Archive for Januar 2015

Veranstaltungshinweis: Screening & Gespräch mit Katya Craftsova

Januar 28, 2015

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Ekaterina Craftsova, Künstlerin aus Russland, macht momentan eine residency am Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin. Viele ihrer Arbeiten sind aus Kunstprojekten und Aufenthalten in den unterschiedlichsten Teilen der Welt  entstanden, u.a. Norwegen, Tanzania, Italien und Indien. Die Künstlerin interessiert sich für die Geschichten der Menschen, die sie unterwegs trifft und entwickelt aus diesen neue Erzählungen in unterschiedlichen Genres – neben
klassischem Dokumentarfilm und Interview auch Animation (paper cut).

Die Künstlerin steht für Fragen zur Verfügung,
kuratiert von Klaus W. Eisenlohr, moderiert von Cordula Gdaniec.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Donnerstag, 29. Januar 2015, 21 Uhr
Z-Bar, Bergstraße 2, Berlin-Mitte

Weitere Informationen:
http://www.craftsova.com/
http://www.richfilm.de/currentUpload/
https://www.facebook.com/events/916305621774478/?pnref=story

Hinweis auf die Konferenz „Narrative und Zeugnisse der Shoah in Ostmitteleuropa“

Januar 26, 2015

Konferenz des Fachgebiets Ungarische Literatur und Kultur der Humboldt-Universität zu Berlin

5./6. Februar 2015

Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Hauptgebäude, 1. Etage, Raum 2103

Programm: (more…)

Veranstaltungshinweis: Vortrag von Andrij Portnov an der Universität Potsdam

Januar 24, 2015

Hier die Ankündigung des Instituts für Slavistik der Universität Potsdam:

Vortrag von Dr. Andrij Portnov:
„Does Ukraine Need Donbas and Crimea? The Intellectual Discourse of „Two Ukraines“ in the Time of War“

Zeit: Dienstag, 03.02.2015 um 16:15 Uhr
Ort: Campus Am Neuen Palais, Haus 8, Raum 0.50

Dr. Andrij Portnov wurde 1979 in Dnipropetrowsk geboren. Er studierte dort und in Warschau Geschichte und Kulturwissenschaften und promovierte 2005 an der Universität Lwiw. Andrij Portnov war Gastprofessor an den Universitäten in Vilnius, Cambridge und Helsinki, sowie Gastwissenschaftler an der Universität Trier, am Centre d’études des mondes russe, caucasien et centre-européen in Paris und am Centre for Holocaust and Genocide Studies in Amsterdam. Von 2012 bis 2014 war Portnov Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Zurzeit hält er sich als Alexander von Humboldt-Stipendiat am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin auf. Andrij Portnov ist u.a. Chefredakteur des Internet-Netzwerks http://www.Historians.in.ua. In seinen letzten Publikationen setzt sich Andrij Portnov vor allem mit den aktuellen Geschehnissen in der Ukraine auseinander und beleuchtet die politischen, historischen und kulturellen Hintergründe der ukrainischen ‚Eurorevolution‘.

Vortrag in englischer Sprache.

Hier finden Sie die Vortragsankündigung als pdf.

Veranstaltungshinweis: „Das Dorf als Imaginationsraum und Experimentierfeld im östlichen Europa“

Januar 24, 2015

Das Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin lädt ein zum Vortrag von

Prof. Dr. Magdalena Marszałek
(Institut für Slavistik, Universität Potsdam)

Das Dorf als Imaginationsraum und Experimentierfeld im östlichen Europa:
Dystopische Entwürfe des Dörflichen in polnischer Literatur und im Film

Zeit: Donnerstag, 29, Januar 2015, 18.00 c.t.
Ort: Freie Universität, Osteuropainstitut, Raum: 55/B

Veranstaltungshinweis: Unbestechliches Bosnien und Herzegowina?

Januar 16, 2015

Buchpräsentation und Diskussion über die Situation in Bosnien und Herzegowina ein Jahr nach den Protesten

am Montag, den 26.1.2015, 18.00-20.00 Uhr

Mit:
Prof. Dr. Miranda Jakiša (Humboldt-Universität zu Berlin)
Dr. Damir Arsenijević (Universität Tuzla und Leverhulme Trust Fellow an der De Montfort Universität Leicester)

Moderation: Tobias Flessenkemper (Südosteuropa-Gesellschaft e.V., Deutschland)

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Südosteuropa-Gesellschaft e.V. und der Humboldt-Universität zu Berlin. Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Unbenannt-320 Jahre nach dem Ende des Krieges (1992 – 1995) und der Unterzeichnung des Daytoner Friedensvertrages im November 1995 brach sich die wachsende Unzufriedenheit der Bürger/innen in Bosnien-Herzegowina mit der politischen Blockadesituation und den sich stetig verschlechternden Lebensbedingungen Bahn. Die Februar-Proteste 2014 richteten sich gegen eine Politik, die 20 Jahre lang ethnische Gruppenidentitäten zementiert hatte und geprägt war von Korruption, Nepotismus und dem Festhalten der ethnonationalistischen Parteien an der Macht.

