Veranstaltungshinweis: Buchvorstellung von Wir Strebermigranten mit Emilia Smechowski

Oktober 2, 2017 by

Eine weitere Veranstaltung in der deutsch-polnischen Buchhandlung Buchbund (Sanderstrasse 8, 12047 Berlin): Im Gespräch mit Nina Mueller stellt Emilia Smechowski ihr frisch erschienenes Buch Wir Strebermigranten vor.

06.10.2017 | 19:00 Uhr | Eintritt: 4 €

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Emilia war noch Emilka, als ihre Eltern mit ihr losfuhren – raus aus dem grauen Polen, nach Westberlin! Das war 1988. Nur ein Jahr später hatte sie einen neuen Namen, ein neues Land, eine neue Sprache: Sie war jetzt Deutsche, alles Polnische war unerwünscht. Wenn die neuen Kollegen der Eltern zum Essen kamen, gab es nicht etwa Piroggen, sondern Mozzarella und Tomate. Und als Emilia ein Deutschdiktat mit zwei Fehlern nach Hause brachte, war ihre Mutter entsetzt: Was war schiefgelaufen? Ergreifend erzählt Emilia Smechowski die persönliche Geschichte einer kollektiven Erfahrung: eine Geschichte von Scham und verbissenem Aufstiegswillen, von Befreiung und Selbstbehauptung. Den Rest des Beitrags lesen »

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Veranstaltungshinweis: „Was heißt Glück?“ – Gespräch mit Paweł Piotr Reszka

September 19, 2017 by

Hier weisen wir auch schon auf das nächste Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe Res Polonica im buch|bund hin: „Was heißt Glück?“ mit Paweł Piotr Reszka.

22.09.2017 | 19:00 Uhr | Eintritt: frei
Sanderstrasse 8 | 12047 Berlin

Das Gespräch wird auf Polnisch geführt und simultan ins Deutsche gedolmetscht.

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Was heißt Glück? Paweł Piotr Reszka hat versucht, eine Antwort auf diese Frage zu finden. In zwölf Reportagen erzählt er u.a. von einer Jungfrau, die sich von Jesus hat verführen lassen, von einer totalen Sexsperre in Lublin, von verschämten Gerechten, von heimlichen Organspendern, vom Teufel beim Nachmittagsunterricht, von einer Umgewöhnung von homo nach hetero … Ein Polen voller Wunder, doch durch und durch real.

Paweł Piotr Reszka (1977) ist Journalist bei der Lubliner Gazeta Wyborcza. Er war zweimal in der Kategorie Pressereportage für den Grand-Press-Journalismuspr eis nominiert. Für sein Buch „Der Teufel und die Tafel Schokolade“ erhielt er 2016 den Kapuściński-Preis. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: „Bauen, Planen, Wohnen.“ Gespräch mit Filip Springer über sein neuestes Buch Miasto Archipelag

September 13, 2017 by

Diesen Samstag findet im buch|bund das vierte Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe Res Polonica statt. Diesmal zu Gast ist Filip Springer.

16.09.2017 | 19:00 Uhr
Sanderstrasse 8 | 12047 Berlin
Eintritt: frei

Das Gespräch wird auf Polnisch geführt und simultan ins Deutsche gedolmetscht.

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

„Für sein neuestes Buch hat Filip Springer ganz Polen bereist, um das heutige Leben in den Städten, die bei der Verwaltungsreform von 1999 ihren Status als Woiwodschaftshauptstädte verloren haben, einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei erfuhr er manches über deren Geschichte, führte Gespräche mit Einwohnern, traf die verschiedensten Menschen – Unternehmer, Künstler, politische Aktivisten, Lehrer –, ging in Werkstätten und Cafés, sah sich verfallene Fabriken und florierende Firmen an. Er fragte seine Gesprächspartner, worauf sie stolz sind in ihrer Stadt, worüber sie sich freuen, was sie ändern würden. Das Buch enthüllt ein uneindeutiges, schwer greifbares Bild von Polen – einem Polen, wo alles möglich ist und nichts sich so verhält, wie es scheinen möchte. Einige der Sorgen und Hoffnungen, die Springers Befragte äußerten, sind allen Menschen in Polen gemeinsam – ob sie nun in Klein- oder in Großstädten leben.“ (Karakter Verlag)

Filip Springer, Reporter und Fotograf, Autor mehrerer Bücher zum Thema Raum und Architektur. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Leningrader Blockade. Tragödie und Mythos. Ein multiperspektivisches Theaterprojekt.

