Hinweis: Queer*East – Ein Festival mit Literatur, Musik und Performance aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa

Juli 12, 2018 by

Vom 1.-3. August 2018 findet im Literarischen Colloquium Berlin (Am Sandwerder 5, 14109 Berlin) das Queer*East Festival statt.

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen (auf Englisch und Deutsch): Den Rest des Beitrags lesen »

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Veranstaltungshinweis: Das Auge des Zaddik von Władysław Panas

Juni 21, 2018 by

Buchvorstellung mit den Herausgeber_innen
Lothar Quinkenstein und Agnieszka Hudzik

30.06.2018 | 19:00 Uhr
Buchbund | Sanderstraße 8 | 12047 Berlin
Eintritt frei

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Władysław Panas (1947-2005) war einer der bedeutendsten polnischen Literaturwissenschaftler seiner Zeit. Er lehrte an der Katholischen Universität Lublin. Seine größten Verdienste erwarb er sich mit seinen Erkundungen der jüdischen Geistesgeschichte, insbesondere in Lublin, wo der berühmte Zaddik Jakob Jizchak Horowitz – der „Seher von Lublin“ – gelebt und gewirkt hatte.

Der Essay Das Auge des Zaddik ist ein Meisterwerk der Gedächtnisarchäologie, in dem sich das Denken von Panas wie unter einem Brennglas bündelt. Satz für Satz wird der Leser durch eine Atem beraubende Schule der Entzifferung geführt, bis er am Ende selbst als „Sehender“ die Bedeutung der jüdischen Geschichte Lublins erkennt – an einem Ort, der sich unserer Gegenwart als leerer Platz darbietet.

Dr. Agnieszka Hudzik (Potsdam) und Dr. Lothar Quinkenstein (Berlin / Słubice) stellen an dem Abend den eben erschienenen Band Das Auge des Zaddik vor (Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2018), der einen der zentralen Essays von Władysław Panas enthält. Ein Gespräch über heutige Blicke auf Mitteleuropa und den Stadtplan Lublins, gezeichnet nach dem poetisch-mystischen Alphabet von Władysław Panas.

Hier geht es zum Facebook-Event der Veranstaltung.

Veranstaltungshinweis: Lesung und Gespräch mit Artur Szlosarek

Juni 12, 2018 by

Die nächste Lesung im Rahmen der Reihe LiteraturPOLSKA steht vor der Tür.

Kurzfristige Änderung: Der ursprünglich zu diesem Termin eingeladene Lyriker Mariusz Grzebalski musste seine Teilnahme leider absagen. Stattdessen liest nun Artur Szlosarek.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des Polnischen Instituts Berlin mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität.

26.06.2018 | 19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Geschwister-Scholl-Str. 1-3, 10117 Berlin
Eintritt: frei

Kurator: Artur Szlosarek
Moderation: Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski
Dolmetscher: Tomasz Olszówka
Schirmherrschaft: Prof. Dr. Alfrun Kliems und Prof. Dr. Michał Mrugalski

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Artur Szlosarek (geb. 1968 in Kraków) ist Lyriker, Essayist und Übersetzer. Er veröffentlichte zehn Gedichtbände, u. a. „Camera obscura“ (1998), „List do ściany“ (Brief an die Wand, 2000), „Pod obcym niebem“ (Unter fremden Himmel, 2005), „Święto szparagów“ (Spargelfest, 2010) und „Późne echo (Spätes Echo“, 2017) sowie eine Übersetzung von Franz Kafkas „Zürauer Aphorismen“ (2007) ins Polnische. Für seine Werke wurde er mit renommierten Preisen wie dem Kościelski-Preis (1993) ausgezeichnet und für den renommiertesten polnischen Literaturpreis „Nike“ nominiert. Darüber hinaus erhielt er Stipendien der Berliner Akademie der Künste und des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen. Szlosareks Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt und in literarischen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht, u. a. in den Anthologien „Panorama der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts“ (hrsg. von Karl Dedecius) und „New European Poets“ (hrsg. von Kevin Prufer und Wayne Miller). Der Autor ist Mitglied des Polnischen PEN-Clubs. Er lebt in Berlin und ist aktuell als Kurator der Reihe „LiteraturPOLSKA“ tätig. Den Rest des Beitrags lesen »

Hinweis: Lachen über die Grenze. Ein Interview

Juni 12, 2018 by

Wo befindet sich eigentlich Europa? novinki-Redakteurin Sylvia Sasse hat für die Online-Zeitschrift Geschichte der Gegenwart mit den Kurator_innen der Ausstellung Die Grenze gesprochen, die dieser und ähnlichen Fragen nachgeht:

Mit Frisurkopftüchern, subversiven Tapeten, einer utopischen Karaokebox oder einem mit Skype-Protokollen beschrifteten Hochzeitskleid denken KünstlerInnen zwischen Europa und Asien darüber nach, was uns eigentlich verbindet und was uns trennt. Ein Gespräch mit Inke Arns und Thibaut de Ruyter.

