Autor-Archiv

Veranstaltungshinweis: „Was heißt Glück?“ – Gespräch mit Paweł Piotr Reszka

September 19, 2017

Hier weisen wir auch schon auf das nächste Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe Res Polonica im buch|bund hin: „Was heißt Glück?“ mit Paweł Piotr Reszka.

22.09.2017 | 19:00 Uhr | Eintritt: frei
Sanderstrasse 8 | 12047 Berlin

Das Gespräch wird auf Polnisch geführt und simultan ins Deutsche gedolmetscht.

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Was heißt Glück? Paweł Piotr Reszka hat versucht, eine Antwort auf diese Frage zu finden. In zwölf Reportagen erzählt er u.a. von einer Jungfrau, die sich von Jesus hat verführen lassen, von einer totalen Sexsperre in Lublin, von verschämten Gerechten, von heimlichen Organspendern, vom Teufel beim Nachmittagsunterricht, von einer Umgewöhnung von homo nach hetero … Ein Polen voller Wunder, doch durch und durch real.

Paweł Piotr Reszka (1977) ist Journalist bei der Lubliner Gazeta Wyborcza. Er war zweimal in der Kategorie Pressereportage für den Grand-Press-Journalismuspr eis nominiert. Für sein Buch „Der Teufel und die Tafel Schokolade“ erhielt er 2016 den Kapuściński-Preis. (more…)

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Veranstaltungshinweis: „Bauen, Planen, Wohnen.“ Gespräch mit Filip Springer über sein neuestes Buch Miasto Archipelag

September 13, 2017

Diesen Samstag findet im buch|bund das vierte Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe Res Polonica statt. Diesmal zu Gast ist Filip Springer.

16.09.2017 | 19:00 Uhr
Sanderstrasse 8 | 12047 Berlin
Eintritt: frei

Das Gespräch wird auf Polnisch geführt und simultan ins Deutsche gedolmetscht.

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

„Für sein neuestes Buch hat Filip Springer ganz Polen bereist, um das heutige Leben in den Städten, die bei der Verwaltungsreform von 1999 ihren Status als Woiwodschaftshauptstädte verloren haben, einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei erfuhr er manches über deren Geschichte, führte Gespräche mit Einwohnern, traf die verschiedensten Menschen – Unternehmer, Künstler, politische Aktivisten, Lehrer –, ging in Werkstätten und Cafés, sah sich verfallene Fabriken und florierende Firmen an. Er fragte seine Gesprächspartner, worauf sie stolz sind in ihrer Stadt, worüber sie sich freuen, was sie ändern würden. Das Buch enthüllt ein uneindeutiges, schwer greifbares Bild von Polen – einem Polen, wo alles möglich ist und nichts sich so verhält, wie es scheinen möchte. Einige der Sorgen und Hoffnungen, die Springers Befragte äußerten, sind allen Menschen in Polen gemeinsam – ob sie nun in Klein- oder in Großstädten leben.“ (Karakter Verlag)

Filip Springer, Reporter und Fotograf, Autor mehrerer Bücher zum Thema Raum und Architektur. (more…)

Veranstaltungshinweis: Leningrader Blockade. Tragödie und Mythos. Ein multiperspektivisches Theaterprojekt.

August 28, 2017

67 Geschichten aus 871 Tagen der Blokada

Foto: Teatr Pokoleniy

Dokumentartheater von Elena Gremina
Regie: Eberhard Köhler

Eine Gemeinschaftsproduktion von Drama Panorama e. V. (Berlin) und Teatr Pokoleniy (Sankt Petersburg).

Premiere am 8.9.2017 um 20.00 Uhr im Theater unterm Dach (Danziger Straße 101, 10405 Berlin). Weitere Aufführungen am 9. und 10.9.2017 – jeweils um 20.00 Uhr.

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

Die Leningrader Blockade, während der die deutsche Wehrmacht vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 die ganze Stadt fast vollständig von allen Versorgungswegen abgeschnitten hat, ist in Russland ein Heldenmythos. Die fast 1,1 Millionen Toten dieser Blockade gehören in Deutschland jedoch zu den eher weniger beachteten Opfern des Nationalsozialismus. Hier wird deutlich, dass es unterschiedliche Narrative von Geschichte gibt; dass aus unterschiedlichen Beweggründen auf Erinnerungsräume zugegriffen wird.

