Veranstaltungshinweis: New Colours of Berlin am 08.03.2016

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Lesung & Gespräch
New Colours of Berlin: Russisch

am 08. März 2016 um 19:00 Uhr
in der Literaturwerkstatt Berlin
Kulturbrauerei, Knaackstraße 97, 10435 Berlin

Der Eintritt kostet EUR 6 / erm. EUR 4.
Tickets gibt es an der Abendkasse ab 18:45 Uhr.

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Künstler und Autoren aus Russland hat es schon vor 100 Jahren nach Berlin verschlagen – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Der Dichter Hendrik Jackson stellt drei russischsprachige Dichter vor, die heute hier leben:

dmitri_dragilewDmitri Dragilew (*1971 Riga) zog 2005 als Korrespondent für den Fernsehsender RTVi in die deutsche Hauptstadt. Für ihn ist Berlin bis heute eine Stadt im Osten. Sein Interesse gilt unter anderem den russischen Kunstschaffenden im »Charlottengrad« der 1920er Jahre. Dragilew schreibt urbane, chaotisch-vielstimmige Gedichte über die prallen Fernen und die gesäuerte Mitternacht, über würzigen Sandstein, grammatikalische Radarantennen und den betörenden Geruch von Kapuzinerkresse.

csm_03_Kitup__c__Michail_Krasnow__3238f34d72Ilia Kitup (*1964 Vilnius), Dichter, Comic-Zeichner und Leiter des Propeller Verlags, war bereits Mitte der 90er Jahre Stipendiat der Akademie der Künste in Berlin. Im Jahre 1999 kam er dann als Kontingentflüchtling wieder in die Stadt. Seine Texte über die große Vergeltung und das »alleinige Heilige Russland« zeichnen sich aus durch ihren subversiv-ironischen Ton und den virtuosen Umgang mit der gebundenen Form.

ilia_ryvkinIlia Ryvkin (*1974 Petrosadowsk), Dichter, Kurator und Cyberaktivist, kam 1994 nach Berlin, um an der FU Slawistik zu studieren. Er hat Ausstellungen über russische Literatur sowie Aktionen der Protest- und Straßenkunst konzipiert. Durch seine Verse treiben unter einem grauen preußischen Himmel radioaktive Schiffe und zweischwänzige Nixen. Es sind Texte über die Schwärze von Bergpupillen, die Augen von Bastardmakrelen und den copyrightgeschützten Mond.

Dragilew, Kitup und Ryvkin lesen ihre Gedichte auf Russisch und Deutsch und werden von Hendrik Jackson zu ihren Berliner Jahren befragt.

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