Wie empfehlen wärmstens die Lektüre dieses interessanten Interviews.

Inke Arns und Thibaut de Ruyter haben gerade die achte Station ihrer Ausstel­lung „Die Grenze“ in Jeka­te­r­in­burg eröffnet. Jeka­te­r­in­burg liegt am Ural, jenem Gebirge, das Europa von Asien trennt. Aber auch wegen oder trotz dieser Grenze ist Russ­land hinter dem Ural nicht plötz­lich weniger euro­pä­isch oder mehr asia­tisch. Wo also endet Europa, wo beginnt Asien? Diese Frage haben die Kura­to­rInnen und Künst­le­rInnen aus Geor­gien, Arme­nien, Aser­bai­dschan, Tadschi­ki­stan, der Ukraine, Weiß­russ­land, Russ­land, Kasach­stan, Usbe­ki­stan, Kirgi­sien, Estland, Deutsch­land und der Türkei gestellt und sowohl komi­sche als auch kriti­sche Antworten bekommen.

Hier gelangen Sie zum kompletten Interview in Geschichte der Gegenwart.

Veranstaltungshinweis: Energy Humanities East. Energie- und Ressourcen-Diskurse in der (post-)sowjetischen Kultur

Juni 11, 2018 by

Tagung | 24. – 26. Juni 2018 | Berlin

Sämtliche Vorträge und Diskussionen finden im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin (Unter den Linden 6, Raum 2249a) statt.

Den Auftakt der Tagung bildet die Revue Petro Noir, eine künstlerisch-wissenschaftliche Mehrkanalinstallation mit Filmschnipseln, Bildern und Sounds of Oil, dazu Gesprächen mit Expert*innen und Tagungsteilnehmer*innen — am 24. Juni 2018 um 19 Uhr im Kino Arsenal (Potsdamer Straße 2).

Weitere Informationen gibt es auf der Website zur Tagung: energyhumanities-east.org

Dort finden Sie zum Beispiel das ausführliche Tagungsprogramm.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter*innen: Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Tschechische Poesie in Bewegung und VERSschmuggel – Překladiště

Mai 18, 2018 by

Am 30.05.2018 finden beim 19. poesiefestival berlin gleich zwei Veranstaltungen mit tschechischen Dichter_innen statt.

Ort: Akademie der Künste (Hanseatenweg 10, 10557 Berlin)

Hier die Ankündigungstexte der Veranstalter_innen: Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Lesung und Gespräch mit Łukasz Jarosz

Mai 18, 2018 by

Schon bald ist es wieder Zeit für die nächste Lesung im Rahmen der Reihe LiteraturPOLSKA vom Polnischen Institut Berlin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität. Diesmal zu Gast ist Łukasz Jarosz .

29.05.2018 | 19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Geschwister-Scholl-Str. 1-3, 10117 Berlin
Eintritt: frei

Kurator: Artur Szlosarek
Moderation: Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski
Dolmetscher: Tomasz Olszówka
Schirmherrschaft: Prof. Dr. Alfrun Kliems und Prof. Dr. Michał Mrugalski

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Łukasz Jarosz (geb. 1978) ist Lyriker, Musiker und Liedermacher. Er spielt Schlagzeug und singt in mehreren Bands. Seine Gedichte fangen auf besondere Weise die Erfahrungen eines Individuums ein – eines Menschen, der nicht IST, sondern erst WIRD, der ständig in Bewegung ist und ununterbrochen zwischen den Welten der Lebenden und der Toten pendelt. Seit seinem literarischen Debüt 2006 veröffentlichte er mehrere Gedichtbände, u. a. „Pełna krew” (Das volle Blut, 2012), „Świat fizyczny” (Physische Welt, 2014) und „Stopień pokrewieństwa” (Verwandtschaftsgrad, 2017), für die er u. a. mit dem renommierten Wisława-Szymborska-Preis (2013) ausgezeichnet und für den wichtigsten polnischen Literaturpreis „Nike“ nominiert wurde. Seine Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt und in literarischen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. 2015 erschien in Italien unter dem Titel „La forza delle cose“ eine dreisprachige Auswahl seiner Gedichte in Übersetzung von Alessandro Amenta (Italienisch) und Antonia Lloyd-Jones (Englisch). Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Parataxe-Lesung mit Ekaterina Vassilieva und Salah Yousif

April 25, 2018 by

28.04.2018 | 20.00 Uhr
ORi | Friedelstraße 8, 12047 Berlin
Eintritt: 5 Euro / ermäßigt 3 Euro

Hier die Ankündigung der Veranstalter*innen:

In welchen Sprachen schreibt Berlin? Berliner Autor*innen, die in anderen Sprachen als Deutsch schreiben, lädt PARATAXE regelmäßig und an wechselnden Orten zu Gespräch, Lesung und neuen Übersetzungen ein. Am 28. April präsentieren wir Salah Yousif und Ekaterina Vassilieva. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Lesung und Gespräch mit Magdalena Tulli

April 23, 2018 by

Morgen findet die nächste Lesung im Rahmen der Reihe LiteraturPOLSKA vom Polnischen Institut Berlin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität statt!