Grundlage des Theaterprojektes sind historische Materialien aus der NS- und der Sowjetzeit. Diese gesammelten Dokumente werden von Elena Gremina – einer der führenden russischen Autorinnen und Begründerin des russischen Dokumentartheaters – zu einem Theaterstück verdichtet, das von russischen und deutschen Künstler*innen auf der Bühne umgesetzt wird. Aus sowohl originalen wie auch fiktiven Texten zum Mythos der Leningrader Blockade entsteht eine multimediale Performance, in der auch persönliche und familiäre Erfahrungen aller am Projekt Beteiligten einfließen. (more…)

Veranstaltungshinweis: Lesung von Alexander Skidan

August 25, 2017

Im Gespräch mit Tillmann Severin

Freitag, 08. September 2017, 20:00 Uhr
Literaturhaus Lettrétage (Mehringdamm 61, 10961 Berlin)

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Russisch statt und wird gedolmetscht.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

© Simonovsky

Der Lyriker, Essayist, Kritiker und Übersetzer Alexander Skidan gehört zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen russischen Kulturszene. Für Kulturwissenschaftler Michail Jampolski ist Skidan „eine einzigartige Erscheinung in der zeitgenössischen russischen Literatur. Er vereint die Rationalität eines scharfsinnigen Analytikers und unparteiischen Kritikers mit einem feinen Gespür für das Poetische.“ Seine Prosa und Lyrik wurde mit den bedeutendsten russischen Literaturpreisen ausgezeichnet, so auch dem Andrei-Bely-Preis. Seine Gedichtbände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Autor Norbert Niemann schreibt: „Skidans Lyrik versteht sich als Kommentar zur postsowjetischen Wirklichkeit […] Er beobachtet einen gesellschaftlichen Prozess zunehmender sozialer und ideologischer Verwerfungen, bei dem sich alte und neue politische und religiöse Systeme vermischen, ineinander schieben, verkeilen. […] Was Alexander Skidan interessiert, ist die ‚linguistische spur des realen‘.“ In der Lettrétage spricht der LCB-Stipendiat mit Schriftsteller und Übersetzer Tillmann Severin und liest aus seinem Werk.

Alexander Skidan, geboren 1965 in Leningrad, lebt derzeit in St. Petersburg, Russland.

Hier finden Sie die Veranstaltungsankündigung der Lettrétage und des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB).

Veranstaltungshinweis: Gespräch mit Michał Olszewski

Juni 15, 2017

Im buch|bund findet morgen das zweite Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe Res Polonica statt.

16.06.2017 | 19:00 Uhr
Sanderstrasse 8 | 12047 Berlin
Eintritt: frei

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Der zweite Gast der Veranstaltungsreihe „Res Polonica“ ist Michał Olszewski (1977), Journalist, Schriftsteller und Autor verschiedener Bücher, u.a. „Do Amsterdamu“, „Najlepsze buty na swiecie“, „Upal“. Er schreibt vorrangig über den öffentlichen Raum in Polen, Ökologie und den gesellschaflichen Wandel nach 1989.

Polen ist in den Reportagen Michał Olszewskis ein doppeltes Land: unter der Oberfläche einer kleinen Stabilisierung und des alltäglichen Lebens finden hochdramatische Ereignisse statt. (more…)

Veranstaltungshinweis: Lesung und Gespräch mit Katarzyna Fetlińska

Mai 26, 2017

Im Rahmen eines Seminars an der Humboldt-Universität wird am Montag die junge polnische Dichterin Katarzyna Fetlińska in Berlin zu Gast sein, um einige Gedichte vorzulesen und über den aktuellen Stand des sogennanten „weiblichen Schreibens“ heute in Polen (besonders angesichts der aktuellen politischen Lage) zu diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen!

29. Mai 2017 | 14 bis 16 Uhr
Dorotheenstr. 24, 10117 Berlin | Raum 1.604

Katarzyna Fetlińska  ist 1991 in Ciechanów geboren, hat bereits drei Gedichtbände veröffentlicht und wurde für diverse Literaturpreise nominiert. Ihre Poesie ist von einer deutlichen Intermedialität gekennzeichnet, da Katarzyna oft mit Fotograf_innen und Künstler_innen in experimentellen Projekten arbeitet. Einige ihrer Gedichte wurden 2015 ins Deutsche übersetzt und in der Anthologie Polnisch Poetisch publiziert.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Seminars Kobieta, žena, ženščina, žančyna. „Frauenlyrik“ in slawischen Literaturen unter der Leitung von Manuel Ghilarducci statt.

Die Texte werden in der Originalsprache und in der deutschen Übersetzung vorgelesen. Fragen können auf Deutsch, Englisch und Polnisch gestellt werden.

Hinweis: Südosteuropäisches Filmfestival

Mai 17, 2017

Vom 25.-26. Mai 2017 findet zum zweiten Mal das South East European Filmfestival (SEEFF) in Berlin statt. Ein Blick in das Programm lohnt sich.

Hier geht es zur Website des Festivals.

Veranstaltungshinweis: „Unter der Lupe – Deutsche Kritiker über die Literatur Südost-Europas“

Mai 2, 2017

Podiumsdiskussion mit Beate Tröger, Insa Wilke, Kristoffer Cornils und Boštjan Dvořák

11.05.2017 | 19.30 Uhr

Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstraße 65, 5. OG, Berlin-Mitte

Die Veranstaltung wird organisiert von Periskop e.V.

