Autor-Archiv

Veranstaltungshinweis: Gespräch mit Michał Olszewski

Juni 15, 2017

Im buch|bund findet morgen das zweite Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe Res Polonica statt.

16.06.2017 | 19:00 Uhr
Sanderstrasse 8 | 12047 Berlin
Eintritt: frei

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Der zweite Gast der Veranstaltungsreihe „Res Polonica“ ist Michał Olszewski (1977), Journalist, Schriftsteller und Autor verschiedener Bücher, u.a. „Do Amsterdamu“, „Najlepsze buty na swiecie“, „Upal“. Er schreibt vorrangig über den öffentlichen Raum in Polen, Ökologie und den gesellschaflichen Wandel nach 1989.

Polen ist in den Reportagen Michał Olszewskis ein doppeltes Land: unter der Oberfläche einer kleinen Stabilisierung und des alltäglichen Lebens finden hochdramatische Ereignisse statt. (more…)

Veranstaltungshinweis: Lesung und Gespräch mit Katarzyna Fetlińska

Mai 26, 2017

Im Rahmen eines Seminars an der Humboldt-Universität wird am Montag die junge polnische Dichterin Katarzyna Fetlińska in Berlin zu Gast sein, um einige Gedichte vorzulesen und über den aktuellen Stand des sogennanten „weiblichen Schreibens“ heute in Polen (besonders angesichts der aktuellen politischen Lage) zu diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen!

29. Mai 2017 | 14 bis 16 Uhr
Dorotheenstr. 24, 10117 Berlin | Raum 1.604

Katarzyna Fetlińska  ist 1991 in Ciechanów geboren, hat bereits drei Gedichtbände veröffentlicht und wurde für diverse Literaturpreise nominiert. Ihre Poesie ist von einer deutlichen Intermedialität gekennzeichnet, da Katarzyna oft mit Fotograf_innen und Künstler_innen in experimentellen Projekten arbeitet. Einige ihrer Gedichte wurden 2015 ins Deutsche übersetzt und in der Anthologie Polnisch Poetisch publiziert.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Seminars Kobieta, žena, ženščina, žančyna. „Frauenlyrik“ in slawischen Literaturen unter der Leitung von Manuel Ghilarducci statt.

Die Texte werden in der Originalsprache und in der deutschen Übersetzung vorgelesen. Fragen können auf Deutsch, Englisch und Polnisch gestellt werden.

Hinweis: Südosteuropäisches Filmfestival

Mai 17, 2017

Vom 25.-26. Mai 2017 findet zum zweiten Mal das South East European Filmfestival (SEEFF) in Berlin statt. Ein Blick in das Programm lohnt sich.

Hier geht es zur Website des Festivals.

Veranstaltungshinweis: „Unter der Lupe – Deutsche Kritiker über die Literatur Südost-Europas“

Mai 2, 2017

Podiumsdiskussion mit Beate Tröger, Insa Wilke, Kristoffer Cornils und Boštjan Dvořák

11.05.2017 | 19.30 Uhr

Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstraße 65, 5. OG, Berlin-Mitte

Die Veranstaltung wird organisiert von Periskop e.V.

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Mit Periskop rücken wir ins Blickfeld, was außerhalb des Fokus liegt. Aktuell schauen wir auf die große Frage der sogenannten »kleinen Literaturen«: wie finden sie ihren Weg auf einen der größten Märkte Europas: den deutschen Buchmarkt.

Wir haben prominente LiteraturkritikerInnen, Intellektuelle und ProfessorInnen zur Diskussion rund um dieses Thema nach Berlin eingeladen: Beate Tröger, Insa Wilke, Kristoffer Cornils und Boštjan Dvořák – vier der führenden Köpfe auf diesem Gebiet werfen einen besonderen Blick auf die Rolle der Literaturkritik.

Wie hilft sie, die »kleinen Literaturen« ins Zentrum der Aufmerksamkeit deutscher Leser zu bringen? Ist es eine Frage der Häufigkeit? Und wie finden Literaturkritiker überhaupt selbst den Zugang? Auch die Bedeutung hervorragender Übersetzungen wird bei der Diskussion Raum finden. Alles läuft hinaus auf das persönliche Verständnis davon, was es auf dem heutigen Buchmarkt bedeutet, LiteraturkritikerIn zu sein.

Natürlich hoffen wir alle auf einige Tipps, um Neues aus Südost-Europa in Deutschland zu entdecken.

Weitere Informationen zu den Referent_innen finden Sie hier.

Veranstaltungshinweis: Spuren. Drei Erzählungen von Ludwik Hering.

