Hinweis: Siebte Lesung der Reihe LiteraturPOLSKA | POLNISCHES INSTITUT BERLIN

Oktober 24, 2018 by

Lesung am 30.10.2018, 19.00 Uhr  | Gast Mariusz Wilk

Hier die Ankündigung der Organisator_innen:

Mariusz Wilk

geb. 1955, ist Schriftsteller, Essayist und Journalist. Er veröffentlichte u. a. Konspira. Rzecz o podziemnej Solidarności (Konspira. Über die Solidarność-Bewegung im Untergrund, 1984), Wilczy notes. Zapiski sołowieckie 1996–1998 (1998, dt. Schwarzes Eis. Mein Rußland, 2003), Dom nad Oniego (2006, dt. Das Haus am Onegasee, 2008) und Dom włóczęgi (Haus des Landstreichers, 2014). Im Jahr 2006 wurde er von Präsidenten der Republik Polen mit dem Offizierskreuz des Ordens Polonia Restituta ausgezeichnet.


Lesung:
Prosa in deutscher Übersetzung von Martin Pollack

Ort:
Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum,
Geschwister-Scholl-Strasse 1-3,
10117 Berlin

Hintergrund:
Die Veranstaltungsreihe LiteraturPOLSKA wurde im Jahr 2018 vom Polnischen Institut Berlin und dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin initiiert und möchte die interessantesten Erscheinungen zeitgenössischer polnischer Literatur einem breiten Publikum vorstellen, und dabei die Gattungen Lyrik, Prosa, Essay, Reportage und Biografie berücksichtigen.

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Hinweis: Feindbilder – Forschung – Faszination. 60 Jahre Schweizerische Osteuropabibliothek. Ausstellung in Bern

Oktober 22, 2018 by

Vernissage am 29.10.2018

Hier die Ankündigung der Organisator_innen:

Die «Schweizerische Osteuropabibliothek» blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Im Kalten Krieg als Werkzeug zur Erforschung des kommunistischen Ostens gegründet, ist sie heute als Teil der Universitätsbibliothek Bern eine moderne Lehr- und Forschungsbibliothek. Ihre vielfältigen Bestände und Sammlungen dokumentieren nicht nur die Umbrüche und Entwicklungen im östlichen Europa, sondern sind auch ein Stück Schweizer Zeit- und Forschungsgeschichte.

Ausstellung:

30.10.2018 – 24. März 2019
Gewölbekeller, Bibliothek Münstergasse
Münstergasse 61, Bern, 1. UG
Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 8 bis 21 Uhr Sa: 8 bis 17 Uhr | So: 9 bis 17 Uhr
Eintritt frei

Rahmenprogramm: Den Rest des Beitrags lesen »

Workshop: „Der Krieg ist vorbei, das Morden beginnt“ – Literarische Reflektionen auf postimperiale Gewalt in Ostmitteleuropa nach 1918

September 19, 2018 by

Veranstaltungshinweis für Kurzentschlossene:
Der Workshop beginnt morgen um 18 Uhr!

20.-22. September 2018
Humboldt-Universität | Unter den Linden 6 | 10099 Berlin
Hauptgebäude | Raum 3071

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen: Den Rest des Beitrags lesen »

Hinweis: Maidan | An Unfinished Revolution. Tagung in Tutzing

September 12, 2018 by

Vom 12.-14. Oktober 2018 findet in der Evangelischen Akademie Tutzing in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) die Tagung Maidan | An Unfinished Revolution statt.

Für Studierende, Promovierende und Post-Docs vergibt die Evangelische Akademie Tutzing Aufenthaltstipendien (Tagungsgebühr, Unterkunft im Zweibettzimmer, Verpflegung). Interessierte können sich mit Lebenslauf, Studienhintergrund und kurzer Motivation bis 27. September 2018 per E-Mail bewerben unter: stumptner [at] ev-akademie-tutzing.de.

© Ekaterina Zershikova-Maus

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Vor fünf Jahren erreichten erste Bilder von friedlich Protestierenden aus der Ukraine die mediale Weltöffentlichkeit.
Die Menschen errichteten auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kyiv eine Zeltstadt und Suppenküchen, eine Bibliothek sowie eine offene Universität. Man sah ein Meer aus ukrainischen und europäischen Fahnen.

Acht Wochen später hatten sich die Bilder verändert. Sie zeigten vereiste Barrikaden, brennende Reifen, umherfliegende Pflastersteine, vermummte Menschen, bewaffnete Polizisten und schließlich Verletzte und Tote. So sehr sich diese Bilder unterscheiden, so verschieden sind auch die mit dem Maidan verknüpften Auslegungen: Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Lesung mit Marek Šindelka

September 11, 2018 by

Mit einer Lesung von Marek Šindelka wird in zwei Wochen die Veranstaltungsreihe Tschechien erlesen im Tschechischen Zentrum Berlin eröffnet.

24.09.2018 | 19.00 Uhr | Tschechisches Zentrum
Wilhelmstraße 44 (Eingang M-Straße) | 10117 Berlin

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Lesung und Gespräch mit dem Autor in tschechischer und deutscher Sprache: Marek Šindelka ist ein mehrfach preisgekrönter junger Autor, dessen neue Bücher von den tschechischen Lesern mit Spannung erwartet werden. Der Residenz Verlag hat nun in der deutschen Übersetzung von Doris Kouba seinen Debütroman Chyba herausgegeben, ein schillerndes, abgründiges Buch, das aus Spannung, Illusion und Besessenheit einen toxischen Cocktail mixt.

Marek Šindelka © Vladimír Šigut

Der Roman verbindet Spannung und surreale Poesie zu einer flirrenden Mischung: Den Rest des Beitrags lesen »

Hinweis: 28. FilmFestival für osteuropäisches Kino in Cottbus

September 11, 2018 by

Schon mal zum Vormerken: Das diesjährige FilmFestival für osteuropäisches Kino in Cottbus findet  vom 6.-11. November 2018 statt. Weitere Informationen zum Programm u.v.m.  gibt es auf der Website des Festivals.

Und wer sich mit einem Rückblick vorbereiten möchte: In den letzten beiden Jahren boten Studierende bei novinki Einblicke in das Festival – dort finden Sie Berichte und Filmkritiken aus den Festivaljahren 2016 und 2017.

Hinweis: Internationales Literaturfestival Berlin

September 7, 2018 by

Für alle, die bisher noch nicht dort waren: Das 18. internationale literaturfestival berlin läuft noch bis zum 15. September 2018.

Mit dabei sind u.a. die Autor_innen Vladimir Sorokin, Melinda Nadj Abonji, Dževad Karahasan, Zaza Burchuladze, Marcin Szczygielski, Nino Haratischwili, Michał Książek, Catalin Dorian Florescu, Łukasz Kamieński, Dmitry Glukhovsky, László Krasznahorkai, Filip Florian, Bianca Bellová, Archil Kikodze, Drago Jančar und Nicoleta Esinencu, sowie die Übersetzer_innen Olaf Kühl (mit einer Veranstaltung zu Witold Gombrowicz) und Alida Bremer.

Hier finden Sie das vollständige Programm des Festivals.

Hinweis: Queer*East – Ein Festival mit Literatur, Musik und Performance aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa

Juli 12, 2018 by

Vom 1.-3. August 2018 findet im Literarischen Colloquium Berlin (Am Sandwerder 5, 14109 Berlin) das Queer*East Festival statt.

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen (auf Englisch und Deutsch): Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Das Auge des Zaddik von Władysław Panas

Juni 21, 2018 by

Buchvorstellung mit den Herausgeber_innen
Lothar Quinkenstein und Agnieszka Hudzik

30.06.2018 | 19:00 Uhr
Buchbund | Sanderstraße 8 | 12047 Berlin
Eintritt frei

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Władysław Panas (1947-2005) war einer der bedeutendsten polnischen Literaturwissenschaftler seiner Zeit. Er lehrte an der Katholischen Universität Lublin. Seine größten Verdienste erwarb er sich mit seinen Erkundungen der jüdischen Geistesgeschichte, insbesondere in Lublin, wo der berühmte Zaddik Jakob Jizchak Horowitz – der „Seher von Lublin“ – gelebt und gewirkt hatte.

Der Essay Das Auge des Zaddik ist ein Meisterwerk der Gedächtnisarchäologie, in dem sich das Denken von Panas wie unter einem Brennglas bündelt. Satz für Satz wird der Leser durch eine Atem beraubende Schule der Entzifferung geführt, bis er am Ende selbst als „Sehender“ die Bedeutung der jüdischen Geschichte Lublins erkennt – an einem Ort, der sich unserer Gegenwart als leerer Platz darbietet.

Dr. Agnieszka Hudzik (Potsdam) und Dr. Lothar Quinkenstein (Berlin / Słubice) stellen an dem Abend den eben erschienenen Band Das Auge des Zaddik vor (Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2018), der einen der zentralen Essays von Władysław Panas enthält. Ein Gespräch über heutige Blicke auf Mitteleuropa und den Stadtplan Lublins, gezeichnet nach dem poetisch-mystischen Alphabet von Władysław Panas.

Hier geht es zum Facebook-Event der Veranstaltung.

Veranstaltungshinweis: Lesung und Gespräch mit Artur Szlosarek

Juni 12, 2018 by

Die nächste Lesung im Rahmen der Reihe LiteraturPOLSKA steht vor der Tür.

Kurzfristige Änderung: Der ursprünglich zu diesem Termin eingeladene Lyriker Mariusz Grzebalski musste seine Teilnahme leider absagen. Stattdessen liest nun Artur Szlosarek.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des Polnischen Instituts Berlin mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität.

26.06.2018 | 19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Geschwister-Scholl-Str. 1-3, 10117 Berlin
Eintritt: frei

Kurator: Artur Szlosarek
Moderation: Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski
Dolmetscher: Tomasz Olszówka
Schirmherrschaft: Prof. Dr. Alfrun Kliems und Prof. Dr. Michał Mrugalski

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Artur Szlosarek (geb. 1968 in Kraków) ist Lyriker, Essayist und Übersetzer. Er veröffentlichte zehn Gedichtbände, u. a. „Camera obscura“ (1998), „List do ściany“ (Brief an die Wand, 2000), „Pod obcym niebem“ (Unter fremden Himmel, 2005), „Święto szparagów“ (Spargelfest, 2010) und „Późne echo (Spätes Echo“, 2017) sowie eine Übersetzung von Franz Kafkas „Zürauer Aphorismen“ (2007) ins Polnische. Für seine Werke wurde er mit renommierten Preisen wie dem Kościelski-Preis (1993) ausgezeichnet und für den renommiertesten polnischen Literaturpreis „Nike“ nominiert. Darüber hinaus erhielt er Stipendien der Berliner Akademie der Künste und des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen. Szlosareks Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt und in literarischen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht, u. a. in den Anthologien „Panorama der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts“ (hrsg. von Karl Dedecius) und „New European Poets“ (hrsg. von Kevin Prufer und Wayne Miller). Der Autor ist Mitglied des Polnischen PEN-Clubs. Er lebt in Berlin und ist aktuell als Kurator der Reihe „LiteraturPOLSKA“ tätig. Den Rest des Beitrags lesen »