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Mit Periskop rücken wir ins Blickfeld, was außerhalb des Fokus liegt. Aktuell schauen wir auf die große Frage der sogenannten »kleinen Literaturen«: wie finden sie ihren Weg auf einen der größten Märkte Europas: den deutschen Buchmarkt.

Wir haben prominente LiteraturkritikerInnen, Intellektuelle und ProfessorInnen zur Diskussion rund um dieses Thema nach Berlin eingeladen: Beate Tröger, Insa Wilke, Kristoffer Cornils und Boštjan Dvořák – vier der führenden Köpfe auf diesem Gebiet werfen einen besonderen Blick auf die Rolle der Literaturkritik.

Wie hilft sie, die »kleinen Literaturen« ins Zentrum der Aufmerksamkeit deutscher Leser zu bringen? Ist es eine Frage der Häufigkeit? Und wie finden Literaturkritiker überhaupt selbst den Zugang? Auch die Bedeutung hervorragender Übersetzungen wird bei der Diskussion Raum finden. Alles läuft hinaus auf das persönliche Verständnis davon, was es auf dem heutigen Buchmarkt bedeutet, LiteraturkritikerIn zu sein.

Natürlich hoffen wir alle auf einige Tipps, um Neues aus Südost-Europa in Deutschland zu entdecken.

Weitere Informationen zu den Referent_innen finden Sie hier.

Veranstaltungshinweis: Spuren. Drei Erzählungen von Ludwik Hering.

April 24, 2017

Buchvorstellung & Gespräch mit dem Übersetzer Lothar Quinkenstein

29.04.2017 | 19.00 Uhr
buch|bund (Sanderstrasse 8, 12047 Berlin)

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Herings drei Erzählungen aus den Jahren der deutschen Besatzung Polens galten anderen polnischen Schriftstellern als besonders und bedeutend in ihrer Darstellung der Alltäglichkeit der Vernichtung. In der Erzählung über das „Schlupfloch“ in der Ghettomauer, das als Schmuggelweg diente, schreibt Hering: „Das Ghetto lebte von Warschau – und Warschau lebte vom Ghetto. Jeder zog seinen Nutzen daraus, jene reinen Seelen ausgenommen, die ihren Nutzen zogen, ohne es wahrhaben zu wollen.“

Moderation: Nina Mueller

Ludwik Hering (1908-1984) war Bibliothekarsgehilfe, Autor, Theaterregisseur, Schauspieler und Bühnenbildner. Und Freund und Mentor vieler Autoren und Künstler, darunter auch der Dichter und Theatermacher Miron Białoszewski.

Lothar Quinkenstein: Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Übersetzer aus dem Polnischen. Seit 2012 Dozierender im Studiengang Interkulturelle Germanistik am Collegium Polonicum an der Viadrina Universität in Frankfurt (Oder). Zuletzt von ihm erschienen: „Erinnerung an Klara Blum. Essays und Kritiken aus der Mitte Europas“ (Röhrig Universitätsverlag, 2015), die Übersetzungen von Henryk Grynbergs Erzählband „Der Sieg“ (Hentrich&Hentrich, 2016) und des Essaybands „Unkünstlerische Wahrheit“ (Hentrich&Hentrich, 2014), sowie die Übersetzungen von Brygida Helbigs „Engel und Schweine“ (Freiraum Verlag, 2016) und Ludwik Herings „Spuren. Drei Erzählungen“ (Edition Fototapeta, 2016).

Sprache: Deutsch
Eintritt: 4 Euro

Hier geht es direkt zur Veranstaltungsankündigung vom buch|bund.

Veranstaltungshinweis: 6. Belarus Salon „Perspektive Poesie“

März 28, 2017

Podiumsdiskussion:
„Warten auf Godot? Literarische Ausblicke in Belarus“
Mit: Pavel Antipov  (Minsk) | Alexey Strelnicov (Minsk) | Thomas Weiler (Leipzig)

Performance:
„Mova X“  – Experimentelles Theater Golova-Naga (Minsk)

Vernissage:
„Вершаява // Lyrische Begegnungen“ (Minsk/Berlin)

Wann: Samstag, 01. April 2017 | 18:00 Uhr
Wo: Neue Nachbarschaft // Moabit | Beusselstraße 26 | 10553 Berlin

Hier die Ankündigung der Veranstalter*innen:

Der 6. Belarus Salon „Perspektive Poesie“ lädt zu einem Panorama moderner belarussischer Poesie. Die Veranstaltung beleuchtet kontroverse Perspektiven auf die Zukunft der belarussischen Lyrik und macht Poesie durch experimentelles Theater und eine Ausstellung von Gedichtillustrationen erlebbar. (more…)