April 24, 2017

Buchvorstellung & Gespräch mit dem Übersetzer Lothar Quinkenstein

29.04.2017 | 19.00 Uhr
buch|bund (Sanderstrasse 8, 12047 Berlin)

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Herings drei Erzählungen aus den Jahren der deutschen Besatzung Polens galten anderen polnischen Schriftstellern als besonders und bedeutend in ihrer Darstellung der Alltäglichkeit der Vernichtung. In der Erzählung über das „Schlupfloch“ in der Ghettomauer, das als Schmuggelweg diente, schreibt Hering: „Das Ghetto lebte von Warschau – und Warschau lebte vom Ghetto. Jeder zog seinen Nutzen daraus, jene reinen Seelen ausgenommen, die ihren Nutzen zogen, ohne es wahrhaben zu wollen.“

Moderation: Nina Mueller

Ludwik Hering (1908-1984) war Bibliothekarsgehilfe, Autor, Theaterregisseur, Schauspieler und Bühnenbildner. Und Freund und Mentor vieler Autoren und Künstler, darunter auch der Dichter und Theatermacher Miron Białoszewski.

Lothar Quinkenstein: Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Übersetzer aus dem Polnischen. Seit 2012 Dozierender im Studiengang Interkulturelle Germanistik am Collegium Polonicum an der Viadrina Universität in Frankfurt (Oder). Zuletzt von ihm erschienen: „Erinnerung an Klara Blum. Essays und Kritiken aus der Mitte Europas“ (Röhrig Universitätsverlag, 2015), die Übersetzungen von Henryk Grynbergs Erzählband „Der Sieg“ (Hentrich&Hentrich, 2016) und des Essaybands „Unkünstlerische Wahrheit“ (Hentrich&Hentrich, 2014), sowie die Übersetzungen von Brygida Helbigs „Engel und Schweine“ (Freiraum Verlag, 2016) und Ludwik Herings „Spuren. Drei Erzählungen“ (Edition Fototapeta, 2016).

Sprache: Deutsch
Eintritt: 4 Euro

Hier geht es direkt zur Veranstaltungsankündigung vom buch|bund.

Veranstaltungshinweis: 6. Belarus Salon „Perspektive Poesie“

März 28, 2017

Podiumsdiskussion:
„Warten auf Godot? Literarische Ausblicke in Belarus“
Mit: Pavel Antipov  (Minsk) | Alexey Strelnicov (Minsk) | Thomas Weiler (Leipzig)

Performance:
„Mova X“  – Experimentelles Theater Golova-Naga (Minsk)

Vernissage:
„Вершаява // Lyrische Begegnungen“ (Minsk/Berlin)

Wann: Samstag, 01. April 2017 | 18:00 Uhr
Wo: Neue Nachbarschaft // Moabit | Beusselstraße 26 | 10553 Berlin

Hier die Ankündigung der Veranstalter*innen:

Der 6. Belarus Salon „Perspektive Poesie“ lädt zu einem Panorama moderner belarussischer Poesie. Die Veranstaltung beleuchtet kontroverse Perspektiven auf die Zukunft der belarussischen Lyrik und macht Poesie durch experimentelles Theater und eine Ausstellung von Gedichtillustrationen erlebbar. (more…)

Hinweis: goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films

März 15, 2017

Das goEast-Filmfestival  findet dieses Jahr vom 26.04.-20.05. statt – wie immer in Wiesbaden.

©goEast

Ab Anfang April wird das vollständige Festivalprogramm auf der Website von goEast zu finden sein.

Besonders hinweisen möchten wir dieses Jahr auf das goEast-Symposium Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. Hier geht es zum Ankündigungsflyer des Symposiums.

Für Studierende der Humboldt-Universität gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer studentischen Exkursion kostenlose Akkreditierungen für das Festival zu bekommen. Bei Interesse bitte an <mortennissen [at] hotmail.de> wenden.

Veranstaltungshinweis: Berliner Buchpremiere von Tomas Venclova: Der magnetische Norden. Gespräche mit Ellen Hinsey

März 15, 2017

Lesung und Gespräch mit Tomas Venclova und Ellen Hinsey

Moderation: Lothar Müller

Freitag, 17.03.2017, 20:00 Uhr
daadgalerie, Oranienstraße 161, 10969 Berlin
Eintritt frei

Hier der Buchankündigungstext des Suhrkamp Verlags:

Er hat sie alle noch gekannt: Joseph Brodsky und Czeslaw Milosz ebenso wie Wislawa Szymborska, Anna Achmatowa, Boris Pasternak und die sowjetischen Dissidenten. Als Kind erlebte Tomas Venclova die Okkupation seiner Heimat – erst durch die Sowjets, dann durch die Nazis. Sein Hunger nach Welt war unstillbar: Er ging nach Leningrad, lernte Sprachen, befasste sich mit der modernen Poesie und geriet als Übersetzer und Dichter früh ins Visier des KGB. 1976 gehörte er zu den Mitbegründern der litauischen Helsinki-Gruppe für Menschenrechte. Während eines Aufenthaltes in den USA wurde ihm 1977 die sowjetische Staatsbürgerschaft entzogen. Er lehrte bis 2012 an der Yale University und lebt seit 1990 auf zwei Kontinenten – ein Emigrant, der am unabhängigen Litauen zu viel auszusetzen hatte, um in sein Heimatland zurückzukehren, und sein Exil als »Glücksfall« empfand.

