Veranstaltungshinweis: „Art Without Death“ – Ausstellung und Konferenz im HKW Berlin

August 20, 2017 by

Art Without Death: Russischer Kosmismus

Ausstellung│01.09. – 03.10.2017
Ausstellungseröffnung│31.08.2017, 19h
täglich (außer Di) 11 – 19h
Eintritt: 7│5 EUR (Mo + U16 frei)

Konferenz│01. + 02.09.2017
Eintritt frei
Anmeldung erbeten: cosmism@hkw.de
Ausstellung geöffnet bis 22h

im HKW│Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin, 030 – 397 870

kuratiert von Boris Groys

Das Programm finden Sie hier. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Gespräch mit Michał Olszewski

Juni 15, 2017 by

Im buch|bund findet morgen das zweite Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe Res Polonica statt.

16.06.2017 | 19:00 Uhr
Sanderstrasse 8 | 12047 Berlin
Eintritt: frei

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Der zweite Gast der Veranstaltungsreihe „Res Polonica“ ist Michał Olszewski (1977), Journalist, Schriftsteller und Autor verschiedener Bücher, u.a. „Do Amsterdamu“, „Najlepsze buty na swiecie“, „Upal“. Er schreibt vorrangig über den öffentlichen Raum in Polen, Ökologie und den gesellschaflichen Wandel nach 1989.

Polen ist in den Reportagen Michał Olszewskis ein doppeltes Land: unter der Oberfläche einer kleinen Stabilisierung und des alltäglichen Lebens finden hochdramatische Ereignisse statt. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Eugene Ostashevsky und »Der Pirat, der von Pi den Wert nicht kennt«

Mai 29, 2017 by

Buchpremiere

Eugene Ostashevsky in Lesung und Gespräch mit Uljana Wolf
Moderation: Daniela Seel

| 1. Juni 2017 | 20:00 Uhr |
| daadgalerie_studio | Oranienstraße 161 | 10969 Berlin |

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

Foto: Krzysztof Zielinski

Eugene Ostashevskys »Der Pirat, der von Pi den Wert nicht kennt« (dt. von Monika Rinck und Uljana Wolf) ist eine Art Roman in Gedichten über Verständigungsschwierigkeiten zwischen Piraten und Papageien. Was vor acht Jahren als Kinderreim begann, hat sich zu einer Untersuchung heutiger und historischer Bedeutungen der Begriffe »Pirat« und »Papagei« ausgewachsen. Urheberrecht, kapitalistische Ideologie, Tierintelligenz, Cartesische Philosophie, kolonialistische Ethnografie, Erstkontakt-Narrative und insbesondere Berichte über Piraten und Papageien aus der Renaissance und frühen Neuzeit kommen vor. Im Grunde geht es aber schlicht darum, wie es ist, mit jemandem zu reden, und ob dieser jemand überhaupt jemand ist. Und weil Pirat und Papagei auf einer einsamen Insel stranden und einen Streit darüber beginnen, ob sie sich mit Indigenen, so es sie dort gäbe, verständigen könnten, geht es auch um Immigration. Und weil für Papageien Englisch offensichtlich nicht als Muttersprache gelten kann, geht es auch um Zweitsprachengebrauch. Das Piratenenglisch wiederum ist von fremden Einsprengseln wie von seiner eigenen lausigen Geschichte ramponiert und kontaminiert, ahmt Texte aus dem 16. und 17. Jahrhundert nach und raubkopiert daraus. Selbst im Besitz zweier Sprachen (des Russischen der sowjetischen Kindheit und des amerikanischen Englisch seit der Emigration der Familie nach New York), weiß Eugene Ostashevsky um die Möglichkeiten und Unzulänglichkeiten von Sprache nur zu gut. »Der Pirat, der von Pi der Wert nicht kennt«, unlängst bei kookbooks in der Reihe Lyrik erschienen, entstand in weiten Teilen während Eugene Ostashevskys BKP-Jahr 2013/14 in Berlin.

Eintritt frei

Veranstaltungshinweis: Lesung und Gespräch mit Katarzyna Fetlińska

Mai 26, 2017 by

Im Rahmen eines Seminars an der Humboldt-Universität wird am Montag die junge polnische Dichterin Katarzyna Fetlińska in Berlin zu Gast sein, um einige Gedichte vorzulesen und über den aktuellen Stand des sogennanten „weiblichen Schreibens“ heute in Polen (besonders angesichts der aktuellen politischen Lage) zu diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen!

