Archive for März 2017

Veranstaltungshinweis: 6. Belarus Salon „Perspektive Poesie“

März 28, 2017

Podiumsdiskussion:
„Warten auf Godot? Literarische Ausblicke in Belarus“
Mit: Pavel Antipov  (Minsk) | Alexey Strelnicov (Minsk) | Thomas Weiler (Leipzig)

Performance:
„Mova X“  – Experimentelles Theater Golova-Naga (Minsk)

Vernissage:
„Вершаява // Lyrische Begegnungen“ (Minsk/Berlin)

Wann: Samstag, 01. April 2017 | 18:00 Uhr
Wo: Neue Nachbarschaft // Moabit | Beusselstraße 26 | 10553 Berlin

Hier die Ankündigung der Veranstalter*innen:

Der 6. Belarus Salon „Perspektive Poesie“ lädt zu einem Panorama moderner belarussischer Poesie. Die Veranstaltung beleuchtet kontroverse Perspektiven auf die Zukunft der belarussischen Lyrik und macht Poesie durch experimentelles Theater und eine Ausstellung von Gedichtillustrationen erlebbar. (more…)

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Veranstaltungshinweis: auslandSPRACHEN mit Dinara Rasuleva & Ekaterina Vassilieva

März 20, 2017

Lesung und Gespräch

mit Dinara Rasuleva (Tatarstan – Russland/Deutschland)
und Ekaterina Vassilieva (Deutschland/Russland) und
Moderation: Irina Bondas

| 1. April 2017 | 20:00 Uhr | ausland | Lychener Straße 60 | Berlin |

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

Das ausland setzt sein Program mit der zweiten Veranstaltung der Reihe „auslandSPRACHEN“ fort, die mehrsprachige Lesungen, Lyrik in Übersetzung und literarische Übersetzungen in den Mittelpunkt stellt. Mehr Aufmerksamkeit soll dabei der Literatur fremdsprachiger Autorinnen und Autoren aus Berlin, aus Deutschland und der Welt geschenkt werden. Die Veranstaltung ist gleichzeitig auch die Fortsetzung der Reihe „Berlins literarische Diasporas“ und wird durch die freundliche Unterstützung des „Bezirksamt Pankow von Berlin / Amt für Weiterbildung und Kultur“ ermöglicht.

Die Autorinnen Ekaterina Vassilieva und Dinara Rasuleva diskutieren mit der Lyrikerin und Übersetzerin Irina Bondas über den Platz von fremdsprachigen Autorinnen in der deutschen Haupstadt, über die Möglichkeiten einer literarischen Entfaltung in einer Vielgestaltigkeit literarischer Positionen jenseits von Klischees kultureller Verortungen.

Die Veranstaltung wird deutsch-russisch simultan übersetzt. Der Eintritt kostest EUR 5.

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Hinweis: goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films

März 15, 2017

Das goEast-Filmfestival  findet dieses Jahr vom 26.04.-20.05. statt – wie immer in Wiesbaden.

©goEast

Ab Anfang April wird das vollständige Festivalprogramm auf der Website von goEast zu finden sein.

Besonders hinweisen möchten wir dieses Jahr auf das goEast-Symposium Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. Hier geht es zum Ankündigungsflyer des Symposiums.

Für Studierende der Humboldt-Universität gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer studentischen Exkursion kostenlose Akkreditierungen für das Festival zu bekommen. Bei Interesse bitte an <mortennissen [at] hotmail.de> wenden.

Veranstaltungshinweis: Berliner Buchpremiere von Tomas Venclova: Der magnetische Norden. Gespräche mit Ellen Hinsey

März 15, 2017

Lesung und Gespräch mit Tomas Venclova und Ellen Hinsey

Moderation: Lothar Müller

Freitag, 17.03.2017, 20:00 Uhr
daadgalerie, Oranienstraße 161, 10969 Berlin
Eintritt frei

Hier der Buchankündigungstext des Suhrkamp Verlags:

Er hat sie alle noch gekannt: Joseph Brodsky und Czeslaw Milosz ebenso wie Wislawa Szymborska, Anna Achmatowa, Boris Pasternak und die sowjetischen Dissidenten. Als Kind erlebte Tomas Venclova die Okkupation seiner Heimat – erst durch die Sowjets, dann durch die Nazis. Sein Hunger nach Welt war unstillbar: Er ging nach Leningrad, lernte Sprachen, befasste sich mit der modernen Poesie und geriet als Übersetzer und Dichter früh ins Visier des KGB. 1976 gehörte er zu den Mitbegründern der litauischen Helsinki-Gruppe für Menschenrechte. Während eines Aufenthaltes in den USA wurde ihm 1977 die sowjetische Staatsbürgerschaft entzogen. Er lehrte bis 2012 an der Yale University und lebt seit 1990 auf zwei Kontinenten – ein Emigrant, der am unabhängigen Litauen zu viel auszusetzen hatte, um in sein Heimatland zurückzukehren, und sein Exil als »Glücksfall« empfand.

In Gesprächen mit seiner Dichterkollegin und Übersetzerin Ellen Hinsey rekapituliert er sein Leben und lässt das 20. Jahrhundert wiederauferstehen: Ob es um Freundschaften geht oder um Fragen der Poesie, ob er über die Politik der Großmächte oder über die verwickelte Geschichte Mittelosteuropas spricht – Venclovas Klugheit und Selbstironie geben dieser großen europäischen Erzählung von Entwurzelung und Heimatlosigkeit etwas heiter Gelassenes.

Hier geht es zur Ankündigung der Veranstaltung bei Suhrkamp sowie dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD.