Archive for Januar 2014

Lesung und Podiumsdiskussion mit José Manuel Prieto am 18.2. in Berlin

Januar 30, 2014

Am 18.2.2014 sind alle Interessierten herzlich zu einer Lesung und Podiumsdiskussion mit José Manuel Prieto eingeladen, die vom Instituto Cervantes in Kooperation mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD, dem Suhrkamp Verlag, der Humboldt-Universität zu Berlin und novinki veranstaltet wird.

Beginn: 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Instituto Cervantes, Rosenstraße 18, 10178 Berlin (Nähe S-Bhf. Hackescher Markt)
Moderation der Podiumsdiskussion: Prof. Dieter
Ingenschay, Prof. Susanne Frank

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José Manuel Prieto:
Geb. 1962 in Havanna. Seine Romane und Prosastücke, von denen einige auch ins Deutsche übersetzt sind, wie „Liwadija“ (2004), „Rex“ (2008) oder „Die kubanische Revolution oder wie erkläre ich sie meinem Taxifahrer“ (2008), setzen sich intensiv mit dem Erbe auseinander, das die sowjetische Welt ihrer Einflusssphäre hinterlassen hat. Nicht untypisch für einen kubanischen Bildungsweg, verbrachte Prieto 14 Jahre (1980-1994), anfangs zum Studium, in der Sowjetunion (genauer: in Sibirien), wo er auch das Ende „des Imperiums“ miterlebte. Zugleich stehen Prietos Romane in einem intensiven Dialog mit der großen russischen Literatur, als deren Übersetzer (Anna Achmatova, Vladimir Majakovskij, Vladimir Nabokov, Andrej Platonov, Josif Brodskij u.a.) er in der spanischsprachigen Welt einen Namen hat. 2013/14 lebt er als Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD für ein Jahr in der Stadt.

Veranstaltungshinweis für heute – 28.01.2014 – : „Remarks on the current events in Ukraine“

Januar 27, 2014

Einladung zum Vortrag
von
Andrij Portnov


„From a historian’s perspective:

Remarks on the current events in Ukraine“


am Dienstag, 28.01.2014,

um 18 Uhr
im Raum 5.57
(Institut für Slawistik, Dorotheenstr. 65, 10117 Berlin)

Der ukrainische Historiker Andrij Portnov ist Autor der Online-Blogs: Uroki Istorii und dort mit einer eigenen Seite vertreten, auf der er die aktuellen Ereignisse in der Ukraine und auf dem Kiever Majdan kommentiert und analysiert:

http://urokiistorii.ru/blogs/andrei-portnov/51975

http://urokiistorii.ru/blog/308

Veranstaltungshinweis: Vortrag zu „Polnischen Theaterlandschaften der Gegenwart“

Januar 23, 2014

Gastvortrag am Osteuropainstitut / FU

von *Prof. Małgorzata Sugiera * (Jagiellonen-Universität, Krakau)

zum Thema:Polnische Theaterlandschaften der Gegenwart: Was bedeuten uns heute Klassiker?“

Zeit: Mittwoch, 29. Januar 2014, 10.00 c.t.

Ort: Osteuropa-Institut, Freie Universität Berlin, Garystr. 55, 14195 Berlin / 1. Etage, Raum 105

Gegen das Begehren anjoggen

Januar 16, 2014

w_imie_polMałgorzata Szumowskas W imię… bringt mit einem schwulen Priester eine nicht ganz neue Thematik auf die Kinoleinwände. Dennoch ist der Film mehr als eine Fußnote zu den aktuellen Debatten zu Kirche und Sexualität, denn er greift die Problematik von ,Polen B’, den vom Fortschritt vergessenen ländlichen Gebieten, allgemeiner auf.

Nachdem die Schwulenliteratur in Polen vor bald zehn Jahren das Licht einer breiteren Öffentlichkeit erblickt hat, zieht nun das Kino nach. Im Film W imię… (internationaler Titel: In the Name of…) der Regisseurin Małgorzata Szumowska ringt Andrzej Chyra in der Rolle eines Priesters darum, seine (Homo-)Sexualität unter dem Deckel zu halten. Es ist also alles andere als ein Film über gelebte Homosexualität, auch wenn der Geistliche seinem Begehren schließlich erliegt. Die Entbehrungen und Abgründe einer maroden Gesellschaft im vergessenen Hinterland des prosperierenden Polen bilden den Grundton des Streifens, der 2013 bei der Berlinale Premiere feierte.
Sexualität und Religion sind Themen, die aktuell in Polen besonders kontrovers diskutiert werden: Die katholische Kirche ist gebeutelt von Enthüllungen über sexuellen Missbrauch durch Geistliche und sucht ihre Integrität mit scharfem Geschütz zu verteidigen. Sie prangert die ‚Gender-Ideologie‘ als Ursache des Übels an und stellt sich gegen jegliche Toleranz gegenüber Homosexuellen. Doch diese Einstellung stößt vermehrt auf Unverständnis. Szumowska legt mit ihrem Film den Finger auf einen wunden Punkt des polnischen Katholizismus’ und interpretiert diesen auf ihre eigene Weise.

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Veranstaltungshinweis: Evgeny Dobrenko am 8.1. in Berlin

Januar 6, 2014

Für Kurzentschlossene möchten wir an dieser Stelle auf zwei anstehende Vorträge von Evgeny Dobrenko an der Humboldt-Universität zu Berlin hinweisen:

„Media and Violence in the Soviet War Art“
am Mittwoch, den 08.01.2014, 14.15 – 15.45 Uhr
in der Dorotheenstr. 65, Raum 5.61
(Dieser Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltung „Film und Propaganda“ statt.)

 „Soviet Multinational Literature: Approaches, Problems, and Perspectives of Study“
am Mittwoch, den 08.01.2014, 20.00 – 22.00 Uhr
in der Dorotheenstr. 65, Raum 5.57

Die Kurzvita und eine Zusammenstellung der wichtigsten Publikationen von Evgeny Dobrenko finden Sie hier.