29. Mai 2017 | 14 bis 16 Uhr
Dorotheenstr. 24, 10117 Berlin | Raum 1.604

Katarzyna Fetlińska  ist 1991 in Ciechanów geboren, hat bereits drei Gedichtbände veröffentlicht und wurde für diverse Literaturpreise nominiert. Ihre Poesie ist von einer deutlichen Intermedialität gekennzeichnet, da Katarzyna oft mit Fotograf_innen und Künstler_innen in experimentellen Projekten arbeitet. Einige ihrer Gedichte wurden 2015 ins Deutsche übersetzt und in der Anthologie Polnisch Poetisch publiziert.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Seminars Kobieta, žena, ženščina, žančyna. „Frauenlyrik“ in slawischen Literaturen unter der Leitung von Manuel Ghilarducci statt.

Die Texte werden in der Originalsprache und in der deutschen Übersetzung vorgelesen. Fragen können auf Deutsch, Englisch und Polnisch gestellt werden.

Hinweis: Südosteuropäisches Filmfestival

Mai 17, 2017 by

Vom 25.-26. Mai 2017 findet zum zweiten Mal das South East European Filmfestival (SEEFF) in Berlin statt. Ein Blick in das Programm lohnt sich.

Hier geht es zur Website des Festivals.

Veranstaltungshinweis: „Unter der Lupe – Deutsche Kritiker über die Literatur Südost-Europas“

Mai 2, 2017 by

Podiumsdiskussion mit Beate Tröger, Insa Wilke, Kristoffer Cornils und Boštjan Dvořák

11.05.2017 | 19.30 Uhr

Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstraße 65, 5. OG, Berlin-Mitte

Die Veranstaltung wird organisiert von Periskop e.V.

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Mit Periskop rücken wir ins Blickfeld, was außerhalb des Fokus liegt. Aktuell schauen wir auf die große Frage der sogenannten »kleinen Literaturen«: wie finden sie ihren Weg auf einen der größten Märkte Europas: den deutschen Buchmarkt.

Wir haben prominente LiteraturkritikerInnen, Intellektuelle und ProfessorInnen zur Diskussion rund um dieses Thema nach Berlin eingeladen: Beate Tröger, Insa Wilke, Kristoffer Cornils und Boštjan Dvořák – vier der führenden Köpfe auf diesem Gebiet werfen einen besonderen Blick auf die Rolle der Literaturkritik.

Wie hilft sie, die »kleinen Literaturen« ins Zentrum der Aufmerksamkeit deutscher Leser zu bringen? Ist es eine Frage der Häufigkeit? Und wie finden Literaturkritiker überhaupt selbst den Zugang? Auch die Bedeutung hervorragender Übersetzungen wird bei der Diskussion Raum finden. Alles läuft hinaus auf das persönliche Verständnis davon, was es auf dem heutigen Buchmarkt bedeutet, LiteraturkritikerIn zu sein.

Natürlich hoffen wir alle auf einige Tipps, um Neues aus Südost-Europa in Deutschland zu entdecken.

Weitere Informationen zu den Referent_innen finden Sie hier.

Veranstaltungshinweis: Spuren. Drei Erzählungen von Ludwik Hering.

April 24, 2017 by

Buchvorstellung & Gespräch mit dem Übersetzer Lothar Quinkenstein

29.04.2017 | 19.00 Uhr
buch|bund (Sanderstrasse 8, 12047 Berlin)

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Herings drei Erzählungen aus den Jahren der deutschen Besatzung Polens galten anderen polnischen Schriftstellern als besonders und bedeutend in ihrer Darstellung der Alltäglichkeit der Vernichtung. In der Erzählung über das „Schlupfloch“ in der Ghettomauer, das als Schmuggelweg diente, schreibt Hering: „Das Ghetto lebte von Warschau – und Warschau lebte vom Ghetto. Jeder zog seinen Nutzen daraus, jene reinen Seelen ausgenommen, die ihren Nutzen zogen, ohne es wahrhaben zu wollen.“

Moderation: Nina Mueller

Ludwik Hering (1908-1984) war Bibliothekarsgehilfe, Autor, Theaterregisseur, Schauspieler und Bühnenbildner. Und Freund und Mentor vieler Autoren und Künstler, darunter auch der Dichter und Theatermacher Miron Białoszewski.