24.04.2018 | 19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Geschwister-Scholl-Str. 1-3, 10117 Berlin
Eintritt: frei

Kurator: Artur Szlosarek
Moderation: Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski
Dolmetscher: Tomasz Olszówka
Schirmherrschaft: Prof. Dr. Alfrun Kliems und Prof. Dr. Michał Mrugalski

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Magdalena Tulli (geb. 1955 in Warschau) ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie veröffentlichte bisher die Bücher „Sny i kamienie“ (1995, dt. „Träume und Steine“ von Bettina Eberspächer, 1998), „W czerwieni“ (1998, dt. „In Rot“ von Esther Kinsky, 2000), „Tryby“ (2003, Dt. „Getriebe“ von Esther Kinsky, 2008), „Skaza“ (2006, Dt. „Dieses Mal“ von Esther Kinsky, 2010), „Włoskie szpilki“ (Italienische Pumps, 2011 & 2017), „Szum“ (Rauschen, 2014), „Ten i tamten las“ (Dieser und jener Wald, 2017) und „Jaka piękna iluzja. W rozmowie z Justyną Dąbrowską“ (Was für eine schöne Illusion. Im Gespräch mit Justyna Dąbrowska, 2017) sowie gemeinsam mit Sergiusz Kowalski „Zamiast procesu: raport o mowie nienawiści“ (Anstatt eines Prozesses: Rapport über die Sprache des Hasses, 2003) und unter dem Pseudonym Marek Nocny „Kontroler snów“ (Der Traumkontrolleur, 2007). Darüber hinaus übersetzte Tulli Werke u.a. von Fleur Jaeggy, Italo Calvino und Marcel Proust.
Tulli wurde mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert, u.a. dem Kościelski-Preis, dem Gryfia-Literaturpreis, dem Literaturpreis der Stadt Gdynia, dem Julian-Tuwim-Literaturpreis und dem Samuel-Bogumil-Linde-Preis. Außerdem war sie mehrmals für den renommiertesten polnischen Literaturpreis „Nike“, den International IMPAC Dublin Literary Award und den Best Translated Book Award (USA) nominiert. Sie lebt in Warschau. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Gespräch über Rachela Auerbach und ihre Schriften aus dem Warschauer Ghetto

April 16, 2018 by

Gespräch mit Karolina Szymaniak und Jan T. Gross

Eine Veranstaltung im Buchbund (Sanderstraße 8 | 12047 Berlin)

26.04.2018 | 19:00 Uhr
Polnisch mit Simultandolmetschung ins Deutsche
Eintritt: 4 €

Um Voranmeldung wird gebeten unter: info[at]buchbund.de.
Bitte geben Sie auch an, ob Sie eine Übersetzung aus dem Polnischen brauchen.

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

„​R​achel Auerbach​s Schriften aus ihrer Zeit im Warschauer Ghetto überdauerten in Emanuel Ringelblums Untergrundarchiv. Sie sind ein außergewöhnliches Zeugnis, bilden sie doch unterschiedliche Blickwinkel ab: Auerbach schreibt als Autorin und leidenschaftliche Anhängerin der jüdischen Kultur, deren unaufhaltsame Vernichtung sie mitansehen muss; sie schreibt als Mitarbeiterin Ringelblums, die Abhandlungen verfasst und Materialien für ihn zusammenträgt; und schließlich schreibt sie als Leiterin der Ghettoküche, die Lebensmittel organisiert und Teller mit Suppe füllt. ​

Auerbach​ rang mit der Unmöglichkeit einer Schilderung der Ghetto-Erfahrung. Doch es scheint, als habe sie eine Methode zur Überwindung dieser Unmöglichkeit gefunden: die makabre Groteske, die dem Tagebuch der Autorin ihren Stempel aufdrückt​. Jenes Tagebuch – zweifellos eines der wichtigsten Holocaustdokumente – führte Auerbach auf Polnisch, ihren Abschiedsbrief hingegen setzte sie auf Jiddisch auf, war sie doch in beiden Sprachen zu Hause.“ Jacek Leociak  [Hier geht es zum vollständigen polnischsprachigen Text von Jacek Leociak zu Auerbachs Schriften.]

Rachela Auerbach (Rokhl Auerbakh) (18. Dezember 1903 – 31. Mai 1976) war eine polnisch-jüdische Schriftstellerin, Essayistin, Historikerin, Holocaust-Gelehrte und Überlende des Holocaust. Den Rest des Beitrags lesen »