August 28, 2017 by

67 Geschichten aus 871 Tagen der Blokada

Foto: Teatr Pokoleniy

Dokumentartheater von Elena Gremina
Regie: Eberhard Köhler

Eine Gemeinschaftsproduktion von Drama Panorama e. V. (Berlin) und Teatr Pokoleniy (Sankt Petersburg).

Premiere am 8.9.2017 um 20.00 Uhr im Theater unterm Dach (Danziger Straße 101, 10405 Berlin). Weitere Aufführungen am 9. und 10.9.2017 – jeweils um 20.00 Uhr.

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

Die Leningrader Blockade, während der die deutsche Wehrmacht vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 die ganze Stadt fast vollständig von allen Versorgungswegen abgeschnitten hat, ist in Russland ein Heldenmythos. Die fast 1,1 Millionen Toten dieser Blockade gehören in Deutschland jedoch zu den eher weniger beachteten Opfern des Nationalsozialismus. Hier wird deutlich, dass es unterschiedliche Narrative von Geschichte gibt; dass aus unterschiedlichen Beweggründen auf Erinnerungsräume zugegriffen wird.

Grundlage des Theaterprojektes sind historische Materialien aus der NS- und der Sowjetzeit. Diese gesammelten Dokumente werden von Elena Gremina – einer der führenden russischen Autorinnen und Begründerin des russischen Dokumentartheaters – zu einem Theaterstück verdichtet, das von russischen und deutschen Künstler*innen auf der Bühne umgesetzt wird. Aus sowohl originalen wie auch fiktiven Texten zum Mythos der Leningrader Blockade entsteht eine multimediale Performance, in der auch persönliche und familiäre Erfahrungen aller am Projekt Beteiligten einfließen. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Lesung von Alexander Skidan

August 25, 2017 by

Im Gespräch mit Tillmann Severin

Freitag, 08. September 2017, 20:00 Uhr
Literaturhaus Lettrétage (Mehringdamm 61, 10961 Berlin)

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Russisch statt und wird gedolmetscht.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

© Simonovsky

Der Lyriker, Essayist, Kritiker und Übersetzer Alexander Skidan gehört zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen russischen Kulturszene. Für Kulturwissenschaftler Michail Jampolski ist Skidan „eine einzigartige Erscheinung in der zeitgenössischen russischen Literatur. Er vereint die Rationalität eines scharfsinnigen Analytikers und unparteiischen Kritikers mit einem feinen Gespür für das Poetische.“ Seine Prosa und Lyrik wurde mit den bedeutendsten russischen Literaturpreisen ausgezeichnet, so auch dem Andrei-Bely-Preis. Seine Gedichtbände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Autor Norbert Niemann schreibt: „Skidans Lyrik versteht sich als Kommentar zur postsowjetischen Wirklichkeit […] Er beobachtet einen gesellschaftlichen Prozess zunehmender sozialer und ideologischer Verwerfungen, bei dem sich alte und neue politische und religiöse Systeme vermischen, ineinander schieben, verkeilen. […] Was Alexander Skidan interessiert, ist die ‚linguistische spur des realen‘.“ In der Lettrétage spricht der LCB-Stipendiat mit Schriftsteller und Übersetzer Tillmann Severin und liest aus seinem Werk.

Alexander Skidan, geboren 1965 in Leningrad, lebt derzeit in St. Petersburg, Russland.

Hier finden Sie die Veranstaltungsankündigung der Lettrétage und des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB).

Veranstaltungshinweis: „Art Without Death“ – Ausstellung und Konferenz im HKW Berlin

August 20, 2017 by

Art Without Death: Russischer Kosmismus

Ausstellung│01.09. – 03.10.2017
Ausstellungseröffnung│31.08.2017, 19h
täglich (außer Di) 11 – 19h
Eintritt: 7│5 EUR (Mo + U16 frei)

Konferenz│01. + 02.09.2017
Eintritt frei
Anmeldung erbeten: cosmism@hkw.de
Ausstellung geöffnet bis 22h

im HKW│Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin, 030 – 397 870

kuratiert von Boris Groys

Das Programm finden Sie hier. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Gespräch mit Michał Olszewski

Juni 15, 2017 by

Im buch|bund findet morgen das zweite Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe Res Polonica statt.

16.06.2017 | 19:00 Uhr
Sanderstrasse 8 | 12047 Berlin
Eintritt: frei

Hier die Ankündigung der Veranstalter_innen:

Der zweite Gast der Veranstaltungsreihe „Res Polonica“ ist Michał Olszewski (1977), Journalist, Schriftsteller und Autor verschiedener Bücher, u.a. „Do Amsterdamu“, „Najlepsze buty na swiecie“, „Upal“. Er schreibt vorrangig über den öffentlichen Raum in Polen, Ökologie und den gesellschaflichen Wandel nach 1989.