Lothar Quinkenstein: Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Übersetzer aus dem Polnischen. Seit 2012 Dozierender im Studiengang Interkulturelle Germanistik am Collegium Polonicum an der Viadrina Universität in Frankfurt (Oder). Zuletzt von ihm erschienen: „Erinnerung an Klara Blum. Essays und Kritiken aus der Mitte Europas“ (Röhrig Universitätsverlag, 2015), die Übersetzungen von Henryk Grynbergs Erzählband „Der Sieg“ (Hentrich&Hentrich, 2016) und des Essaybands „Unkünstlerische Wahrheit“ (Hentrich&Hentrich, 2014), sowie die Übersetzungen von Brygida Helbigs „Engel und Schweine“ (Freiraum Verlag, 2016) und Ludwik Herings „Spuren. Drei Erzählungen“ (Edition Fototapeta, 2016).

Sprache: Deutsch
Eintritt: 4 Euro

Hier geht es direkt zur Veranstaltungsankündigung vom buch|bund.

Veranstaltungshinweis: 6. Belarus Salon „Perspektive Poesie“

März 28, 2017 by

Podiumsdiskussion:
„Warten auf Godot? Literarische Ausblicke in Belarus“
Mit: Pavel Antipov  (Minsk) | Alexey Strelnicov (Minsk) | Thomas Weiler (Leipzig)

Performance:
„Mova X“  – Experimentelles Theater Golova-Naga (Minsk)

Vernissage:
„Вершаява // Lyrische Begegnungen“ (Minsk/Berlin)

Wann: Samstag, 01. April 2017 | 18:00 Uhr
Wo: Neue Nachbarschaft // Moabit | Beusselstraße 26 | 10553 Berlin

Hier die Ankündigung der Veranstalter*innen:

Der 6. Belarus Salon „Perspektive Poesie“ lädt zu einem Panorama moderner belarussischer Poesie. Die Veranstaltung beleuchtet kontroverse Perspektiven auf die Zukunft der belarussischen Lyrik und macht Poesie durch experimentelles Theater und eine Ausstellung von Gedichtillustrationen erlebbar. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: auslandSPRACHEN mit Dinara Rasuleva & Ekaterina Vassilieva

März 20, 2017 by

Lesung und Gespräch

mit Dinara Rasuleva (Tatarstan – Russland/Deutschland)
und Ekaterina Vassilieva (Deutschland/Russland) und
Moderation: Irina Bondas

| 1. April 2017 | 20:00 Uhr | ausland | Lychener Straße 60 | Berlin |

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

Das ausland setzt sein Program mit der zweiten Veranstaltung der Reihe „auslandSPRACHEN“ fort, die mehrsprachige Lesungen, Lyrik in Übersetzung und literarische Übersetzungen in den Mittelpunkt stellt. Mehr Aufmerksamkeit soll dabei der Literatur fremdsprachiger Autorinnen und Autoren aus Berlin, aus Deutschland und der Welt geschenkt werden. Die Veranstaltung ist gleichzeitig auch die Fortsetzung der Reihe „Berlins literarische Diasporas“ und wird durch die freundliche Unterstützung des „Bezirksamt Pankow von Berlin / Amt für Weiterbildung und Kultur“ ermöglicht.

Die Autorinnen Ekaterina Vassilieva und Dinara Rasuleva diskutieren mit der Lyrikerin und Übersetzerin Irina Bondas über den Platz von fremdsprachigen Autorinnen in der deutschen Haupstadt, über die Möglichkeiten einer literarischen Entfaltung in einer Vielgestaltigkeit literarischer Positionen jenseits von Klischees kultureller Verortungen.

Die Veranstaltung wird deutsch-russisch simultan übersetzt. Der Eintritt kostest EUR 5.

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Hinweis: goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films

März 15, 2017 by

Das goEast-Filmfestival  findet dieses Jahr vom 26.04.-20.05. statt – wie immer in Wiesbaden.

©goEast

Ab Anfang April wird das vollständige Festivalprogramm auf der Website von goEast zu finden sein.

Besonders hinweisen möchten wir dieses Jahr auf das goEast-Symposium Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. Hier geht es zum Ankündigungsflyer des Symposiums.

Für Studierende der Humboldt-Universität gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer studentischen Exkursion kostenlose Akkreditierungen für das Festival zu bekommen. Bei Interesse bitte an <mortennissen [at] hotmail.de> wenden.