In Gesprächen mit seiner Dichterkollegin und Übersetzerin Ellen Hinsey rekapituliert er sein Leben und lässt das 20. Jahrhundert wiederauferstehen: Ob es um Freundschaften geht oder um Fragen der Poesie, ob er über die Politik der Großmächte oder über die verwickelte Geschichte Mittelosteuropas spricht – Venclovas Klugheit und Selbstironie geben dieser großen europäischen Erzählung von Entwurzelung und Heimatlosigkeit etwas heiter Gelassenes.

Hier geht es zur Ankündigung der Veranstaltung bei Suhrkamp sowie dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

Veranstaltungshinweis: Open Continent – Closed Nations. Herausforderungen und Perspektiven für Theaterfestivals in Osteuropa

Februar 2, 2017

Podiumsdiskussion mit:

  • Selma Spahić (Künstlerische Direktorin, MESS Festival, Bosnien und Herzegowina)
  • Ivan Medenica (Künstlerischer Direktor, BITEF Festival, Serbien, tbc)
  • Katrin Hrusanova (Executive Director, ACT Festival, Bulgarien, tbc)
  • Tomáš Froyda (ehem. Künstlerischer Direktor, DIVADLO Festival, Tschechien)

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Freitag, 24. Februar, 20:00 Uhr

Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Freier Eintritt

Anmeldung unter:
passage23@iti-germany.de

Die Diskussion findet in englischer Sprache statt.

 

 

 

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Theaterfestivals können mit ihrem vielfältigen Programm als Barometer für aktuelle Entwicklungen in Politik, Kultur und Gesellschaft angesehen werden. Sie konfrontieren das Publikum mit einer intensiven Auswahl zeitgenössischen Theaters und müssen sich gleichzeitig mit den Gesetzen des Marktes auseinandersetzen.

An diesem Abend werden wir die Situation der Theaterfestivals mit europäischen Festivalmacher*innen diskutieren und blicken unter anderem auf folgende Fragen: Was erzählen Theaterfestivals über den Zustand der Europäischen Idee? Insbesondere in Osteuropa sind es Theaterfestivals, die zu einer lebendigen Theaterlandschaft beitragen – doch welche Perspektive bieten diese Festivals auf die Entwicklungen von Theater und dessen Rolle in der Gesellschaft? Und wie werden sie im Westen wahrgenommen?

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts Passage 23°E Theatre and Theatricality from the Baltic to the Aegean des Internationales Theaterinstitut Deutschland.

Hier finden Sie die Veranstaltungsankündigung als pdf – auf Deutsch und auf Englisch.

 

Ausstellung + Vernissage: Gedächtnislabyrinth SOLOVKI – Indizien, Spuren, Stimmen

Januar 18, 2017

Am 23. Januar 2017 findet ab 18.00 Uhr die Vernissage der Projektausstellung Gedächtnislabyrinth SOLOVKI – Indizien, Spuren, Stimmen in den Räumen des Instituts für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Ort: Dorotheenstraße 65, 10117 Berlin, 5. OG.
Die Ausstellung kann dann bis zum 24.05.2017 besichtigt werden. Führungen nach Vereinbarung!

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Hier der Ankündigungstext der Organisator_innen:

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Studienprojekts, das im Rahmen eines Seminars zur Sowjetkultur und deren gedächtnispolitischer Aufarbeitung sowie einer Sommerschule auf den Solovki – einer Inselgruppe im Weißen Meer mit einem der bedeutendsten Klöster Russlands, das lange Zeit als Gefängnis und Verbannungsort für oppositionelle Intellektuelle fungierte – entstand. Die Studierendengruppe begab sich vor Ort auf die Suche nach dem individuellen und kollektiven Gedächtnis der Siedlungsbewohner_innen sowie nach den verschiedenen Strategien erinnerungspolitischer Maßnahmen auf den Inseln. Die Ausstellung stellt nun einen Versuch dar, den Besucher_innen ein vielschichtiges Bild des Ortes zu präsentieren, welches der Widersprüchlichkeit seiner Geschichte und den Versuchen ihrer symbolischen Konzeptualisierung gerecht wird.

Und hier finden Sie den Flyer zur Ausstellung mit weiteren Informationen.