011

"Spomenik NOB u Ilirskoj Bistrici", Janez Lenassi/Živa Baraga, 1966

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