Workshop: „Der Krieg ist vorbei, das Morden beginnt“ – Literarische Reflektionen auf postimperiale Gewalt in Ostmitteleuropa nach 1918

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Veranstaltungshinweis für Kurzentschlossene:
Der Workshop beginnt morgen um 18 Uhr!

20.-22. September 2018
Humboldt-Universität | Unter den Linden 6 | 10099 Berlin
Hauptgebäude | Raum 3071

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Ausgangspunkt des Workshops ist die Feststellung des Historikers Robert Gerwarth, dass im östlichen Europa der Frieden von 1918 eine Illusion geblieben sei. Nicht nur hätten Chaos und Kämpfe fortgedauert, letztlich seien selbst die vermeintlichen Sieger unter die Verlierer zu rechnen.

Im 100. Gedenkjahr an das Ende des Ersten Weltkrieges werden Kurzprosa, Tagebucheinträge und Feuilletons besprochen, die das Kriegsende im östlichen Europa zwischen 1918 und 1930 reflektieren. Drei literarische Figurationen scheinen dem unerfüllten Frieden in besonderem Maß zu korrespondieren und stehen daher im Zentrum: (1) Barbarisierung und Selbst-Barbarisierung, (2) Subjekt-Objekt-Verkehrung und (3) Gesten der Raumzertrümmerung.

Hier finden Sie das Programm des Workshops als pdf.

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