Archive for Juni 2014

Must poetry be national?

Juni 16, 2014

Eugene Ostahevsky war zu Gast an der Humboldt-Universität. Im Seminar vertonte, diskutierte und illustrierte der Dozent und Dichter die Frage: „Must poetry be national?“ Katharina Schwab und Felicitas Claus haben sich die wichtigsten Antworten in Erinnerung gerufen und sich zu ihren Eindrücken ausgetauscht. Ein Vortragsprotokoll der anderen Art.

Must poetry be national? © Foto: Felicitas Claus

Must poetry be national? © Foto: Felicitas Claus

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Veranstaltungshinweis – Gavrilo Princip 14|14: Art mocking History

Juni 16, 2014

Das Seminar „Gavrilogavrilo_va_hu Princip“ lädt zur Alternative gegen den  Gedenkwahnsinn ein.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Wann: Samstag, 28. Juni 2014
Wo: Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin, Dorotheenstraße 65, Raum 5.57 (5. Etage)

Flyer zur Veranstaltung als pdf


coffee and lectures 10 am – 13 pm (public)

  • chair and comments by Nenad Stefanov (Historiker)
  • Miranda Jakiša: Gavro for Intro or History as Literature
  • Ivan Velisavljević (Filmwissenschaftler): The Three Faces of Princip (in Film)
  • Olga Dimitrijević (Dramatikerin): The Great Anniversary in Theater: the Play Mali mi je ovaj grob and the Show Zmajeubice
  • Vedrana Madžar (Künstlerin): Shadows of Gavrilo Princip in Music and  Song Lyrics: from Gusle to Rap

discussion with the seminar 14 pm – 16 pm

with Ivan Velisavljević | Vedrana Madžar | Olga Dimitrijević | Nenad Stefanov |
and Miranda Jakiša | Felicitas Claus | Melanie Funk | Stefan Gehrke |  Iwi Hagenau | Anja Jahn | Lisa Jura | Nina Kraus | Mira Soldo | Nadine Vollstädt | Anna Zhuravleva

Hinweis: Gespräche im Rahmen der Ausstellung „The Ukrainians“

Juni 6, 2014

Das Berliner Künstlerprogramm des DAAD präsentiert in der Zeit vom 24.5. bis 21.6.2014 in der daadgalerie die Ausstellung The Ukrainians. Als Begleitprogramm zu dieser Ausstellung aktueller politischer Kunst aus der Ukraine findet eine Reihe von Gesprächen zwischen Künstlern und Schriftstellern statt.

Die nächsten Termine und Gesprächspartner:

14. Juni:
Lada Nakonechna, Yevgenia Belorusets, Sean Snyder, Olga Bryukhovetska

18. Juni:
Juri Andruchowytsch, Juri Leiderman

Zeit: 18:30 Uhr
Ort: daadgalerie, Zimmerstraße 90, 10117 Berlin

Öffnungszeiten der daadgalerie: Mo – Sa, 11:00 – 18:00 Uhr


Folgender Kurzfilmbeitrag vermittelt einen kleinen Eindruck von der Ausstellung. Außerdem spricht die Kuratorin Bettina Klein über ihre Beweg- und Hintergründe:


Text der Veranstalter_innen: (more…)

Von Mythen, Märchen und Realpolitik

Juni 3, 2014

Am 20. Mai ging die sechsteilige Veranstaltungsreihe Die Ukraine. Europäische Reflexionen der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) mit einem Podiumsgespräch im völlig überfüllten Großen Saal des Literaturhauses Berlin zu Ende. Unter dem Titel Ukraina – Kultur an der Grenze. Der Grenzraum als Kontaktzone diskutierten Jurko Prochasko (Germanist, Essayist und Übersetzer aus Lemberg), Andrej Kurkow (Schriftsteller aus Kiew) und Manfred Sapper (Chefredakteur der Zeitschrift OSTEUROPA aus Berlin).

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Auf dem Podium im Literaturhaus Berlin: Andrej Kurkow, Manfred Sapper und Jurko Prochasko (von links nach rechts) © Jurkiewicz/DGO

Im Fokus des Gesprächs hätte eigentlich – so war im Ankündigungstext zu lesen – „die Spezifik der Kultur und der ukrainischen literarischen Landschaft“ mit ihrem „reichen historischen Erbe, ihrer Mehrsprachigkeit, Multikulturalität“, die von Schriftstellern und Intellektuellen wie Prochasko und Kurkow so „virtuos“ genutzt wird, stehen sollen. Doch wie bereits bei der Veranstaltung in der Woche zuvor wurde auch das Vorhaben dieses Abends von den realen Ereignissen in der Ukraine ein- und überholt, so dass das Nachdenken über die Ukraine als kultureller Grenzraum im Ansatz stecken blieb. Wer weiß, vielleicht hätte der Abend einen anderen Verlauf genommen, wenn – wie ursprünglich geplant – Serhij Zhadan gekommen wäre. Hätte doch er – neben Prochasko als westukrainischem Autor, der auf Ukrainisch schreibt, und Kurkow als zentralukrainischem Schriftsteller, der in seiner Muttersprache Russisch schreibt – als ostukrainischer Schriftsteller, der auf Ukrainisch schreibt, das Bild der „babylonischen Sprachverwirrung по-українськи“, die Volodymyr Kulik kürzlich in seinem Vortrag Sprache und Nation erläutert hat, perfekt gemacht. (more…)

Hinweis: »Lyrik in Zeiten des Krieges«

Juni 1, 2014

Die Literaturwerkstatt Berlin veranstaltet im Rahmen ihres diesjährigen poesiefestivals am 12. Juni 2014 einen Thementag Ukraine. Hierzu sind namhafte ukrainische Autor_innen eingeladen. Sie werden über die Rolle der „Lyrik in Zeiten des Krieges“ diskutieren und anschließend aus ihren Werken lesen.

Ankündigungstext der Literaturwerkstatt Berlin:

Juri Andruchowytsch / Foto: gezett

Gespräch mit

Juri Andruchowytsch
Autor, Iwano-Frankiwsk
Andriy Portnov
Historiker, Ukraine /Deutschland
Jelena Saslawskaja
Autorin, Lugansk
Serhiy Zhadan
Autor, Charkiw.

Moderation
Christiane Hoffmann
stellvertretende Leiterin des Hauptstadtbüros von Der Spiegel

Serhij Zhadan / Foto: gezett

Viele Dichter in der Ukraine stehen an vorderster Front des Geschehens, sind Akteure, engagierte Beobachter, Aktivisten und Wortträger. Dichter, die selbst an den aktuellen Geschehnissen der letzten Zeit beteiligten sind, erzählen über die Ereignisse und die Rolle der Lyrik darin.

Mit freundlicher Unterstützung durch: Auswärtiges Amt, Botschaft der Ukraine, Goethe-Institut Ukraine, Openukraine Arseniy Yatsenyuk Foundation, Rinat Akhmetov Foundation (more…)