Polen ist in den Reportagen Michał Olszewskis ein doppeltes Land: unter der Oberfläche einer kleinen Stabilisierung und des alltäglichen Lebens finden hochdramatische Ereignisse statt. Den Rest des Beitrags lesen »

Veranstaltungshinweis: Eugene Ostashevsky und »Der Pirat, der von Pi den Wert nicht kennt«

Mai 29, 2017 by

Buchpremiere

Eugene Ostashevsky in Lesung und Gespräch mit Uljana Wolf
Moderation: Daniela Seel

| 1. Juni 2017 | 20:00 Uhr |
| daadgalerie_studio | Oranienstraße 161 | 10969 Berlin |

Hier der Ankündigungstext der Veranstalter_innen:

Foto: Krzysztof Zielinski

Eugene Ostashevskys »Der Pirat, der von Pi den Wert nicht kennt« (dt. von Monika Rinck und Uljana Wolf) ist eine Art Roman in Gedichten über Verständigungsschwierigkeiten zwischen Piraten und Papageien. Was vor acht Jahren als Kinderreim begann, hat sich zu einer Untersuchung heutiger und historischer Bedeutungen der Begriffe »Pirat« und »Papagei« ausgewachsen. Urheberrecht, kapitalistische Ideologie, Tierintelligenz, Cartesische Philosophie, kolonialistische Ethnografie, Erstkontakt-Narrative und insbesondere Berichte über Piraten und Papageien aus der Renaissance und frühen Neuzeit kommen vor. Im Grunde geht es aber schlicht darum, wie es ist, mit jemandem zu reden, und ob dieser jemand überhaupt jemand ist. Und weil Pirat und Papagei auf einer einsamen Insel stranden und einen Streit darüber beginnen, ob sie sich mit Indigenen, so es sie dort gäbe, verständigen könnten, geht es auch um Immigration. Und weil für Papageien Englisch offensichtlich nicht als Muttersprache gelten kann, geht es auch um Zweitsprachengebrauch. Das Piratenenglisch wiederum ist von fremden Einsprengseln wie von seiner eigenen lausigen Geschichte ramponiert und kontaminiert, ahmt Texte aus dem 16. und 17. Jahrhundert nach und raubkopiert daraus. Selbst im Besitz zweier Sprachen (des Russischen der sowjetischen Kindheit und des amerikanischen Englisch seit der Emigration der Familie nach New York), weiß Eugene Ostashevsky um die Möglichkeiten und Unzulänglichkeiten von Sprache nur zu gut. »Der Pirat, der von Pi der Wert nicht kennt«, unlängst bei kookbooks in der Reihe Lyrik erschienen, entstand in weiten Teilen während Eugene Ostashevskys BKP-Jahr 2013/14 in Berlin.

Eintritt frei

Veranstaltungshinweis: Lesung und Gespräch mit Katarzyna Fetlińska

Mai 26, 2017 by

Im Rahmen eines Seminars an der Humboldt-Universität wird am Montag die junge polnische Dichterin Katarzyna Fetlińska in Berlin zu Gast sein, um einige Gedichte vorzulesen und über den aktuellen Stand des sogennanten „weiblichen Schreibens“ heute in Polen (besonders angesichts der aktuellen politischen Lage) zu diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen!

29. Mai 2017 | 14 bis 16 Uhr
Dorotheenstr. 24, 10117 Berlin | Raum 1.604

Katarzyna Fetlińska  ist 1991 in Ciechanów geboren, hat bereits drei Gedichtbände veröffentlicht und wurde für diverse Literaturpreise nominiert. Ihre Poesie ist von einer deutlichen Intermedialität gekennzeichnet, da Katarzyna oft mit Fotograf_innen und Künstler_innen in experimentellen Projekten arbeitet. Einige ihrer Gedichte wurden 2015 ins Deutsche übersetzt und in der Anthologie Polnisch Poetisch publiziert.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Seminars Kobieta, žena, ženščina, žančyna. „Frauenlyrik“ in slawischen Literaturen unter der Leitung von Manuel Ghilarducci statt.

Die Texte werden in der Originalsprache und in der deutschen Übersetzung vorgelesen. Fragen können auf Deutsch, Englisch und Polnisch gestellt werden.

Hinweis: Südosteuropäisches Filmfestival

Mai 17, 2017 by

Vom 25.-26. Mai 2017 findet zum zweiten Mal das South East European Filmfestival (SEEFF) in Berlin statt. Ein Blick in das Programm lohnt sich.

Hier geht es zur Website des Festivals.