Der Schritt vom passiven Opferdasein in einer traumatisierten Nachkriegsgesellschaft zu aktivem Widerstand hat das Land verändert. Schlagartig wurde deutlich, dass nicht konstituierende Völker, sondern Bürger/innen sich den öffentlichen Raum zu eigen machten, Solidarität und Änderungswillen zeigten und Forderungen an die Politik stellten. Protestplakate mit Losungen wie „Wir sind in allen drei Sprachen hungrig“, „Gegen kriminelle Privatisierung“ und „Nationalismus – nein danke“ markierten das Ende einer Ära, in der sich ethnische Gruppen gegeneinander in Stellung bringen ließen. In wie weit finden diese Entwicklungen in der heutigen politischen Diskussion und kulturellen Produktion in Bosnien und Herzegowina, in der Region und im Diskurs über das Land ihren Niederschlag? (more…)

Veranstaltungshinweis: Lesung mit Jan Němec – „Dějiny světla“ / „Eine Geschichte des Lichts“

Januar 15, 2015

Eine Veranstaltung des Tschechischen Zentrums Berlin und des Instituts für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin, unterstützt von Cena Česká kniha.

Donnerstag, 22.1.2015, 19.00 Uhr
Tschechisches Zentrum, Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße,
10117 Berlin
Eintritt frei

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Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

In seinem mit dem tschechischen Literaturpreis Česká kniha 2014 und dem Literaturpreis der Europäischen Union 2014 ausgezeichneten Romandebüt erzählt Jan Němec die faszinierende Lebensgeschichte von František Drtikol, des ersten tschechischen Fotografen von Weltrang. (more…)

Hinweis auf die Ausstellung „Das Buch der Opritschniks“ in der daadgalerie (Berlin)

Januar 7, 2015

Vladimir Sorokin – Text und Kalligrafie
Jaroslav Schwarzstein – Grafik

Ausstellungseröffnung: 9. Januar 2015, 19.00-21.00 Uhr

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

petruschka_2Schon in seinem antiutopischen Roman »Der Tag des Opritschniks« (2006, dt. 2007 von Andreas Tretner) hatte Vladimir Sorokin die Welt des russischen Mittelalters und eines neureichen Russlands des Jahres 2028 in eins gesetzt, um »ein exemplarisches Psychogramm der Putin-Epoche« (Kerstin Holm) zeichnen zu können. Ausgehend von diesem Roman, begannen der in Hannover beheimatete Grafiker Jaroslav Schwarzstein und Vladimir Sorokin (BKP-Gast 1992) vor einigen Jahren, gemeinsam eine bildnerische Form für das Universum der Terrorordensbrüderschaft der Opritschniks zu entwickeln. Entstanden ist so, im Wechselspiel der beiden, ein eigenständiges Objekt, das aus 34 großformatigen Siebdruckbögen von 55 x 72 cm besteht, die im Handpressenverfahren hergestellt wurden, und Grafiken Jaroslav Schwarzsteins und Kalligrafien Vladimir Sorokins vereint: Das Buch der Opritschniks, das dank der Unterstützung des Kunstsammlers Leonid Ogarev in einer Auflage von 19 Exemplaren gedruckt werden konnte, ein schillernder Hybrid, der wie ein altrussischer Cyberpunk-Comic gelesen werden kann und in der Formsprache von Bilibins russischen Märchenillustrationen sowie Moebius‘ »Sternenwanderern« und Bilals »Treibjagd« einen Blick hinter die Welt des schönen Scheins erlaubt, mitten hinein ins Antlitz der Macht: der Kreml als zuckerweiße, süße Droge, eine dunkel leuchtende Christus-Erlöser-Kathedrale, die Wände mit Märtyrer-Schmerzensbildern überzogen, windschnittige feuerrote Schlitten vor der Geheimdienstzentrale Lubjanka, Zechgelage und Banjaszenen im Männerbund mit Folterspielchen – ergänzt um Vladimir Sorokins Kalligrafien, die ihn zu seinen beruflichen Anfängen als Buchillustrator, Maler und konzeptioneller Künstler zurückführen. (more…)

Veranstaltungshinweis: Vortrag von Iryna Vikyrchak “The сultural landscape of Ukraine.“

Januar 6, 2015

Vortrag am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin — hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Iryna Vikyrchak:
„The сultural landscape of Ukraine. The role of contemporary writers in social processes“

Unter der Überschrift Ukraine under Construction lädt das Osteuropa-Institut  ein, mit Gastdozenten aus der Ukraine die Hintergründe der aktuellen Krise und ihrer Zuspitzung seit 2013 zu erkunden.

Diesmal mit der Dichterin und Kulturmanagerin Iryna Vikyrchak.

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Iryna Vikyrchak (Foto: Nataliia Koval)

Iryna Vikyrchak ist Absolventin der Fakultät für Fremdsprachen der Czernowitzer Nationalen Universität (Chernivtsi, Ukraine). Sie ist Autorin der Poesiesammlung Gespräch mit Engel (2005) und Gewinnerin des Chysti Rosy Nachwuchspreises. Ihre Gedichte wurden in verschiedensten Almanachen und Zeitschriften veröffentlicht. Außerdem ist Vikyrchak Co-Autorin des Fotos und Dichtung kombinierenden Buches TimeTrain: Chernowitz-Prag-Wien. Als Kulturmanagerin hat sie die Organisation des Internationalen Poesie Festivals Meridian Czernowitz geleitet.

Zeit & Ort:
14.01.2015, 18:00 c.t. – 20:00
Osteuropa-Institut, Garystraße 55, 14195 Berlin, Hörsaal A

Weitere Informationen zur gesamten Veranstaltungsreihe Ukraine under Construction finden Sie hier.