filmPolska in Berlin

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Am 15. April startet die 5. Edition des polnischen Filmfestivals in Berlin – filmPOLSKA.

Bis zum 21. April kann das berliner Publikum in acht verschiedenen Kinos neue Filme und Filmklassiker aus Polen sehen und dabei die spürbare Abwesenheit polnischer Streifen auf der letzten Berlinale vergessen. Das Festival bietet dabei fünf thematische Schwerpunkte an – Neues Polnisches Kino, Dokumentarfilme, Kurz- und Studentenfilme, Retrospektive Opus Filme, Filmreihe Solidarność im Film, Kamerakunst – und verspricht diesmal einen Hauch von Freiheit und Aufbruchstimmung, den nicht nur die Erinnerungen an Solidarność, sondern auch die neuen Low-Budget Produktionen – meist Kurzfilme – nach Berlin bringen sollen.

Begleitet wird das Festival von einem Workshop, der von dem krakauer Filmemacher Marcin Koszałka (*1970) künstlerisch betreut wird. Der Dokumentarfilmer und Kameramann stellt den Workshop unter ein Thema, das an seinen preisgekrönten Kurzfilm Do bólu (dt. Bis an die Schmerzgrenze) anknüpft. Schmerz im Film? Schmerz als Voraussetzung dokumentarischer Arbeit? Die Ankündigung verrät nur andeutungsweise, was damit gemeint sein könnte. Wer als Laie nicht am Workshop teilnehmen kann, wird zumindest den preisgekrönten Film Koszałkas Do bólu, oder seine anderen mutigen Filme sehen können, unter anderem Istnienie (dt. Existenz), ein dokumentarisches Projekt, das sich um die Person des 80-jährigen Schauspielers Jerzy Nowak (bekannt als Nebendarsteller in Schindlers Liste) dreht, der nach der Entdeckung seiner tödlichen Krankheit die “Hauptrolle seines Lebens spielen wollte” – zugegeben, eine Hauptrolle, die jeder von uns zu spielen hat. Den Auftakt des Festivals gibt Polenweiß und Russenrot – die Adaption von Masłowskas gleichnamigen Kultbuch – von Xawery Żuławski. Und endlich wird Tatarak von Andrzej Wajda gezeigt, der schon das letzte Jahr auf filmPOLSKA laufen sollte, aber kurz vor dem Festivalbeginn wieder aus dem Programm verschwand. Tatarak (dt. Der Kalmus) ist auch eine Literaturadaption – eine Erzählung Jarosław Iwaszkiewiczs war hier die Vorlage.

Film ab!

http://filmpolska.de/

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